Neuigkeiten von Little Dragon

FKJ, GARANT FÜR ENTSPANNTE GROOVES, REMIXT LITTLE DRAGON’S ALBUM-CLOSER „WATER“

Unsere Lieblinge , die schwedische Band Little Dragon, veröffentlichten Anfang des Jahres auf Ninja Tune  das großartige Album New Me, Same Us, welches von Medien wie dem SZ Magazin, Jazzthing, Faze, Kulturnews, der Berliner Zeitung oder Rolling Stone, Musikexpress und Adohr-Auf die Ohren sowie international von der New York Times, NPR, Pitchfork, dem Guardian, Mixmag, Crack Magazine  über den grünen Klee gelobt wurde. „Water“ – das Abschlussstück des Albums, „New Me, Same Us“ – verkörpert das Gefühl, nach einer langen Reise nach Hause zurückzukehren, „wie ein Tropfen, der endlich den Ozean erreicht“, wie es Little Dragon selbst beschreiben. Ein langjähriger Fan der Band ist der französische Produzent FKJ, der zuvor bereits mit Künstler*innen wie Jordan Rakei, Masego und Tom Misch zusammengearbeitet hat. Sein Remix baut auf dem versunkenen Vibe des Originals auf und verleiht dem entspannten Groove mit einer tiefen Bassline und zackiger Percussion ein Gefühl der Dringlichkeit, das Yukimis unverwechselbaren Gesang umrahmt.

Live-Auftritte werden schmerzlich vermisst

Anfang der Monat veröffentlichte Little Dragon auch ein neues Video zu ihrem Song „Where You Belong“, um während des anhaltenden Konzert-Lock-Downs an ihre Live-Auftritte und die Energie ihrer Shows zu erinnern. Es enthält über zehn Jahre altes und noch nie gesehenes Filmmaterial, das unterwegs aufgenommen und mit einem neuen Live-Auftritt zusammengeschnitten wurde, den sie ebenfalls in ihren Göteborger Studios aufnehmen ließen.

Also, einfach mal wieder „New Me, Same Us“ durchhören.

MOVING OOS – Made From Sin ( Album)

Artwork Moving Oos Made from Sin @ Crispin Glover Records

LP / CD Release von „Made From Sin“ am 26.06.2020

Achtung! Jetzt gibt es jede Menge Namedropping. Das liegt einfach daran, dass die Referenzen von Moving Oos so vielfältig sind. Ich schlage vor, für jeden Namen, auf den gleich Bezug genommen wird, einen Fünfer beiseite zu legen. Das sollte dann reichen, um den Tank der Harley für eine Roadtrip zu der Musik von Moving Oos zu füllen. Für eine Schachtel Marlboro wird es dann auch noch reichen.

Los geht es schon mit dem Namen der Band. Der Name „Moving Oos“ ist eine Anspielung auf eine Beschreibungen von Neil Young für eine bestimmten Art von Backing Vocals (halt mit viele Uuhs).

Norwegische Supergroup

In ihrer Heimat Norwegen eilt der Band aus Trondheim der Ruf einer Supergroup voraus, den sich die Musiker mit ihren eigentlichen Bands erspielt hatten. Gründungsmitglieder von Moving Oos sind Per Borten von den Hardcore Rockbands Spidergawd und Cadillac, Frank Reppen von den Classic-Rockern Blood On Wheels und Haakon-Marius Pettersen von der Heavy Metal Band Turbonegro. Insgesamt besteht Moving Oos einschließlich zweier Backgroundsängerinnen aus neun Mitgliedern, sodass man mehr von einem Musikerkollektiv als von einer Band sprechen kann.

Energie mit Seele

„Made From Sin“ ist ein energetische Album. Die sieben Songs lassen mit wunderbaren Gitarrenriffs, Vintage-Keyboards und Hammond-Orgeln und treibender Percussion Erinnerungen an klassische Rockbands wie Rare Earth, Deep Purple und Led Zeppelin wach werden. Der Gesang von Frank Reppen (bei Moving Oos tritt er unter dern Pseudonym Frankie Costello auf) und der Backgroundsängerinnen sorgt zudem für die nötige Portion Soul. (Anspiel-Tipp: U.O.Me.)

Frankie Costello (Pressefoto)

Apropos Frankie Costello, auch das passt zum Namedropping, ihm wir nachgesagt, dass seine Stimme der von Chris Robinson von den Black Crowes sehr ähnlich ist. Dies nimmt die Band auf und winkt mit dem Song „The Robinson Hood“ mit dem Zaunpfahl.

Man darf sich also freuen, „Made From Sin“ ab dem 26.06.2020 in physischer Form in den Händen halten zu können . Digital ist es schon seit März auf den einschlägigen Plattformen zu hören.

Moyka- Spaces EP + „Kanazawa“ Single & Video

Moyka Pressefoto

Wenn Røyksopp auf Susanne Sundfør trifft. Wie Robyn, aber Goth.

Mit 23 Jahren veröffentlicht die Norwegerin Monika Engeseth aka Moyka ihre zweite EP. Spaces besteht aus fünf Stücken, die sich mit einer Trennung beschäftigen, die Moyka letztes Jahr durchlebt hat. „Auf der EP geht es hauptsächlich um den Verlust von einer langjährigen Liebe. Darum, dass man sowohl die Nähe als auch die Freundschaft verliert und wie ich versuche, den Raum zu füllen, der dadurch entsteht. Es geht ums Nachvorneschauen und Weitermachen.“ 

Der Release der EP wird mit dem Video des Kernstücks „Kanazawa (Maybe We Don’t Have To Go There)“ verbunden. Benannt nach einer japanischen Stadt ist der melancholische Song ein Aufsuchen von Hoffnungen und Träumen, die man verliert, wenn die Person mit der man sein Leben geplant hat plötzlich nicht mehr da ist. Die gedämpften Synthdrums und die tiefen Vocals spiegeln die bittersüßen Lyrics musikalisch wieder.

Vaarin – Bitter Taste Of Goodbye

Mit der EP veröffentlicht Vaarin den Titeltrack “Bitter Taste Of Goodbye” + Video

Die Lieder auf Bitter Taste Of Goodbye sind im Verlauf der letzten zwei Jahre in Bergen entstanden, das gemeinsame Thema der Songs ist der Hunger nach Liebe und Intimität – jeglicher Form. In Freundschaften, mit Fremden, sich selbst, neu und alt, ewig und flüchtig. Wie in “Palace Square”, das von einer Nacht auf einem Ball inspiriert wurde. Oder “Chasing Happy”: “Let the light in, bring me back to life” – diese Zeilen richtet Vaarin an sich selbst, sie fleht ihre innere Fröhlichkeit an, aus ihrem Versteck zu kommen. “Lovers In Memory” liegt die Idee eines Fotoalbums mit allen tatsächlichen und ausgedachten Lieben zugrunde, in dem man blättert, wenn man alt ist.

"Vaarin zeigt sich fragil
und verletzlich,
aber auch absolut furchtlos."
nbhap.com

Der Song wird zusammen mit Vaarins erstem Musikvideo veröffentlicht, das die zarten und geknickten Gefühle verbildlicht. Inspiriert wurde das Video von einer Szene aus dem Film Die zwei Leben der Veronika, die polnische Puppenmacherin Kasia Pietrzykowska hat für den Clip ein Abbild von Vaarin geschaffen, das filigran die bedrückende Schilderung von Enttäuschung und Selbstzweifel verkörpert.

Moyka -Violet

„Violet“ ist die dritte Single aus Moykas zweiter EP Spaces, die im Juni erscheint. Die eine saftige Elektropeitsche ist tatsächlich ein Break-Up Song. “Es sind nur Emotionen,” überlegt Moyka. “Und es ist ok, immer noch gute Gefühle für jemanden zu haben, gute Energie.“ Die guten Energien gibt es im Song, auch wenn er traurig ist. Feiert alleine oder auf dem Dancefloor, wie immer geht bei Moyka ja beides.

Das dänische Schwesterntrio Velvet Volume veröffentlicht am 29.05.2019 ihr zweites Album “ Ego’s Need“

Wer Infos zu Velvet Volume im Internet sucht, sollte in die Suchmaschine den Zusatz „Band“ eingeben, sonst erhält man jede Menge Informationen zu Wimperntusche. In gewisser Weise passt dieses aber zur Band, denn Mascara gehört auf alle Fälle zu deren stilvollen Auftritten. Velvet Volume besteht aus den drei Schwestern Noa, Naomi und Nataja Lachmi. Die Zwillinge Noa und Naomi singen, Noa spielt Gitarre und Naomi  Bass. Die jüngere Schwester Nataja ist die Drummerin des Trios ist. Die Drei kommen aus der aus der dänischen Stadt Aarhus. Der Rolling Stone zählte Velvet Volume zu den „besten neuen Bands 2018“ und sieht in ihnen „drei junge Krawallfrauen, irgendwo zwischen den Run­aways, Blondie und Sleater-Kinney, Riot Grrrls mit Benzin im Blut!“.

Nach dem Debüt „Look Look Look!“ aus dem Jahr 2017 veröffentlicht Velvet Volume am 29.05.2020 mit „Ego’s Need“ ihr zweites Album. Die Zwischenzeit hat die Band erkennbar genutzt, um mit ihrem Sound und ihrem Songwriting zu experimentieren und sich so künstlerisch weiterzuentwickeln. So klingen Velvet Volume  auf ihrem Zweitwerk deutlich verspielter und reichhaltiger –  sowie herausfordernder und grenzüberschreitender als zuvor. Dies stellte bereits die erste Vorabsingle von „Ego’s Need“ namens „Lonely Rider“ unter Beweis, die bereits Ende Februar veröffentlicht wurde

Auch im deutschen Fernsehen waren Velvet Volume schon zu sehen – und zwar im legendären Rockpalast.  Das gesamte Konzert kann man über den offiziellen „Rockpalast-Kanal“ sehen (hier der Link). Unter den insgesamt elf Songs befinden sich auch die fünf neuen Titel „Blunt Knife“, „Sunny LA“, „Congratulations“, „Lonely Rider“ und der Titeltrack „Ego`s Need“. Ebenfalls auf dem Album befindet sich der melodische Rocksong Carry, der hier schon besprochen wurde. Insgesamt umfasst das Album 10 gitarrenlastige Tracks, die durch des Wechselgesang der Zwillingsschwestern einen besonderen Drive bekommen. Mein Anspieltipp lautet „Young in Love Again“ ( VÖ 29.05.2020)

Jada – Nudes

JADA- Foto von Sarah Stenfeldt

Es lohnt sich immer wieder, einen Blick nach Skandinavien zu werfen, denn unsere nördlichen Nachbarn verfügen über einen nahezu unerschöpflichen Pool an kreativen Musikern. In den aktuellen dänischen Airplay-Charts (Chartwoche 19/2020) steht schon in der 7. Woche auf Platz 1 die Dänin Jada mit ihrem Titel Nudes.

Mit Body Positivity auf Platz 1 der Charts in Dänemark

Jada erläutert die Lyrics von „Nudes“: „Das Lied handelt von einer romantischen sexuellen Beziehung, in der eine Person die andere Person ghosted, und welche Gefühle eine solche Situation verursachen kann. Es kann so peinlich sein, in jemanden verliebt zu sein und ganz ehrlich zu sein und zu glauben, dass es zurückgezahlt wird, aber dann zu erkennen, dass es nicht ist. Dieses Lied ist für solche Situationen. “

Das Video zu „Nudes“ zeigt eine Zusammenstellung von kurzen Nacktvideos junger Menschen, die Jada ihre ganz persönlichen „nudes“ für diesen Musikclip zur Verfügung gestellt haben. 

Goss – Country Boy

Foto: Magnus Bach & Kristian Kirk

Wir wollen mal wieder einen Blick nach Skandinavien werfen. Es lohnt sich immer, denn Skandinavien verfügt über einen nahezu unerschöpflichen Pool an kreativen Musikern.

Dänische Pophoffnung Goss

Dazu gehört auch der dänische Sänger Goss. Goss hat sich mit seiner 2017 veröffentlichten Debüt-EP „Healthcare“ und der darauf enthaltenen Single „I Want To Know?????„in seiner Heimat und im englischsprachigen Ausland mit seinem verträum­ten, lässigen und sy­hntie-lastigen Entwu­rf von Pop für einig­e Aufmerksamkeit gesorgt. Bekanntheit erlangte Goss auch durch Auftritte an der Seite von Acts wie SOHN oder Mura Masa – und insbesondere als Co-Autor des weltweiten Hits „Kamikaze“ von .

Pressestimmen: “…everything he touches seems to turn to digital gold” – CLASH        …the sound of an artist who is set to deliver something special”   The Line Of Best Fit “…proof that a seriously exciting pop talent has landed out of nowhere” – DIY

Mit „Country Boy“ demonstriert Goss nun erneut sein Gespür für eingängige Melodieführung und luftige, träumerische Pop-Arrangements. Über die Hintergründe der Entstehung dieses Songs äußert sich der Sänger wie folgt: „Ich habe das Lied letzten Sommer geschrieben. Mein Freund und ich hatten es satt, den ganzen Tag im Studio zu sitzen, während alle anderen draußen in der Sonne waren. Also liehen wir uns ein Auto aus, packten unsere Lieblingsgitarren ein und fuhren zum Meer. So entstand ‚Country Boy‘.“ Und er ergänzt: :“ Ich sehne mich wohl nach einem einfacheren Leben. Aber die Stadt und mein Leben hier in Kopenhagen sind wie eine Droge. Es ist wirklich schwer, loszulassen. „

Mit seiner futuristischen und träumerischen Vision von Popmusik im besten Sinne wird Goss wohl auch hier den Durchbruch schaffen.

Haltet Augen und Ohren nach ihm auf – von Goss wird man in diesem Jahr noch einiges hören!

Vaarin — „Lovers in Memory“

Vaarin, Foto von Morton Skalstadt

Wir wollen mal wieder einen Blick nach Skandinavien werfen. Es lohnt sich immer, denn Skandinavien verfügt über einen nahezu unerschöpflichen Pool an kreativen Musikern.

Fleißige Vaarin

Vaarin veröffentlicht innerhalb kürzester Zeit ihre vierte Single und lässt intime Einblicke in ihr Gefühlsleben zu . Die Norwegerin widmet ihre neueste Single „Lovers In Memory“ vergangenen Liebesaffären.

„Lovers In Memory“ beruht auf der Idee, durch ein imaginäres Fotoalbum zu blättern, dabei zärtlich über die Bilder vergangener Lieben zu streichen. Wo sind sie jetzt, geht es ihnen gut? „Das Gute aber auch das Schmerzhafte am Ende einer Beziehung ist, dass sie zur Erinnerung wird. Dadurch verändert sie sich, wird besser oder schlimmer als sie wirklich war. Sie lebt weiter und wird etwas komplett anderes,“ sagt die 23jährige.

Vaarin -Chasing Happy

Vaarin- Chasing Happy – Cover by MADE Records

Jeder weiß, dass das Leben nicht immer ein Zuckerschlecken ist. Manchmal muss man dem Glück hinterher laufen. Nicht jedem gelingt dieses. In dunklen Stunden gelingt es nicht, die innere Fröhlichkeit heraus zu zwingen. Für diese Momente hat VaarinChasing Happy“ geschrieben, zum Trost für sich selbst und für andere, die Trost brauchen.

"Let the light in,
bring me back to life."

„In diesem Song spreche ich zu mir selbst,“sagt sie, „Angst, Stress, die ewige Jagd nach Triumph, alles ist in mir. Ich bin eine melancholische Person und ich habe immer die Traurigkeit in mir. Es gibt hellere und dunklere Perioden. Manchmal fühlt es sich an, als würde ich den Kontakt zur Freude in mir verlieren – aber ich weiß, SIE IST DA!“

Jetzt gibt die Norwegerin mit einem selbstgebastelten Video Einblick in ein paar ihrer wertvollsten Erinnerungen der letzten Monate.