Douglas Dare – The Joy In Sarah's Eyes

Der junge Londoner Songschreiber Douglas Dare wird am 21.02.20 sein drittes Studioalbum „Milkteeth“ veröffentlichen . Daraus ist jetzt nach  Silly Games  die zweite Single „The Joy In Sarah’s Eyes“ erschienen.

Inspiration für „The Joy In Sarah’s Eyes“ war, die die Unschuld und Einfachheit der eigenen Kindheit zu erforschen. „Mir ist jetzt klar, dass Sarah das Kind in mir ist. Sie ist die unschuldige und reine Freude, die wir alle als Kinder haben und die oft mit dem Alter verloren geht. Wenn du dich an diese Freude erinnerst und sie bei dir behältst, kannst du dich buchstäblich am Leben erhalten, dich vital halten. “ sagt Douglas

Mit dem Autoharp komponiert – eine Neuentdeckung für den Multi-Instrumentalisten – greift der Track auf Indie- und Folk-Einflüsse zurück. Douglas Dares Art, zu singen in Verbindung mit dem Saiteninstrument lässt Erinnerungen an Jeff Buckley wach werden.

Douglas Dare von Ahmed Furmann fotografiert

Ätna – Made By Desire

Demian , der Virtuose am Schlagzeug, schlägt die Drums an, wie einst Drew Schulz von den legendären Funkbrothers. Dazu bringt Inéz ihre sonst dunkele Stimme in ungeahnte Höhen. . Das ganze wir ungemein funky dargebracht. Man fühlt sich in die Vergangenheit versetzt, als hätte man eine Soulplatte der Motown-Studios aufgelegt . Made By Desire zeigt, wie wandelbar Ätna ist. Ich freue mich auf die LP, die am 14.02. erscheint.

Soko – Being Sad Is Not a Crime

Single Artwok

Die französische in LA ansässige Künstlerin und César-nominierte Schauspielerin Stéphanie Alexandra Mina Sokolinski, die sich schlicht Soko nennt, hat heute „Being Sad Is Not A Crime“ veröffentlicht. Zudem gibt es ein Musikvideo. Unter der Regie von Schauspieler und Filmregisseur Gilbert Trejo wurde der Clip im historischen Bob Baker Marionette Theater in Downtown Los Angeles gedreht. 

In dem emotionalen Video, ist der Sokos kleiner Sohn zu sehen. Wie schon Titel verrät, geht es in dem Song um den gesellschaftlichen und sozialen Druck, immer strahlendes Glück vorspielen zu müssen zu müssen.  “Why should we have to pretend smile and put filters on everything?” fragt Soko. “You shouldn’t have to apologize for having emotions. As long as you’re not hurting anyone, all emotions should always be welcome. I wrote the song feeling very hopeless, but wanting the music to sound very happy and comforting.” 

Antilopen Gang – Bang Bang

Wenn ein Rap-Track Bang Bang heißt, dann weiß man gleich worum es geht. Sex ist im Rap meistens genau wie Geld oder Ruhm nur ein weiteres Instrument, die eigene Krassheit unter Beweis zu stellen oder andere zu erniedrigen. Zwar das ist nicht nur im Rap so, sondern eigentlich überall. Für so machen männlichen Rapper zieht aber, dass man sich als hypermaskuline, perfekt funktionierende Potenzmaschine inszenieren kann.

Außerdem kann man so schön politisch unkorrekt texten. Je häufiger man als sexistisch gebrandmarkt wird, umso besser. Ganz nach dem Motto, viel Feind viel Ehre. Rapper schaffen somit einen eigenen Frame, in dem das gesellschaftlich nicht (mehr) Tolerierte (oder Kaschierte) zur Norm erhoben und von den Fans gutgeheißen wird. Zum Glück gibt es da auch Gegenbewegungen sowie viele starke Frauen, die auch die Rap-Szene immer stärker bestimmen. Auf die eigene Weise unkorrekt gegen den den beschriebenen Rap-Codex verhalten sich die Rapper der Antilopen Gang. Die neue Antilopen Gang-Single „Bang Bang“ berichtet lässig, aber überraschend und explizit von

Antilopen Gang schwimmt gegen den Strom

den Problemen und Unsicherheiten, die sich aus dem komplexen Geflecht erster sexueller Erfahrungen, Geschlechterrollen und den Erwartungshaltungen in der Clique zwangsläufig ergeben.

Die heute erschienene Single Bang Bang ist die nächste starke Auskoppelung, mit der die Antilopen ihr kommendes Album teasen. Das neue Antilopen Gang-Album „Abbruch Abbruch“ erscheint am 24. Januar 2020.

ANTILOPEN GANG – DER RUF IST RUINIERT

Wie man ein kostengünstigstes Musikvideo herstellt, zeigt uns die Antilopen Gang. Für das Video zum neuen Song „Der Ruf ist ruiniert“ kaufte die Gang zwar kostspieliges Equipment bei Saturn ein, hat aber zum Glück den Kassenzettel aufbewahrt. Geiz ist geil.

Das neue Album „Abbruch Abbruch“ erscheint am 24. Januar 2020.

Georgia – 24 Hours

Photo credit: Joseph Connor

Wie erwartet, geht das Jahr 2020 mit großartigen Alben, Songs und Videos gut los. GEORGIA hat im letzten Jahr mit starken Tracks auf sich aufmerksam gemacht. Started out,  About Work The Dancefloor und Never Let You Go sind absolut für den Dancefloor geschaffen. Die Songs sind so gut, dass sie ihr eine Nominierung in der BBC Sounds of 2020-Liste einbrachten. Die Stücke, wie auch das gleich zu Anfang des Jahres erschienene Feel It stammen allesamt aus ihrem neuen Album Seeking Thrills, welches jetzt  am Freitag (10. Januar 2020) auf Domino das Licht der Musikwelt erblicken wird. Mehr zum Album könnt ihr hier am Freitag erfahren.

Schlag auf Schlag zum Neuen Album „Seeking Thrills

Kurz vor dem Album kam heute noch ein Video heraus. „24 Hours“, ihr bisher poppigster Track, ist inspiriert von Georgias Erfahrungen in der Berliner Partyszene und fängt die Euphorie und den Nervenkitzel einer berauschenden Nacht in der europäischen Hauptstadt der elektronischen Tanzmusik ein. Das Video entstand unter der Regie von Joseph Connor. Georgia ist am Schlagzeug zu sehen.

Röyksopp – Were You Ever Wanted? (feat. Lykke Li)

Röyksopp sind Svein Berge und Torbjørn Brundtland aus Tromsø/Norwegen. Das Duo hat erheblichen Einfluss auf die elektronischen Musik Norwegens und im Prinzip der ganzen Welt. Röyksopp haben mit vielen skandinavischen Sänger*innen zusammengearbeitet, z.B.  sehr erfolgreich mit Robyn.

Zusammenarbeit mit Lykke Li

Were You Ever Wanted?“ ist eine Zusammenarbeit mit der schwedischen Sängerin Lykke Li. (Ihr bekanntester Song ist I Follow Rivers). Es entstand 2008 für das Album „Junior“ , schaffte es aber nicht, darin aufgenommen zu werden. Röyksopp haben den Track gelegentlich mit Lykke Li auch live aufgeführt. Die nun vorliegende Version ist jedoch die erste / originale, die im Studio aufgenommen wurde. „Were You Ever Wanted?“ wurde bisher nur in Japan veröffentlicht.

Interessanterweise bekommt man „Were You Ever Wanted?“ nicht in physischer Form, sondern nur als Stream in der Playlist “ Lost Tapes“. Röyksopp erklären:

„Bei der Renovierung unseres arktischen Schlosses hier im trostlosen Norden stießen wir auf eine alte Seekiste mit einer Fülle seltener B-Seiten, exklusiver und sogar bisher unveröffentlichter Spuren. Wir dachten, das einzig richtige wäre, diese „schwer zu

„Lost Tapes“ nur als Stream

findenden“ Tracks für diejenigen unter euch verfügbar zu machen, die es vorziehen, Musik zu streamen. Aus diesem Grund haben wir eine Wiedergabeliste mit dem Namen „Lost Tapes“ erstellt. Die Wiedergabeliste wird aktualisiert, stellen Sie sicher, dass Sie sie abonnieren. Alle dunklen Spuren werden irgendwann das Licht der Welt erblicken.“

GEORGIA – Feel It

Pressefoto: Sam Napper

Willkommen im Musikjahr 2020, das wieder viel gute Musik verspricht. Schon wenn man die in den nächsten Monaten geplanten Veröffentlichungen anschaut, darf man einiges erwarten. Bereits am 10.01.2020 wird das zweite Album Seeking Thrills von Georgia Barnes, bekannt einfach als Georgia, veröffentlicht werden. Die Tochter von Neil Barnes* hat sich einen Namen als Sängerin/ Songschreiberin, Musikproduzentin und Schlagzeugerin gemacht. Vorab brachte sie nun die Single „Feel It“ heraus.

„Feel It“, enthält einfachen Botschaft: „Wer auch immer du bist oder wo immer du herkommst, wir alle teilen Rhythmus und Musik und die gesteigerten Gefühle. Wenn du eine Schlagzeugerin sind, habe keine Angst, dich auszudrücken, nimm deine Stöcke und spiele“, sagt Georgia. Im Video sieht man dementsprechend verschiedene Frauen und Mädchen sowie Georgia selbst, die alles zusammentrommeln.

*Neil Barnes war Gründungsmitglied von Leftfield. Die englische Gruppe Leftfield war stilbildend für die elektronische Popmusik der 90’Jahre.

CARIBOU – Zwei Songs kündigen ein neues Album an

In der Zeit zwischen den Jahren gibt es in dem hier bevorzugten Bereich der Independent-Musik nicht so wahnsinnig viele Veröffentlichungen. So bleibt Zeit sich der guten Musik zu widmen, die in den letzten Wochen in diesem Blog etwas unter den Tisch gefallen ist.

„Home“ – Mit souligen Vibes zum Comeback

Im Oktober veröffentlichte  Dan Snaith aka Caribou seinen ersten Track seit fünf Jahren – das soulige und süchtig machende „Home“. Der Track basiert auf einem Sample des gleichnamigen Songs der Soul-Sängerin Gloria Barnes aus dem Jahr 1971. 

Sample Von Gloria Barnes

Das gelungene Comeback führte natürlich dazu, dass die Fans sich nach mehr sehnen. Snaith befriedigte diese Sehnsucht und kündigte für den 28. Februar 2020 ein neues Caribou-Album mit dem Titel Suddenly an welchesüber City Slang veröffentlicht wird.

Zweite Single „You and I“

Mit der Ankündigung erschien die neue Single „You and I„.

Dan Snaith sagte dazu, dass You and I  einer der ersten Tracks war, die er auf dem Album angefangen und einer der letzten, die er fertiggestellt habe. Dr Track habe sich während des gesamten Aufnahmeprozesses verändert und fange auch den

Caribous Album „Suddenly“ kommt am 28.02.2020

Titel des Albums ein. Ein Track ändert sich plötzlich (suddenly) und unvorhersehbar, wie eine Veränderung in Snaiths  Leben, die aus heiterem Himmel geschehen sei.

Tourdaten in Deutschland

Caribou hat auch eine ausgedehnte Tour angekündigt, die ihn im Frühjahr 2020 auch nach Deutschland führen wird.

21.04.20 Hamburg – Große Freiheit 36
22.04.20 Leipzig – Werk 2
25.04.20 München – Muffathalle
28.04.20 Köln – E-Werk
15.08.20 Berlin – Zitadelle

Dr. Ring Ding -More Reggae

Reggae, Dancehall und Ska stammen selbstverständlich von der karibischen Insel Jamaika. Genauso selbstverständlich kann man aber behaupten, dass das jamaikanischen Kulturerbe, das inzwischen in der ganzen Welt verbreitet ist, auch in der westfälischen Metropole Münster eine Heimat gefunden hat. Ganz wesentlich dazu beigetragen hat Dr. Ring Ding, der seit 1987 als vielseitiger Sänger und Instrumentalist eine der Haupttriebfedern des Reggae in Deutschland ist. Der umtriebige Doctor hat in seiner langen Karriere unzähligen Reggae und Dancehall – Alben eingespielt. Ebenso sind seine Gastauftritte bei anderen Bands unterschiedlichster Genres nicht mehr zählbar. Erinnert sei nur an das Feature mit den H-Blockx- “ Ring of Fire“

Di Doctor is back 

Nachdem sein letztes Album 2015 veröffentlicht wurde, können wir uns 2020 auf ein neuen Longplayer freuen. Als erster Vorbote ist auf Bandcamp die Single More Reggae zu erhalten. Außerdem gibst am Freitag, den 13. März 2020 ein Konzert im Gleis 22 in Münster, angekündigt als Pflichttermin für alle Freunde des gehobenen karibischen Entertainments – und ganz ohne Krankenschein…