Bilderbuch cruisen wieder – Kitsch

Foto: Frederic Fisch

Schon im Video zu „Maschin“ machte es sich der Bilderbuch-Frontmann Maurice in einem schnittigen Flitzer bequem. Und auch sechs Jahre später wirft er sich in einem Sportwagen geschmeidig in Pose – dieses Mal im Clip zur neuen Single „Kitsch„, die heute am 11.10. erscheinen ist. 

Und wieder dominiert die funkige Gitarre, die den coolen Sound der Austro-Popper ausmacht. Das geht soweit, dass die Stimmen wie zusätzliche Gitarren wirken. Auch textlich bleibt Maurice seinem übergroßen Selbstbewusstsein treu, was ihm so gut steht. „Kein rich kid ja / aber white jeans an / und immer Eau de Cologne„, heißt es etwa in der ersten Strophe, deren Message vom Refrain auf den Punkt gebracht wird: „Ich war nie rich, aber cool mit Kitsch„.

Album: Mister Me – „Das Ende vom Hass“

Cover

Die deutschsprachige populäre Musik hat inzwischen eine riesige Bandbreite, in der man alle denkbaren Genres findet. In diesem breiten Spektrum sucht Micha Meißner seine Nische. Dabei macht er es sich nicht einfach. Begonnen hat er seine musikalische Laufbahn als Rapper. Schaut man in letzter Zeit auf die deutschen Charts, scheint es, dass man mit Deutsch-Rap relativ leicht Erfolg haben kann. Doch Mister Me, wie sich der Künstler Micha Meißner nennt, entscheidet sich anders. Inspiriert von Max Herre, der einen ähnliche Weg vom Hip Hop zum Pop  gegangen ist, greift er zum Komponieren zur Gitarre oder setzt sich ans Klavier. Er will er als Songschreiber seine Singstimme einsetzen und Geschichten erzählen.

„Das Ende vom Hass“ wurde durch eine Crowdfunding-Kampagne von Fans unterstützt

Auf seinem am heutigen Freitag erscheinenden durch eine Crowdfunding-Kampagne von Fans unterstützten Album präsentiert Mister Me Popmusik im besten Sinne. Deutsche Popmusik birgt die Gefahr, in das Fahrwasser von Mark Forster oder Sido zu geraten und mit schnulziger Musik und beliebigen Texten, sein Schäflein ins Trockene zu bringen. Jedoch setzt Micha Meißner seine Marke dagegen, indem er gesellschaftlich relevante Themen aufgreift und somit politisch wird. Dies verbindet er mit einer musikalisch brillanten Produktion, für die Tobias Siebert (And The Golden Choir) verantwortlich zeichnet. Das größte Problem unserer Gesellschaft ist die sich immer heftiger drehende Spirale von Hass, die verhindert, dass man vernünftig miteinander Lösungen für die wirklich dringlichen Themen wie Klimawandel, Flüchtlingswellen, Menschenrechtsverletzungen und Kriege sucht. Als ich diese Zeilen schreibe gehen gerade Meldungen um, dass in Halle Menschen von einem rechtsradikalen Terroristen aus purem Hass getötet und verletzt wurden. Vor diesem Hintergrund ist “Das Ende vom Hass” sogar ein hoch politisches Album. “Ich glaube, dass die Ursache von vielen gesellschaftlichen Problemen wie Sexismus, Rassismus oder anderen Ungerechtigkeiten aus den Mustern kommen, die uns anerzogen wurden und die viele unhinterfragt reproduzieren. Wenn Leute wie Orbán, Kurz oder AfD-Politiker fähig wären, sich selbst in einem größeren Kontext zu sehen, dann würden sie nicht so eine Scheißpolitik betreiben”, sagt Mister Me in seinem Pressetext zum neuen Album.  Der musikalisch sehr starke Song “Null” ist das Aushängeschild der Platte, ein Rundumschlag mit der Botschaft, wir müssen bei Null neu anfangen, und zwar gemeinsam und ohne Hass.

Mit Pink und Blau greift er zudem ein weiteres relevantes Thema auf und hinterfragt die Geschlechterrollen. Wie könnten wir Beziehungen leben, wenn es die Klischees von Frau und Mann nicht gäbe? Aber Mister Me klagt nicht nur an, sondern hat auch Lösungen parat. Das Gegenmittel zum Hass ist natürlich die Liebe in ihrer universellen Kraft (Raum). Außerdem Bescheidenheit, ja Demut, wenn man sich klar wird, dass Alles Da ist, was man zum Glück braucht. Dazu muss man sich nur in die Wunder der Natur vertiefen. So widmet Mister Me einem Song dem  Berg Monte Piana in den Dolomiten. “Das Ende vom Hass ist vielleicht der Moment, in dem man sich in Gänze versöhnt hat mit allem, und in dem man somit nicht mehr wiedergeboren werden muss. Oder vielleicht wird man zu einem schönen Berg, in sich ruhend, wie der Monte Piana selbst. Doch dazu muss man erst begreifen, dass man niemals alleine funktioniert und wir alle voneinander abhängig sind,” sind seine Gedanken dazu.

Die Liebe als Gegenpol und Ende des Hasses, ist natürlich nicht leicht zu bewerkstelligen und erfordert gerade in Liebesbeziehungen zu anderen Menschen Reflexion und ist manchmal schmerzhaft. Auch das spart Mister Me in sehr persönliche Songs nicht aus (Vision, Geister).

Mit intimen Songs macht sich Mister Me nackt

Aber gegen Schmerz hilft Hoffnung (Utopie). Andere Menschen lieben kann man jedoch nur, wenn man den Hass auf sich selbst aufgibt, die Verkrustungen löst und das Licht erkennt (Mensch). In diesem Song stecken sicher Erfahrungen eines Menschen, der selbst einmal in ein tiefes Loch gefallen ist. Mit (Selbst-) Liebe und ohne Hass gelingt dann auch ein Leben in Anmut. Grace, bei dem Super 700 im Refrain einen anmutigen Ambient-Sound beisteuern, ist für mich das schönste Stück des Albums. In  den zuletzt angesprochenen intimen Songs macht sich Mister Me derart nackt, dass er es nur konsequent fand, auch fürs Artwork die Hüllen fallen lassen. Dies obwohl er infolge einer Autoimmunkrankheit alle Haare am Körper verloren hat. Auch das ist ein Statement.

Tracklist: 1. Raum, 2. Null, 3. Pink und Blau, 4 .Mensch, 5. Vision, 6. Geister, 7. Grace, 8. Alles Da, 9. Utopie, 10. Monte Piana

Mister Me: Große Tour als Headliner

Nach der Veröffentlichung von „Das Ende vom Hass“ am 11.10. wird Mister Me bis in den Winter des nächsten Jahres hinein rund dreißig Städte auf seiner Tournee ansteuern:

Tourdaten:

19.11.2019 Münster -Sputnik Café

20.11.2019 Bochum – Dampfgebläsehaus

21.11.2019 Köln – Club Volta

22.11.2019 Weinheim – Café Central

23.11.2019 AT-Lustenau –  Carini Saal

25.11.2019 AT-Wien – B72

27.11.2019 Rostock – M.A.U. Club

28.11.2019 Berlin – Lido

29.11.2019 Cottbus – Bebel

30.11.2019 Göttingen – Musa

01.12.2019 Leipzig – Naumanns

03.12.2019 Marburg – KFZ

04.12.2019 Hannover – Musikzentrum

05.12.2019 Koblenz – Circus Maximus

15.01.2020 Dresden – Groovestation

16.01.2020 Braunschweig – Eulenglück

17.01.2020 Lübeck – Riders Café

18.01.2020 Magdeburg – Moritzhof

19.01.2020 Langenberg – KGB

21.01.2020 Bremen – Tower

22.01.2020 Hamburg – Knust

24.01.2020 Nürnberg – Club Stereo

25.01.2020 München – Backstage Club

26.01.2020 Stuttgart – clubCANN

28.01.2020 Biberach – Abdera

29.01.2020 Wiesbaden – Schlachthof

30.01.2020 Karlsruhe, Substage Café

31.01.2020 Erfurt, Museumskeller

01.02.2020 Annaberg-Buchholz, Alte Brauerei
Ich freue mich, das Mister Me seine Tour in Münster beginnt und hoffe, über das Konzert berichten zu können

MissinCat am 30.09.2019 in der Pension Schmidt in Münster

Die Pension Schmidt in Münster ist eine kleine Location im Herzen von Münster für besonders intime Konzerte. Tagsüber ein Studentencafe, werden an einem Konzertabend die Tische beiseite geräumt und die Sofas, Sessel und sonstigen Sitzgelegenheiten vor der winzig kleinen Bühne aufgereiht.

Sitzreihen aus alten Poltermöbeln

In dieser gemütlichen Atmosphäre fand am Montag ein besonders schönes Konzert statt. Die Sängerin, Multi-Instrumentalistin und Songschreiberin Caterina Barbieri alias Missincat hatte sich angekündigt. MissinCat ist Italienerin, lebt und arbeitet aber in Berlin. Im Gepäck hatte sie, abgesehen von drei Songs aus ihren Erfolgsalben WOW und Wirewalker Songs aus ihrem neuen, zehnten Album “10”. Die Songs aus “10” sind allesamt in italienischer Sprache, was dem Abend einen besonderen Zauber verlieh. Unterstützt wurde Caterina lediglich von der ebenfalls “berlinbased” Sängerin Minni, die mit Gitarenloops und Drumcomputern das Vorprogramm bestritt ( u.a. mit einem schönen Leonard-Cohen-Cover “Famous Blue Raincoat”), steuerte beim Auftritt von MissinCat mit gutem Gehör das Mischpult.

Support von Minni.

So stand Catharina ganz allein auf der Bühne und spielte Keyboards und Gitarre. Die Song waren live dargeboten wesentlich elektronischer und ausdrucksstärker, als auf der CD. Ihre Stimme ist einfach fazinierend. Abgerundet wurde die Show mit simplen wenigen , aber ausdrucksstarke Bildern von Sternen, Planeten (Venus und Mars), Polarlichtern und, passend zu dem Song Mare, vom Meer. Apropos Mare in einer Einleitung erinnerte Catarina daran, dass das Mittelmeer mittlerweile zum namenlosen Grab für unzählige geflüchtete Menschen geworden ist.

Foto :Thomas Wolff

Zum Schluss gefiel es MissinCat wohl doch nicht mehr, vor sitzendem Publikum zu performen und sie bat uns an die Bühne, um mit ihr zum Abschluss zu tanzen. So endete ein wundervolles Konzert hautnah mit einer sympathischen Künstlerin.

Pauls Jets feat. Die Situps – Los Angeles

Ja Panik, Mavi Phönix, Soap&Skin, Bilderbuch, Wanda…Die Liste ausgezeichneter österreichische Musiker ist bereits lang. Und die nächste Generation steht schon in den Startlöchern. Mit Paul Buschnegg betritt ein 21-jähriges Wunderkind die Bühne. Poet, Soundfrickler und Punk in einem. Bassistin Romy Park und Drummer Xavier Plus runden die Jets ab, verleihen dem Ganzen das solide Fundament einer verschworenen Bandgemeinschaft, heben Pauls Jets über den Status eines weirden Leftfield-Projekts hinaus, sorgen für Funkiness und Coolness. Beim Song Los Angeles erhalten die Jets Unterstützung durch die Die Situps (Tobias Bamborschke & Nicole Stieben). Tobias Bamborschke, der im Video seiner Situps-Bandkollegin Nicole Stieben und dem Paul Buschnegg seine coolsten Skateboard-Tricks vorführt, ist außerdem Sänger bei Isolation Berlin.

Pauls Jets
veröffentlichen „Vier neue Songs“

Los Angeles ist auf der EP Vier neue Songs erschienen (VÖ: 27.09.), welche eben noch drei weitere Songs enthält (der fünfte ist ein Remix vom ersten und darf daher nicht mitgezählt werden).

Pauls Jets – live

08.10. Mainz – Kulturclub Schon Schön

09.10. Düsseldorf – Kassette

10.10. Freiburg – Swamp Freiburg

05.11. Dresden – Ostpol

06.11. Rostock – Helgas Stadtpalast

07.11. Leipzig – TANZCAFÉ ILSES ERIKA

08.11. Berlin – Kantine am Berghain

09.11. Passau – Jugendzentrum Zeughaus Passau

10.12. Konstanz – Kulturladen

11.12. Stuttgart – clubCANN

12.12. Regensburg – Alte Mälzerei

13.12. Karlsruhe – Kohi

14.12. Köln – Stereo Wonderland

Mary Komasa – Degenerate Love

Ein Vorgriff auf den Tatort am kommenden Sonntag (29.09.).Die in Berlin lebende und in Polen geborene Singer-Songwriterin Mary Komasa veröffentlicht am 11. Oktober 2019 ihr neues Album „Disarm“ . Vier Songs aus dem. neuen Album sind im neuen „Tatort Hüter der Schwelle“ zu hören, unter anderem die neue Single Degenerate Love. Tatort trifft auf Mystery, dazu passt die Musik von Mary Komasa ausgezeichnet.

Mary Komasa wuchs in einer künstlerischen Familie in Warschau auf und erlernte von frühester Kindheit an klassische Musik, darunter Orgel, Piano, Cembalo und Operngesang. In ihren späten Teenagerjahren zog sie nach Paris, um eine Karriere in der Mode und Musik anzustreben. In dieser Zeit arbeitete sie unter anderem mit Künstlern der lokalen Hip-Hop-Szene zusammen und kollaborierte mit dem Modehaus Rue du Mail. Es folgte der Umzug nach Berlin, wo wie begann, an ihren eigenen Musikprojekten zu arbeiten.

Black Sea Dahu – neue EP „No Fire In The Sand“

Die Schweizer Black Sea Dahu sind eine Entdeckung des Jahres, deren Aufstieg man unbedingt weiterverfolgen muss. Sie sind bei Live-Konzerten – und davon haben sie 2019 sehr viele absolviert- ungemein sympathisch (Konzertbericht hier). Die im Vordergrund stehende, ebenso natürliche wie charismatische Sängerin Janine Cathrein fasziniert mit ihrer warmen dunklen Stimme.

Ihre Musik ist im rohen, leidenschaftlichen, urbanen Folk verwurzelt, der auch schon auf ihren zurecht viel gelobten Debüt-Album „White Creatures“ zu hören ist. Daran schließ die aus 5 Stücken bestehende EP „No Fire In The Sand“ (Spotify-Link) unmittelbar an, allerdings etwas dunkler und etwas tiefer, wie z.B Wie die berührende Ballade „How You Swallowed Your Anger“

Es gibt unfassbar viele neue Konzerte, darunter eines in Münster

05.10.19 – CH – Zürich, Restaurant Rechberg 1838
09.10.19 – CH – Chur, Werkstatt Chur
10.10.19 – CH – Schaffhausen, Kulturzentrum Kammgarn
11.10.19 – CH – Baden, Royal
12.10.19 – CH – St. Gallen, Palace
13.10.19 – CH – Luzern, Schüür

17.10.19 – FR – Paris, Mama Festival
18.10.19 – DE – Haldern, Haldern Pop Bar
19.10.19 – DE – Duisburg, Explorado
21.10.19 – DE – Hamburg, Knust
22.10.19 – DE – Berlin, Lido
23.10.19 – DE – Nürnberg, MUZ
24.10.19 – DE – Dresden, Schauburg
25.10.19 – AT – Lustenau, Carinisaal
26.10.19 – AT – Graz, PPC
29.10.19 – AT – Salzburg, Rockhouse Bar
30.10.19 – AT – Linz, Ahoi Pop Festival

06.11.19 – CH – Bern, Turnhalle im PROGR
07.11.19 – CH – Winterthur, Salzhaus
08.11.19 – CH – Thun, Mokka
09.11.19 – CH – Solothurn, Kulturfabrik Kofmehl
10.11.19 – CH – Basel, Kaserne Basel
15./16.11.19 – CH – Bern, Swiss Live Talents Muma

28.11.19 – FR – Limoges, El Doggo
30.11.19 – UK – Faversham, The Hot Tin
01.12.19 – UK – Newcastle, Bobik’s
03.12.19 – UK – London, The Grace
04.12.19 – UK – Manchester, The Castle
06.12.19 – BE – Eupen, Alter Schlachthof
13.12.19 – CH – Bulle, Ebullition
14.12.19 – CH – Davos, Songbird Festival

16.01.20 – NL – Amsterdam, Paradiso
17.01.20 – NL – Groningen, Eurosonic Festival

05.02.20 – DE – Esslingen, Dieselstraße
06.02.20 – DE – Übersee, Freiraum
07.02.20 – DE – Annaberg-Buchholz, Alte Brauerei
08.02.20 – DE – Darmstadt, Bedroomdisco
10.02.20 – DE – Münster, Pension Schmidt
11.02.20 – DE – Langenberg, KulturGüterBahnhof
13.02.20 – DE – Leipzig, UT Connewitz
14.02.20 – DE – Lauenau, Kesselhaus
15.02.20 – DE – Altlandsberg, Buchholz Saloon

21.04.20 – DE – Frankfurt/M, Brotfabrik
23.04.20 – DE – Tübingen, Sudhaus
24.04.20 – DE – Jena, Kassablanca
25.04.20 – DE – Dortmund / JunkYard

22.05.20 – DE – Köln, Yuca 

Emel Mathlouthi – Rescuer

Was für ein Song, was für eine Stimme. ByteFM schreibt über Emel Mathlouthis Song Rescuer: „’Rescuer‘ ist ein Track, der ungeteilte Aufmerksamkeit will. Und sie sich deshalb auch verschafft.“  Für das Online- Magazin Groove ist Emel Mathlouthi “inzwischen schon so etwas wie die Björk der (nicht nur) arabischen Popwelt.“ 

In Rescuer hören wir trotz englischer Lyrics eine Stimme, die ihre arabische Herkunft nicht verstecken will.  Moderne Synths und schwere Beats sind von den traditionellen arabischen Instrumenten, wie Kamanga und Tablas inspiriert. Es entsteht eine Verbindung zwischen Tradition und Moderne, zwischen World- und elektronischer Musik und zwischen Ost und West.

Wer ist Emel Mathlouthi

(Fotos: James Mountford)

Sang eine Hymne für den Arabischen Frühling

Die in Tunesien geborene und in New York lebende experimentelle Sängerin erlangte Berühmtheit, nachdem ein Video, in dem sie ihren Song „Kelmti Horra (My Word is Free)“ performte, millionenfach während der Revolution in Tunesien 2011 angesehen wurde. Das Lied wurde eine Hymne für den Arabischen Frühling, gab ihrem Debütalbum „Kelmti Horra“ seinen Namen. Beim Friedensnobelpreis-Konzert im Jahr 2015 führte sie das Lied unter tosendem Applaus auf. Ihr folgendes Album „Ensen“ (2017) wurde mit Valgeir Sigurðson (Sigur Ros, Feist, Bjork) produziert und fand große Beachtung bei NPR Music, Pitchfork, The Fader, The Guardian, Brooklyn Magazine, Nowness, WNYC und vielen anderen. Kürzlich erst wurde Mathlouthi in NPR Music’s „200 Best Songs By 21st Century Women“ vorgestellt.

Neues Album und Tour -Termine in Dresden, Hamburg und Berlin.

Album-Cover

Rescuer ist ein Track  Stück vom dritten  Album Everywhere We Looked Was Burning, welches heute erschienen ist. Es entstand in den Catskill Mountains und bei  Session in London und Frankreich.

Emel Mathlouthi wird im Oktober in Europa auf Tour gehen. Es sind 3 Konzerte in Deutschland dabei.

23.10.19 – AT – Wien, Salam Orient Festival

24.10.19 – DE – Dresden, Jazzclub Tonne

25.10.19 – DE – Berlin, Frannz Club

26.10.19 – DE – Hamburg, Kampnagel

29.10.19 – FR – Paris, Cafe de La Danse

01.11.19 – NL – Amsterdam, Melkweg

02.11.19 – NL – Den Haag, Crossing Border Festival

03.11.19 – BE – Brussels, Botanique

05.11.19 – UK – London, Hoxton Square Bar & Kitchen

Life on Venus – Rosetta (Live at Flanger Studio)

Die russische Shoegaze-Gruppe Life on Venus sind ein Quintett bestehend aus Dima (Gitarre / Gesang), Sergey (Gitarre), Marat (Bass), Aline (Gesang) und Gulya (Schlagzeug). Life on Venus wurde 2015 von Studenten der Staatlichen Universität Moskau gegründet. Sie begannen, in Schlafsälen und kleinen Studios zu proben und entwickelten ihren duftigen, bittersüßen Dream-Pop-Sound. Eine aus zwei Liedern bestehende Demo mit dem Titel Distant Lights wurde im März 2016 selbst veröffentlicht und die Gruppe erhielt von Shoegaze-zentrierten Blogs Aufmerksamkeit. Das Debütalbum der Band, Encounters, wurde schon im März 2017 digital veröffentlicht und im August des folgenden Jahres von Shelflife auf CD herausgegeben. Zu dem schönen stück Rosetta ist jetzt ein Video geteilt worden, das eine Liveaufnahme aus dem Flanger-Sudio der Musikschule in Moskau zeigt.