Blond – Du und Ich

Begleitend zur Single initiieren Blond gemeinsam mit Kosmos Chemnitz und Wildwasser e.V. die Ausstellung „Die Hütte der sexualisierten Gewalt“

Chemnitz: Wieder geht es um Frauenpower aus der Metropole des es Freistaates Sachsen. Nachdem Auf die Ohren sich zuletzt mit der Band Power Plush befasst hat, geht es heute um die Band Blond (Foto: Anja Jurleit), über die wir auch schon berichtet haben (hier und hier). Die beiden Bands mit mehrheitlicher weiblicher Besetzung sind gut miteinander vernetzt.

Blond haben sich mit ihrem neuesten Song und Video eines wichtigen Themas angenommen. Damit die Botschaft getreu vermittelt wird, soll hie der Pressetext zitiert werden:

Sexualisierte Gewalt ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Es wird viel zu oft mit einem Achselzucken akzeptiert, einfach weil man ständig und überall damit konfrontiert wird. Sexualisierte Gewalt ist alltäglich, das sollte sie aber nicht sein. Es gehört nicht zum normalen Leben dazu, dass man im Club an den Hintern gefasst und auf dem Nachhauseweg verfolgt wird oder einem in der Straßenbahn Kussgeräusche aufgenötigt werden und Autos im Vorbeifahren hupen. Es gehört auch nicht zum normalen Leben, dass man selbst in Beziehungen bedrängt wird und am Ende ein „Nein“ nicht reicht.“

Der Pressetext geht weiter: „Die Band Blond aus Chemnitz hat sich in ihrem neuen Song „Du und Ich“ mit diesem Thema beschäftigt und gemeinsam mit dem Wildwasser e.V. und dem Kosmos Chemnitz passend dazu die „Hütte der sexualisierten Gewalt“ erdacht. Die Eröffnung der „Hütte der sexualisierten Gewalt“ findet am 30.07. statt, zeitgleich zur Single-Veröffentlichung von „Du und Ich“ der Band Blond. Die Mitglieder:innen der Band eröffnen die Veranstaltung. Kosmos Chemnitz und Wildwasser e.V. werden an diesem Tag anwesend sein. Die Ausstellung ist täglich geöffnet. Am 08.08. findet die Abschlussveranstaltung statt, das Rahmenprogramm dazu wird der Wildwasser e.V. in Kooperation mit dem Kosmos Chemnitz gestalten.

Wildwasser e.V. ist ein Verein, der sich zum einen als Beratungsstelle für Betroffene sexualisierter Gewalt versteht, zum anderen aber auch mit Hilfe von Kinderschutzprojekten präventiv arbeitet. Der Verein agiert im Raum Chemnitz/Erzgebirge und hilft jährlich ca. 200 Betroffenen und deren Angehörigen in ca. 400 – 500 Beratungsgesprächen, wobei die Mehrheit mehr als einmal kommt. Diese Zahl zeigt, wie groß das Problem ist.

Die Plattform Kosmos Chemnitz stellt sich schwerpunktmäßig der Frage, wie wir in Zukunft in unserer Gesellschaft miteinander leben wollen.


Innerhalb der Ausstellung „Hütte der sexualisierten Gewalt“ können die Besucher:innen anonymisierte Erfahrungsberichte von Betroffenen sexualisierter Gewalt lesen. Das Häuschen wird gut sichtbar an zentraler Stelle in der Chemnitzer Innenstadt zu finden sein, denn das Problem sexualisierter Gewalt existiert ebenfalls mitten in unserer Gesellschaft.

Öffnungszeiten „Hütte der sexualisierten Gewalt“:
30.07.2021: 12:00 – 19:00 Uhr
31.07.2021 – 08.08.2021: täglich von 16:00 – 19:00 Uhr
Abschlussveranstaltung: 08.08.2021 – 16:00 Uhr

DJ SEINFELD -These Things Will Come To Be

Armand Jakobsson, alias DJ Seinfeld wurde  2016 als Teil der Lo-Fi-House-Szene zusammen mit Produzent*innen wie Ross From Friends und Mall Grab bekannt. Sein 2017 veröffentlichtes Debütalbum Time Spent Away From Uwurde unter anderem vom internationalen Rolling Stone und Pitchfork  hoch gelobt wurde. Der Schwede avancierte mittlerweile zu einem weltweit gefragten DJ in der Liga von Flume, Flying Lotus, Bonobo und Martin Garrix und spielte seine Sets  überall, von Glastonbury bis Coachella, Warehouse Project, Sónar By Night und MoMaPS1. 

Diese Woche hat DJ Seinfeld eine neue Single herausgebracht. „These Things Will Come To Be“ ist ein verträumter , tanzbarer Track und genau richtig für unsere Playlist “Auf die Ohren – Bassline”.

(Foto: Kasia Zacharko)

Power Plush-Smth Cool

Indie-Pop aus Chemnitz

Ich will nicht nach Berlin„, sang die Band Kraftklub aus Chemnitz. Zwar erscheint Berlin als ein Mekka der Indie Musik hierzulande, egal ob von nationalen oder internationalen Künstlern, die sich in der Hauptstadt niedergelassen haben. Jedoch wird auch anderenorts sehr gute Musik produziert . Dass dieses gerade auch in Chemnitz passiert, daran hat die Familie von Kraftklub-Frontmann Kummer erheblichen Anteil. Auch seine Schwestern sind als Band Blond erfolgreich unterwegs, sie betreiben zudem das eigenes Plattenlabel „Beton Klunker Tonträger„. Bei ihnen unter Vertrag ist die Chemnitzer Band Power Plush. Das sind drei Frontfrauen, die von einem Schlagzeuger unterstützt werden. Kennzeichnend ist ihr mehrstimmiger Gesang mit wunderbaren Harmonien, ständig in der Balance zwischen Stärke und Softness. Als Vorboten ihrer im Herbst erscheinenden EP „Vomiting Emotions“ haben die vier jüngst die Single „Smth Cool“ vorgelegt.

Power-Plüsch-Pop der Generation Lost

Power Plush zu Smth Cool: „Der Song versucht Gefühle und Wünsche der unserer Generation widerzuspiegeln, welche auf ihre eigene Weise verloren zu sein scheint (Generation ‚Lost‘). ….  Ewiges wachbleiben, verschwendete Zeit an unseren Smartphones – wir fühlen uns überwältigt und verwirrt. Der Versuch mit allen, die uns wichtig sind in Kontakt zu bleiben endet häufig doch in einem tagelangen Vergessen eine Antwort zu formulieren.Stress und Überforderung in sozialen Beziehungen bestimmen den Alltag. Der Druck es weit zu bringen ist eine Konstante, welche sich durch unser Leben zieht.Mit denWorten ‚I wanna do something cool‘ zeigt der Chorus auf eine banale Art und Weise wie wir uns neben all der Ungewissheit und Verwirrung in unseren Leben eigentlich nur wünschen,dass etwas cooles passiert und wir endlich unbeschwert und glücklich alle Worries in unseren Köpfen hinter uns lassen können

Mavi Phoenix – Tokyo Drift

Wer die österreichische Musikszene im Blick hat, kennt den Namen Mavi Phoenix schon länger. 2017 gehörte Mavi zu den aufstrebenden female Artists und fand mit einer gelungenen Mischung aus Lo-Fi-Pop, Trap und modernem R&B und einer schnodderigen Attitüde wie M.I.A. auch internationale Aufmerksamkeit, die nicht nur Amadeus Awards- und den FM4 Awards-Nominierungen sowie den den Support-Act bei Bilderbuchs Magic-Life-Tour einbrachte, sondern schließlich auch eine Einladung zum renommierten South by Southwest -Festival (SXSW) in Austin, Texas. Von der Musikpresse schon festgebombt auf die Rolle als aufmüpfige junge Frau im Rap und Hip Hop, outete sich Mavi in Texas als Trans-Person. Es folgte mit „Boys Toys“ Mavis Debütalbum, das die Zerrissenheit des Lebens als Trans-Person zum Themas hatte. Mit „Tokyo Drift“ erscheint die dritte Single von Mavi Phoenix nach dem vielbeachteten Debütalbum. Mavi Phoenix hat die Pandemie-Auszeit für seine Transition genutzt „Grass And The Sun“, „Nothing Good“ ( in einem großartigen Auftritt zusammen mit dem RTO Ehrenfeld bei Jan Böhmermann im ZDF-Royal-Magazin vorgestellt) und nun „Tokyo Drift“ sind sehr unterschiedliche Songs, die nunmehr einen sehr selbstbewussten männlichen Künstler zeigen. Vermittelte „Grass And The Sun“ mit seinen Dreampop-Elementen das Bild eines entspannten, aber melancholischen Sommers und erzählte „Nothing Good“ als rockige RnB Ballade die Geschichte einer ungesunden Beziehung, von der man nicht loszukommen scheint, so ist „Tokyo Drift“ ein durch und durch positiver Song, der spielerisch mit einem prägnanten Hip Hop Beat daher kommt. „Tokyo Drift ist für mich ein sehr positiver, spielerischer Song, der meine neu gewonnene Lust am Leben einfangen soll. Ich bin so selbstbewusst und locker an den Track rangegangen, wie es mir vielleicht vorher nicht möglich war“, erklärt Mavi.

TYCHO UND BENJAMIN GIBBARD (DEATH CAB FOR CUTIE) -ONLY LOVE

Ben Gibbard ist den Freunden von Indie(tronic)-Musik bekannt als unverwechselbare Stimme von Death Cab for Cutie und The Postal Service. Der Elektronikkünstler Scott Hansen ist Mastermind des Musikprojektes Tycho und begeistert mit transzendentem Ambient und Chillwave. Es gibt auch eine Hand voll Tycho-Remixes von Songs anderer Künstler. Scott Hansen ist dabei sehr wählerisch. So gab es schon eimal eine Zusammenarbeit von Gibbard und Hansen im Jahr 2015. „Ich war schon lange ein Fan von Bens Arbeit, als ich 2015 die Chance hatte, einen Remix für den Track ‚The Ghosts of Beverly Drive‘ von Death Cab For Cutie zu machen. Bens Stimme war ein sehr inspirierendes Element, mit dem ich aus produktionstechnischer Sicht arbeiten konnte.“ erzählt Scott Hansen. Als nun für den „Only Love“ der Gesangspart fehlte, war es daher für ihn naheliegend Ben Gibbard hinzuzuziehen. Er schickte ein Demo an Gibbard und der nahm einige Vocals darüber auf. Mit Gibbards zutiefst humanistischer Lyrik ergab der ganze Song plötzlich einen Sinn und das Arrangement entwickelte sich daraus. 

„Als ich 2014 das Buch „This Changes Everything: Capitalism & The Climate“ von Naomi Klein las, stieß ich auf ein Zitat der Ziegenzüchterin und Umweltschützerin Alexis Bonogofsky aus Montana, das mich sehr bewegte.“, erklärt wiederum Gibbard„Als sie über den Kampf um den Schutz der öffentlich zugänglichen Ländereien im Südosten Montanas vor dem Bergbauunternehmen Arch Coal sprach, sagte sie: ‚Die Verbindung zu diesem Ort und die Liebe, die die Menschen für ihn empfinden, das ist es, was Arch Coal nicht versteht. Sie unterschätzen das. Und das ist es, was diesen Ort am Ende retten wird. Nicht der Hass auf die Kohleunternehmen oder die Wut, sondern die Liebe wird diesen Ort retten.’
Als dann Scott mir die Musik für ‚Only Love‘ schickte schien sie perfekt für diese Aussage zu sein. Seit ich Alexis‘ Worte gelesen habe, trage ich sie als eine universelle Wahrheit mit mir herum; dass wir die Menschen, Orte oder Dinge, die uns am Herzen liegen, nur mit Liebe und nicht mit Hass bewahren können. Das ist natürlich oft leichter gesagt als getan. Aber ich ertappe mich dabei, wie ich auf ihre Aussage zurückkomme, als wäre es ein Mantra.“


glu: – Porch

Ihre erste EP “Fireflies” wollen glu am 30.Juli. 2021 zu veröffentlichen. Dazu legte die Band mit ihrem Song “No Tears” den Auftakt hin. Nun folgt der nächste Song “Porch”, der am 02.Juli veröffentlicht wurde. Der Song verleitet dazu den Winter hinter sich zu lassen und den Sommer zu genießen. “Der Winter ist zwar vorbei aber manchmal verfolgt er uns auch im Sommer, als traurige Gedanken oder als der schlecht gelaunte Schaffner in der Straßenbahn”, sagt die Sängerin Charlotte Vogel mit einem leichten Augenzwinkern. 
Wer also einen leichten Anflug von Melancholie fühlt, wenn der Song “Porch” läuft,  muss sich also nicht wundern, dass ist nur der traurige Anflug von den letzten Wintergefühlen die auf der Terrasse stehen und ins Haus gelassen werden wollen. 

glu: sind Lotti, Tim, Philipp und Max aus Leipzig. Sie machen Popmusik. Sie machen alles selbst. Und sie machen es gut.

Odd Beholder – Accept Nature

Beim  Electronica / Art Pop Projekt Odd Beholder der Schweizer Musikerin Daniela Weinmann ist die visuelle Umsetzung oft ebenso kunstvoll, wie die Musik. So auch bei diesen Video. „Accept Nature“ ist ein Stück über Obsessionen, die hervorgerufen werden durch permanent unrealistische und oft sinnlose Arbeitsziele.

Weinmann sagt über den Track und über das Video: „Accept Nature“ erzählt die Geschichte einer Schlaflosen, die sich nachts lustige Tiervideos auf ihrem Handy ansieht. Sie ist chronisch gestresst, weil sie das Gefühl hat, bei der Arbeit mit Maschinen konkurrieren zu müssen. Also wünscht sie sich, entweder auch eine Maschine zu werden oder wie ein Tier in der Wildnis zu leben und überleben, wo ihre Instinkte und Gefühle ein Vorteil statt ein Nachteil wären. Im Videoclip hat die Protagonistin das Trauma ihres chronischen Stresses in ein kathartisches Liebesobjekt verwandelt. Sie verliebt sich in ihr Trainingsgerät. Um ihre Beziehung oder ihren Kink zu leben, muss sie nachts in ein Fitnessstudio einbrechen. Ironischerweise lässt der Wunsch, sich in ein gnadenlos konkurrenzbetontes Arbeitsumfeld einzufügen, sie letztlich aus dem Mainstream (der Sexualität) aussteigen. Sie erkundet eine Leidenschaft, die interessanter ist als Produktivität und Konformität. Und diese aufregende Erkundung hilft ihr, mit der Unruhe umzugehen, die sie jede Nacht verspürt. Wenn man sowieso nicht schlafen kann, kann man genauso gut in ein Fitnessstudio einbrechen und ein Fitnessgerät verführen, oder?

Eines Nachts wird sie von einer Reinigungskraft entdeckt. Diese Frau beobachtet sie in aller Ruhe und mischt sich eine ganze Weile nicht ein. Wie die Tänzerin bricht auch sie ein paar Regeln: Sie bringt ihren Hund mit zur Arbeit und sie verbringt die Nacht im Fitnessstudio, um den intimen Moment zwischen der Frau und dem Trainingsgerät zu beobachten. Als sie sich schließlich entschließt, vorzutreten und das Licht einzuschalten, schmeißt sie sie nicht raus. Stattdessen signalisiert sie, dass sie gerne mitmachen würde. Ich interpretiere dies als einen zweiten Schritt in der persönlichen Entwicklung der beiden Frauen: Nachdem sie sich auf der Suche nach Liebe, Trost und Wärme an Hunde und Maschinen gewandt haben, sehen sie sich endlich gegenseitig. Sie entdecken endlich Solidarität und werden neugierig aufeinander. Happy End: Die gestresste und ausgegrenzte Mitarbeiterin findet eine unerwartete Verbündete, nachdem sie sich getraut hat, ihre wildesten und schrägsten Gefühle auszuleben. „

Leyya – Lately

Die neue Single des ein österreichischen Elektropop-Duos Leyya  ist ein melancholisches Tanzstück mit treibendem Beat, wie gemacht für schweißtreibende Nächte im Club (das gab es mal). „Lately ist eine Flucht aus dem Kopf in den Körper“, meint Sophie Lindinger, der weibliche Teil des Duos. Tanzen als notwendiger Eskapismus, um die Sorgen für eine Nacht zu vergessen:  „And stay up til I met the sun“, wie es im Text heißt. Ein sprichwörtliches „Dance away the tears“. Es geht um den Faktor Erholung oder gar Erlösung. „Lately“ reiht sich in den Songzyklus der kommenden EP „Longest Day Of My Life“ (VÖ: 27.08.21) ein, der sich mit dem Thema mentale Gesundheit auseinandersetzen wird.

(Foto oben: Gabriel Hyden)

Amilli – Hazy Days

Heute ist es mir eine besondere Freude, den neuen Song „Hazy Days“ von Amilli vorstellen zu dürfen. Amelie Flörke, wie Amilli bürgerlich heißt, stammt , so wie ich auch , aus dem Ruhrpott, nämlich aus Bochum. Wenn man aus dem Pott kommt, dann ist man einerseits dort sehr verwurzelt. Die Menschen dort sind herzlich, Kumpels halt. Den Dialekt legt man eigentlich nie ab. Andererseits will man da nicht bleiben. Seit Zechen und Hochöfen weg sind, wurden die Industriebrachen zwar aufgehübscht , mit dem Niedergang der Schwerindustrie hielt aber auch die Armut Einzug in den Pott.

Sollte es Amilli von Bochum wegziehen, stelle ich mir vor, das sie von der Westküste der USA träumt. Ihre Musik klingt jedenfalls wie bester R&B von dort. Auch ihr neuer Song enthält eine gute Portion Soul. Wie immer  Amilli  findet gekonnt die Balance zwischen einem zeitgenössischen RnB-Sound und einem Hauch von Pop. In „Hazy Days“ geht es darum, füreinander da zu sein und wie man sich bei jemandem sicher und geborgen fühlen kann. Es geht aber auch um den Prozess sich selbst zu finden und zu versuchen, diese Energie in die Beziehung zu sich selbst zu stecken und auf sich Acht zu geben, also „Self-Love“ & „Self-Care“. Amilli sagt: „Ich bin so zufrieden und glücklich mit diesem Song und ich weiß, dass ich das fast immer sage, aber das ist wirklich mein liebster Song, den ich bis jetzt veröffentlicht habe. Es ist schwer zu beschreiben, aber er spiegelt irgendwie genau wider, wie ich mich momentan fühle. Mittlerweile stecke ich immer mehr von mir in meine Songs und dadurch wird es immer aufregender und auch ein bisschen beängstigend diese dann zu veröffentlichen. Es macht verletzlicher, was gleichzeitig eine sehr schöne Sache ist. Vor allem in diesen komischen Zeiten, leben wir glaube ich alle mehr in unseren Köpfen, als es vielleicht gesund ist und Hazy Days fühlt sich für mich an, wie eine große Umarmung und ich hoffe, dass der Song das gleiche auch bei dem ein oder anderen auslösen kann.“

Áslaug – Timezone

Áslaug Vigfúsdóttir heißt die vielversprechende isländisch-niederländische Künstlerin und Songwriterin. Unter ihrem Vornamen Áslaug startete sie 2019 mit ihrer Debütsingle „Take From Me“ ihre Karriere und erlangte besonders in den Niederlanden Anerkennung (einer der beliebtesten Acts von Popronde, 3FM Talent). Die niederländisch-norwegischen Indie- Elektroniker von Klangstof haben einen wunderbaren Remix von“Take From Me“ erstellt. Leider wurden Áslaugs geplanten Live-Auftritte durch Corona gestoppt. Jetzt startet sie mit dem elektronischen, minimalistischen Popsong „Timezone“ neu durch.

In „Timezone“ geht es darum, in einer Partnerschaft Konflikte zu vermeiden und sich in die eigene Gedankenwelt zurückzuziehen. Für die Kommunikation stellt gestörte Kommunikation einen zentralen erzählerischen Aspekt dar. „Andere glauben lassen, dass sie Recht haben und in einem unerwarteten Moment mit voller Überzeugung das Gegenteil beweisen“, beschreibt die Isländerin den Inhalt ihres Songs.