Odd Beholder, das Projekt der Schweizer Musikerin Daniela Weinmann kommt am 02.12. nach Münster in die Pension Schmidt

Vorstellung und Ticketverlosung

Ich freue mich, Odd Beholder  vorstellen und zwei von sinnbus zur Verfügung gestellte Tickets für das Konzert in der Pension Schmidt am 02.12. 2019 an eine Leserin oder  einen Leser verlosen zu dürfen. Wie du gewinnen kannst, erfährst du unten.

Odd Beholder ist das Projekt der in Zürich lebenden Musikerin Daniela Weinmann. Ihre Musik klingt, als flöge man leicht berauscht dem pastellfarbenen Horizont entgegen. Nur um mitten in den zarten Klangwolken auf dem harten Boden der Tatsachen aufzuschlagen. In der präzisen, unprätentiösen Musik, in ihrer Version umarmender Electronica und melancholischer Popmusik befasst sich Odd Beholder mit den unangenehmen Wahrheiten, spendet Trost und ermutigt digitale Eskapist*innen, real zu bleiben. Auf dem Debütalbum “All Reality Is Virtual” dreht sich alles um Digitalisierung – um das unheimliche Sammeln unserer Daten, aber auch um die spirituelle Wichtigkeit des Aushaltens von Einsamkeit. Es erzählt von Momenten ohne Vernetzung und von der Stärke, die eben daraus erwächst, sich den Herausforderungen im physischen Leben zu stellen. 

Odd Beholders Musik ist filmisch. Die Arbeiten für die dazu gehörigen Videos sind sorgsam gewählt. Der von den Berliner Filmern Grambow & Kirchknopf in Aserbaidschan in Zusammenarbeit mit der Azerbaijan Social & Modern Dance Association gedrehte Videoclip zur Single „Landscape Escape“ gewann den Jurypreis der „Best Swiss Video Clip“-Awards 2017. Das Stück wurde außerdem im Film „Mario“ verwendet, der sich mit dem schwierigen Umgang mit Homosexualität im Fußball auseinandersetzt. Odd Beholder wurden vom Hamburger Electropop-Duo Hundreds wie auch aktuell von Bodi Bill explizit gebeten, deren jeweilige Tour zu begleiten.Momentan tourt Weinmann mit ihrem Produzenten und Multiinstrumentalisten Martin Schenker durch Deutschland und wird anschließend weiter an der Musik für das zweite Album arbeiten, das 2020 erscheinen wird.

Jüngst hat Odd Beholder die Single Transatlantic Flight aus dem neuen Album veröfffentlicht.

Wer unbedingt eine Schublade braucht, um die Musik von Odd Beholder einzuordnen, bitteschön: dream-pop-indie-ambient-synth-pop.

Ich denke jeder der die Musik von London Grammar, Hundreds, Say Lou Lou, Beach House, Japanese Breakfast, The XX mag oder einfach eine starke Musikerin auf der Bühne erleben will, wird das Konzert genießen.

Um 1×2 Tickets für das Konzert von Odd Beholder  zu gewinnen, kannst du wie folgt an der Verlosung teilnehmen

Like die  Facebookseite Adohr Auf die Ohren und kommentiere das dort befindliche  Gewinnspielfoto.

Teilnahmeschluss ist Mittwoch , der 27.11.2019.

Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Der Preis wird nur innerhalb Deutschlands verschickt und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Preisausschreiben ist unabhängig von Facebook.

Viel Erfolg!

Preisausschreiben zur Reframing -Tour von L’AUPAIRE

Anlässlich der Reframing-Tour von L’AUPAIRE verlost Auf die Ohren einen wahnsinnig tollen Preis.

Gewinnspielfoto

Universal hat ein wertvolles Paket geschnürt und als Preis zur Verfügung gestellt.

Das Paket besteht aus einer limitierte Vinyl-Edition (Nr. 14/ 500). Es enthält  eine 180G Vinyl mit 10 Albumtracks und eine farbige 101 Inch Vinyl mit Coverversionen und einem kleinen Ölgemälde.

 Wie kannst du gewinnen?

Möglichkeit 1: Like die  Facebookseite Adohr Auf die Ohren (http://tinyurl.com/y3saha3u) und kommentiere das dort befindliche  Gewinnspielfoto (http://tinyurl.com/y5g726lc)

Möglichkeit 2: Schicke eine Mail mit dem Betreff „L’AUPAIRE“ an media@wolff.muenster.de . (Dies darfst du auch, wenn du bereits über Facebook mitgemacht hast.)

Teilnahmeschluss ist Freitag , der 04.10.2019.

Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Der Preis wird nur innerhalb Deutschlands verschickt und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Preisausschreiben ist unabhängig von Facebook.

Viel Erfolg!

L’AUPAIRE – Reframing Tour

Di., 08.10.2019-Leipzig, Naumann’s


Mi., 09.10.2019- Münster, Gleis 22


Fr., 11.10.2019- Erfurt, Kalif Storch


Sa., 12.10.2019- Köln, Luxor (Nachholshow)


So., 20.10.2019- AT-Wien, Chelsea


Di., 22.10.2019- Stuttgart, Im Wizemann


Mi., 23.10.2019- Mainz, KUZ 


Fr., 25.10.2019- Essen, Zeche Carl

Das Album 

Fast drei Jahre vergingen zwischen Robert Lauperts Debütalbum „Flowers“ und seinem zweiten Werk. Auf „Reframing“ (VÖ 23.08.2019) erzählt uns L‘aupaire, so Roberts Künstlername, wie es ihm in der Zwischenzeit ergangen ist. L‘aupaire ist erwachsen geworden , inzwischen 30 und Vater einer Tochter.

„Reframing“ besteht neben wunderschönen Balladen auch aus äußerst tanzbaren Songs wie „Cinderella“.

„Reframing“, das bedeutet Umgestaltung, „aus etwas Schlechtem etwas Gutes machen“. „Das geht wirklich“, findet L‘aupaire, „weil wir vieles selbst beeinflussen und Dinge verändern können, wenn wir das nur wollen“. So hat er den Rausch der Jahre, in denen er aus dem Koffer lebte und mit seinem ersten Album „Flowers“ von Auftritt zu Auftritt zog, hinter sich gelassen. Vorbei die Zeit, in der er auf der Bühne den ekstatischen Entertainer gab, aber nach der Show zu nichts mehr zu gebrauchen war und ins Bett ging, während seine Band um die Häuser zog. In den vergangenen drei Jahren, in denen er kein einziges Mal aufgetreten ist, hat er die für ihn persönlich „krasseste Entwicklung“ vollzogen, indem er gelernt hat, „bei mir selbst zu bleiben und mich von Meinungen abzuschotten“. Dem Berliner Radiosender FluxFM erzählte er, dass er das Malen für sich entdeckt hat, als es zu viel mit der Musik wurde und er die Pause brauchte.

Die Aufnahmen für „Reframing“ entstanden nicht nur in Berlin, sondern auch in Mannheim, Heidelberg und sogar auf Island. Unterstützung holte sich L’aupaire bei gut befreundeten Musikern.

Den Song „Whole Wide World“, eine ruhige, nur von Klavier begleiteten Ballade, schrieb er zusammen mit der irischen Songwriterin Wallis Bird. „Für mich ist das der persönlichste Song“, bekennt L‘aupaire freimütig, „ich beschreibe da eine Zeit in meinem Leben, in der ich an einem Tiefpunkt angekommen war. An dem es nicht mehr weiter ging“. Zeit für einen Perspektivwechsel.

Den Song „Truth“ -ein kunstvolles, elegisches Stück- nahm er in Island mit seinem dort lebenden Freund, dem Gitarristen Omár Gudjonsson auf. Bei dem eher ruhigen und sehnsuchtsvollen „Whoever You Are“arbeitete er L’aupaire mit dem schwedischen Indie-Sänger und Gitarristen Petter Ericson Stakee zusammen. Den Song widmete er seiner einjährigen Tochter.

Musikalisch klingt „Reframing“ nach einer Mischung aus Folkpop und Americana, auch sehr tanzbare Stücke wie „Cinderella“ sind darunter. Produziert hat L’aupaire „Reframing“ mit dem Mannheimer Jules Kalmbacher, der einer seiner besten Freunde ist. Und in allen Songs ist sein über hundert Jahre altes Klavier zu hören, das er in einem Laden in Berlin entdeckt hat. „Ich habe es gesehen, eine Note angeschlagen und gewusst: das ist der Klang, den ich haben will“. Und als es dann in seiner Wohnung stand, dieses alte Klavier, da war ihm klar, „dass es das Hauptelement meines neuen Albums sein wird“.

Dass das Leben nicht nur schwarz und weiß, sondern sehr komplex ist und dass Tiefe manchmal nur durch den Gegensatz zwischen Freude und Trauer entsteht, das sind zentrale Themen, die sich durch „Reframing“ ziehen. Und so hat L‘aupaire sich mit „Reframing“ tatsächlich eine eigene Welt erschaffen, nicht nur inhaltlich, sondern auch musikalisch und visuell, weil er fast alles selbst gemacht hat: so hat er beispielsweise das Cover selbst gestaltet und auch die Song zum großen Teil selbst geschrieben und co-produziert. „Man kann durch das Album in meine Welt reinschlüpfen“, sagt er, und das ist ein Angebot, das man nun wirklich nicht ablehnen sollte.