Der Liedermacher Pohlmann ist mit einem sehr persönliches Album wieder da

falschgoldrichtig“ erscheint am 11.09.

Im Jahr 2006 feierte Ingo Pohlmann, der als Künstler kurz und knapp nur seinen Nachnamen benutzt, seinen Durchbruch mit dem fröhlich tanzbaren Hit „Wenn jetzt Sommer wär“. 34 Jahre war er jung, als er damals perfekt den Surfer-Sound à la Jack Johnson ins Deutsche adaptierte. Nun ist Pohlmann 48 Jahren alt und hat einiges an Lebenserfahrung gewonnen. Ganz und gar Liedermacher, der er nunmal geblieben ist, teilt er seine Erlebnisse und Gedanken mit seinen Zuhörern. Mit „falschgoldrichtig“  legt er ein eindringliches und sehr persönliches Album vor. Sehr authentisch verarbeitet er darin den Tod seines Bruders, der vor 23 Jahren verstarb, ebenso wie das Ende seiner langjährige Beziehung zu seiner Freundin, die wegen eines gemeinsamen Kindes aber nie wirklich enden kann. Auch blitzt nochmal der ganz junge (Jack Johnson-) Pohlmann auf, wenn er von seiner Jugendliebe auf dem Schulweg singt. Das ist es , was Pohlmann sympathisch bleiben lässt. Er hat sich nicht zum harten Kerl gewandelt. Vielmehr geht es in seinen Songs um Schwächen zeigen, Verletzlichkeit zulassen und emotionale Erinnerungen teilen. Den Weg über die persönlichen Emotionen nutz Pohlmann dann, um seine seine Gedanken und seine Meinung den Zustand der Welt, sei es die Zerstörung der Umwelt, die Ausbeutung arbeitender Menschen oder das Leid der geflüchteten Menschen zu teilen, und zwar immer mit einer Ich-Botschaft („Ich sitze im Glashaus und werfe doch den ersten Stein“) oder als persönliches Erlebnis verarbeitet. Der Song „Taxischein“ über die Begegnung mit einem geflüchteten Menschen ist ganz stark. Bei all den teils nicht so schönen Erfahrungen, über die Pohlmann singt, ist „falschgoldrichtig“ alles andere als eine verbitterte Abrechnung mit dem Leben geworden. Im Gegenteil Pohlmann tanzt immer noch durch das Leben. Seine Texte haben viel Wortwitz und die optimistischen Melodien, wie auch die ausgewogenen Kompositionen stimmen positiv und hoffnungsvoll.

Als Anspieltipp habe ich „Unterwasser Atmen“ ausgesucht. Hier erzählt – im Sinne des Wortes – Pohlmann, wie es ihm in der Situation als frisch getrennter Mann geht.

SOPHIE HUNGER nimmt ihr Album „Halluzinationen“ in den legendären Abbey Road Studios auf (VÖ 04.09.)

Sophie Hunger hat ihr immerhin schon siebtes Album Halluzinationen in den legendären Abbey Road Studios London aufgenommen. Die Studios haben natürlich eine besondere Atmosphere, weil dort verschiedenste Künstler, vom Glenn Miller Orchester über natürlich die Beatles und Pink Floyd bis zu Oasis den Sound ihrer Zeit geprägt haben. Dies führt zu dem Mythos, dass in den Abbey Road Studios nur gute Musik entsteht. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an das neue Album von Sophie Hunger.

Diese Erwartungen erfüllen Sophie Hunger und ihr Produzent Dan Carey, mit dem die Wahlberlinerin schon bei dem zwei Jahren veröffentlichten Vorgängeralbum „Molecules“ zusammen gearbeitet hatte. Sophie berichtet, sie seien „volles Risiko“ gegangen und hätten das komplette Album in nur zwei Tagen eingespielt, wobei – und hier zeigt sich die Professionalität der Küstlerin, sämtliche Songs live und in einem Take aufgenommen wurden.

Der Lohn ist eine besondere Intensität der Tracks, was besonders bei dem ernergetischen und rockigen „Alpha Venom“ förmlich zu spüren ist.

Auf ihrer Platte singt sie – wie auch schon zuvor immer wieder – auf Deutsch und Englisch. Dem Deutschlandfunk Kulturradio verriet sie, welche Sprache, das entscheide sich meist schon ganz am Anfang, wenn ein Song entsteht. „Meistens habe ich am Anfang ein paar Worte, die ich gerne mag“. Dazu gehöre auch das Wort „Halluzinationen“, weil es so schwer sei. „Wenn man es fertig gesagt hat, ist man sofort ein bisschen stolz auf sich, als würde man einen Salto machen – gestanden.“

Neben der Zweisprachigkeit zeichnet zeichnet sich „Halluzinationen“ duch eine ungemeine musikalische Vielfältigigkeit aus . Außer rockigen Stücken gibt es auch eine dunkele Moritat „Rote Beete aus Arsen„, aber auch luftig swingende Stücke, wie „Everything Is Good“ die gute Laune verbreiten.

Man kann das Album ganz oft durchhören und entdeckt trotzdem immer wieder was neues. Die Rhythmen sind tricky, mal ist die Gitarre im Vordergrund, mal das Piano. Das Album geht mit vielen Electronica-Elemente deutlich in eine elektronischere Richtung, als frühere Alben von Sophie Hunger.

Fazit: Die geplante VÖ musste mehrfach verschoben werden. Das warten auf den 04.09.2020 lohnt sich.

Gregor McEwan – Halloween Costume

Gregor McEwan hat eine brandneue Single und dazu ein Video veröffentlicht, in welchem er lauter Superheld*innen und Superschurken aus dem Marvel-Kosmos einen auftreten lässt. Von Gregor erwartet man ja folkige Songs. Das besondere an diesem ist der wirklich grandiose Schluss.

„… Während sich Halloween Costume immer weiter steigert und aufbaut… um nicht zu sagen aufbäumt, mit immer neuen Instrumenten und Klangfarben versehen seinem dramatischen Ende entgegen schreitet, ereilt das Audi(o)torium dann irgendwann mitten im hymnischen Refrain die Erkenntnis, dass Flügelhörner tatsächlich einen fantastischen Klang und eine dramaturgische Daseinsberechtigung haben und dass Auto-Tune sparsam und sinnvoll eingesetzt auch richtig cool sein kann. Und nachdem all dies schlussendlich die Hände von der Gurgel genommen hat und man die Gänsehaut entdeckt, die sich beinahe unbemerkt gebildet hat, fällt alles wieder in sich zusammen… die Muskeln im Ohr entspannen sich schlagartig und man bekommt eine Middle 8 lang die Zeit zugestanden, sich an The Mountain Goats und Okkervil River erinnert zu fühlen, ehe ein Metallica meets Van Halen Staccato/Tapping/Double Bass-Part das Finale Furioso einleitet und der Song fast schon überraschend endet. Aber wirklich nur fast! Denn wenn ich das alles noch mal Revue passieren lasse, frage ich mich sowieso, wie dieser Typ all diese Feelings in nur knapp über 3 Minuten gepackt bekommt…“sagt Jörkk Mechenbier

Also, das Video geniesen und unbedingt de Schlussakkord abwarten.

Robert Grace -Fake Fine

„It`s a pandemic, it`s a fuckin` disease. And it`s following me…“ klagt Robert Grace, der aus dem irischen Graiguenamanagh, Kilkenny stammende Songwriter, Musiker und Producer in seinem aufbauenden Get-Well-Hit „Fake Fine“. Mit dem Videoclip legt der irische Singer-Songwriter mit der markanten Stimme nun auch die bewegten Bilder des augenzwinkernden Ohrwurms vor.(Betragsbild: Córríne Grace)

Entschleunigung

Peter Broderick veröffentlicht am 28.08.2020 sein neues Album Blackberry

Manchmal greift alles perfekt ineinander. Heute ist Sonntag. Der Stress der Arbeitswoche ist annähernd vergessen. Gerade habe ich einen aufgezeichneten Fernsehbeitrag angeschaut, einen regionalen Reisebericht, der unter dem Thema Entschleunigung stand. Hier im ohnehin ruhigen Westfälischen ist Ost-Westfalen und insbesondere die Gegend um Paderborn offensichtlih der geeignete Landstrich für entschleunigtes Reisen. So einigermaßen entspannt begebe ich mich an den Schreibtisch, um mich mit dem Singer/Songwriter und Multiinstrumentalisten Peter Broderick (alle (Fotos von Aofi Light) zu beschäftigen.

Dieser veröffentlicht nämlich, ohne die üblichen Vorankündigungen als Überraschungs-Release am 28. August 2020 sein neues Soloalbum Blackberry in digitaler Form (Cover Artwok- Peter Broderick-Blackberry @ Erased Tapes) Wer es lieber physisch mag, muss auf die CD noch bis zum 30.10. warten. Ich kann ich mir vorstellen, dass diese Musik auf Vinyl besonders gut wirkt. Auch hier muss man bis zum 30. Oktober warten. Aber Geduld passt ja ganz gut zum Thema Entschleunigung .

Und so passt alles zusammen, denn bei der Beschäftigung mit Peter Broderick habe ich feststellen dürfen, dass er den perfekten Soundtrack für jedwede Entschleunigung liefert. Dabei ist es unmöglich ihn auf ein Genre festzulegen. Broderick hat in seinem bisherigen Werk alles von Gospel und Soul über Spoken Word und Beatboxen bis hin zu Folk, Rock und Klassik einbezogen. Er zaubert Klangkulissen in denen alles fließt. Seine Experimentierfreudigkeit ist hingegen eine Konstante, wie auch seine bedingungslose Offenheit für Kollaborationen mit Gleichgesinnten wie u.a. mit dem Neo-Klassiker Nils Frahm. Manchen ist Peter Broderick als Mitglied des Live-Ensmbles der experimentellen dänische Band Efterklang bekannt, mit der er von 2007 bis 2013 regelmäßig auf Tour war.

Blackberry ist nach fünf Jahren das erste Studioalbum, auf dem Peter Broderick wieder als Sänger zu hören ist. Er hat es im Sommer 2019 komplett im eigenen Schlafzimmer in London aufgenommen — weshalb er es als „experimentellen Schlafzimmer-Folk-Pop“ beschreibt. Während der 33-Jährige sämtliche Instrumente selbst eingespielt hat, bekommt er einzig auf dem Abschlusstitel Wild Food gesangliche Unterstützung von seiner Frau, der Sängerin Brigid Mae Power, und seinem Stiefsohn Seán Power. 

Der Albumtitel Blackberry meint nicht etwa das früher bei Managern sehr beliebte Mobiltelefon. Bei der Frage, ob sich der techische Fortschritt als Segen oder aber als Verhängnis erweist, zeigt sich der naturverbundene Broderick eher skeptisch. „Ich sehe, dass diese Maschinen all unsere Tage auffressen“ heißt es etwa im Song  Let It Go. Vielmehr ist der Bezugssong ( Ode To Blackberry) ein ehrfürchtiges Loblied auf die Brombeere. „In einer Zeit, in der wir Menschen mit den Folgen konfrontiert werden, die unser Handeln auf die gesamte Umwelt hat, bin ich sehr für lokale Lösungen, für eine Auseinandersetzung mit den Naturgegebenheiten vor Ort. Als ich vor ein paar Jahren damit begann, mich intensiv mit dem Sammeln von essbaren Wildpflanzen zu befassen, hat mich die einfache Brombeere nicht gerade vom Hocker gehauen — doch ich sollte schon bald mit neuer Leidenschaft zu dieser vertrauten Frucht aus Kindertagen zurückkehren. Selbst in den urbansten Ecken bahnen sich die knorrigen, unverwüstlichen Ranken der Brombeere ihren Weg, als wollten sie uns daran erinnern, wo wir herkommen.“

Durch die acht Songs des Albums erfahren wir viel persönliches von Peter Broderick, über seine Einstellung zur Natur, zum Sterben und seine Verbundenheit zur Familie. Vor allem nimmt er sich Zeit – und das empfinde ich als Entschleunigung. Er nimmt sich Zeit, seine Geschichten zu erzählen. Nichts treibt hektisch vornan. Das Liebeslied an seine Frau (What’s Wrong With A Straight Up Love Song) ist ganze neun Minuten lang. Wir sollten uns auch Zeit zum Zuhören nehmen. Es gibt viel zu hören an verschiedenen Klängen und Naturgeräuschen in jedem einzelnen Song.

„Du kannst nur so glücklich sein wie die Welt, in der du lebst. Und die Welt wird dir sicherlich sagen, wie sie sich fühlt, wenn du zuhörst.“singt Peter Broderick im Eröffnungssong  Stop And Listen. Stimmt.

Pohlmann – Schulweg

Ingo Pohlmann (Foto; Benedikt Schnermann) kennen vielleicht einige, weil der Sänger und Songschreiber aus Rheda-Wiedenbrück (der Hinweis auf die Herkunft ist für den westfälischen Autor wichtig) einst im Jahr 2006 einen Sommerhit hatte der schwer nach Jack Johnson klang. Pohlmann lebt jetzt in Hamburg und hat seitdem einiges an Lebenserfahrung gewonnen. Am 11.09.2020 wird sein neues Album „falschgoldrichtig“ erscheinen, auf das ich mich wahnsinnig freue, denn die bisherigen Voraus-Singles „Besonnen“ und „Glashaus“ zeigen, dass Pohlmann erwachsen und ein bisschen weiser geworden ist, was sich im der Musik niederschlägt. Nun ist mit „Schulweg“ ein weiterer rockiger Vorab-Song da, der dies unterstreicht.

Leipziger Singer-Songwriterin RIA hat heute ihre Debütsingle veröffentlicht

Der  „Der schönste Platz der Erde“ ist eine berührenden Pop-Ballade über die erste Rückkehr ins Haus der Eltern nach deren Scheidung. „Dieser Ort, an dem ich sonst Ruhe, Kraft und Halt gefunden habe, fühlte sich plötzlich anders an, trauriger. Obwohl alles an seinem alten Platz stand. Aber es sind eben nicht die Dinge, die ein Haus mit Wärme füllen, sondern die Menschen, die darin wohnen”, erzählt RIA über diese Erfahrung. Die Stärke der 24jährigen besteht darin, dem Hörer Zuversicht zu schenken, anstatt in Trübsal zu versinken. Denn selbst, wenn es im Lied ums Vermissen geht, bleibt am Ende doch die Botschaft hängen, dass es die Menschen sind, die ein zu Hause ausmachen.( Fotos: Lih Tsan)

L’aupaire – Ocean Girl

Nachdem L’aupaire im Sommer 2019 sein Album “Reframing” veröffentlicht hat, folgte eine kreative Schaffensphase. Im April meldete sich L’aupaire mit einer Single “Flamenco” zurück. Nach dem Ende des Lockdowns hat L’aupaire sich direkt auf einen Roadtrip mit seiner kleinen Familie begeben Richtung Norden — und ein neuer Song ist entstanden: “Ocean Girl“, an diesem Freitag veröffentlicht wurde. „Nachdem wir mehrere Wochen eingesperrt waren, entschieden wir uns für eine Weile, Berlin zu verlassen und einen Roadtrip zu unternehmen. Wir nahmen einen alten Bus und fuhren nach Norden. 5 Tage unterwegs mit Baby und Kleinkind. Parkplätze. Straßen. Strände. Frische Luft. Felder. Sonnenuntergänge. Es fühlte sich an wie eine dringend benötigte Pause von dieser geschäftigen und verrückten Periode, in der wir alle jetzt leben. Möget ihr alle gesegnet und gesund sein“, sagt L’aupaire über die Entstehung von “Ocean Girl”.

Tash Sultana im Doppelpack

Tash Sultana veröffentlicht neue Single „Greed“ und interpretiert „The Last Of Us“ neu

Tash Sultana aus Australien ist ein Phänomen, wie es einerseits das www ermöglicht, das andererseits großes Talent voraussetzt. Tash kann außergewöhnlich gut Gitarre spielen und hat eine klasse Stimme. Die Songs haben immer einen großartigen Flow. Tash Sultana wurde auf YouTube entdeckt. Im Streaming liegen die Veröffentlichungen von Tash Sultana weltweit derzeit bei über einer Milliarde Aufrufen. Allein in Deutschland hat Tash Sultana bislang bei nur zwei Konzerten mehr als 24.000 Konzerttickets verkauft und hierzulande mehr als zwölf Millionen Streams generiert – eine unglaubliche Leistung, wenn man bedenkt, dass das Debütalbum „Flow State“ erst vor zwei Jahren veröffentlicht wurde. 

Was hat der Erfolg aus mir gemacht?

Greed“ , die zweite Single aus dem für den Herbst geplanten Album, hat zum Thema, dass du plötzlich anders behandelt wirst, wenn du als Musiker Erfolg hast. Es sei schon lustig, was das mit den Menschen mache, erklärt Tash Sultana. Leute, mit denen du noch nie etwas zu tun hattest, wurden deinen Kontakt, andererseits wendeten sich alte Freunde plötzlich ab. Leute, die dich nie für einen Auftritt bezahlt hätten, wollten dich plötzlich buchen. Dieser Mitschüler von der High School, der früher einen Shit auf dein Gitarrenspiel gegeben habe, möchte plötzlich auf der Gästeliste stehen. Den Song hat Tash Sultana zusammen mit den Singer/Songwriter Matt Corby und  Dann Hume (Erfolgsproduzent u. a. von Matt Corby und Courtney Barnett) im eigenen Studio in Melbourne geschrieben und er wurde dort von Tash auch eigenhändig produziert.

Titelsong des Playstation-Spiels „The Last Of Us

Unabhängig von dem geplanten neuen Album hat Tash Sultana mit „Through The Valley den Titelsong des ersten Teils des Playstation-Spiels „The Last Of Us“ neu aufgenommen und interpretiert, der im Original von Shawn James stammt. Auf dem für den Herbst geplanten zweiten Album wird dieser Song jedoch nicht zu hören sein. Das Video ist so schön, weil man Tash beim virtuosen Gitarrenspiel zuschauen kann.

Holly Humberstone – Overkill

Foto: Phoebe Fox

Sträflicher Weise hat „Auf die Ohren“ bisher die britische Singer-Songwriterin Holly Humberstone vernachlässigt, obwohl mit ihren ersten beiden Singles „Deep End“ und „Falling Asleep At The Wheel“ für mächtig Furore gesorgt hat. Wie konnte das nur passieren. Ihren Sound bezeichnet die junge Künstlerin als irgendwo zwischen Phoebe Bridgers und Lorde, also eher auf der dunkleren Seite des Pop und trifft damit genau damit genau unseren Geschmack. Wir geloben Besserung und stellen die neue Single vor. Dass sie ein Gefühl für starke Melodien und gute Texte hat, beweist Holly Humberstone erneut auf „Overkill„.

Aktuell arbeitet die Britin im alten Landhaus ihrer Eltern an einer ersten EP.

Hier reichen wir das Video zu „Falling Asleep At The Wheel“ nach.