KOKO komplettieren mit „Tell Me Do You Care“ ihre erste EP „Follow“

Plötzlich waren sie da. KOKO überzeugten mit hypnotisierenden Beats und eingängigen Hooks der Debütsingle „Freak“ und den Nachfolgern „Eyes So Wide“ und „Follow“ sämtliche Streamingplattformen (New Music Friday, Indie-Radar, Global Rising, Off Pop…) und Indie-Radiostationen (YouFM, N-Joy, Fritz, FluxFM, Das Ding, egoFM, PULS, DLF Nova, MDR Sputnik…). “Follow”ist der Song, der jetzt auch der Debüt-EP ihren Namen gibt, auf der die genannten drei Songs zu hören sind. Komplettiert wird die EP durch den 4. Track „Tell Me Do You Care“, zu dem KOKO ihr erstes Video gedreht haben.

Dieser Song ist etwas anders als seine drei Vorgänger. „Wenn Berghain auf Boyband trifft“, titelt das Noizz Magazin und meint, der Song sei eine Mischung aus Hip-Hop und Elektro, aber im Refrain erinnere alles ein bisschen an eine coole Version der Backstreet Boys. Diesen Vergleich lehnt KOKO nicht ab.

Wenn Berghain auf Boyband trifft (Noizz)

Zur Entstehungsgeschichte von „Tell me Do You Care“ sagt der Lead-Gitarrist Ashley C.: „Dieser Song ist anders entstanden. Eigentlich freestylen wir immer zu irgendwelchen Beats, aber ‚Tell Me Do You Care‘ hat auf dem Klavier angefangen. Ollie sang ein paar verschiedene Sachen darüber. Dieses Lied sollte bereits schön sein, wunderschön, bevor wir überhaupt über die Produktion nachdenken wollten,“  und fügt hinzu: „Es geht um die Momente, wenn du emotional verwundbar bist. Wenn du am Tiefpunkt ankommst und dich mit Drogen und Alkohol beschäftigst, um das irgendwie zu verstecken. Der Titel ist eine Frage, die ich mir selbst jeden Tag gestellt habe, als ich genau an diesem Punkt war…“ Eine vorsichtige Frage, die durch KOKOs allererstes Musikvideo visualisiert wird. 

KOKO – Follow (Single)

KOKO Pressefoto

KOKO sind Oliver Garland (vocals) Harry Dobson (bass, synth) und Ashley C (synths, lead guitar). Ein frisches Trio aus Bristol. Bei KOKO gibt es keinen Chef. Alle Mitglieder tragen gleichermaßen zu den Songtexten bei. Die Band arbeitet eher in einer natürlichen Symbiose als in den üblichen hierarchischen Bandstrukturen. Das hilft dem Flow. “Leute, die uns zu dritt treffen sagen oft, dass es sich anfühlt, als würden sie von einer Welle aus Energie weggerissen. Wir nennen es das KOKO Dreieck,” lachen sie. Das hat bei der ersten Single Freak gleich wunderbar geklappt. Jetzt haben KOKO uns am Haken und fordern uns zum Folgen auf. „Follow“ heißt die nächste Single, die uns mit lässigen Electro-Beats wieder um den Finger wickelt.

Debüt-EP „Follow“ erscheint am 13. März

Damit nicht genug. Auch die Debüt EP wird “ Follow“ heißen und am 13 März erscheinen. Ein wenig aus der Bio von KOKO. Kennengelernt haben sich die 3 auf einer Party in Bristo. Alle 3 waren irgendwie auf der Suche nach einer Zukunft. Ollie, der in Thailand aufgewachsen war, wollte professioneller Kick- Boxer. Harry D hatte ein Skateboard-Sponsoring in der Tasche, bevor eine Verletzung seine Extremsportkarriere abbrach. Ashley C war in seiner Jugend gezwungen, sich monatelang wegzusperren, weil er mit schweren Panik-Attacken zu kämpfen hatte.

Gute Indie-Band-Ursprungsgeschichten beginnen in einer Garage

Der gemeinsame Nenner, fanden sie dann heraus, war die Musik, mit der sich zuvor jeder einzeln beschäftigt hatte. So trafen sie sich fortan in der Garage von Ollie’s Vater, um ihren Vorbildern The Weeknd, Kendrick Lamar und Travis Scott nachzueifern. Und eine Garage, das wissen wir, ist der Ursprungsort jeder guten Indie-Band

KOKO Pressefoto