Ätna – Made By Desire

Demian , der Virtuose am Schlagzeug, schlägt die Drums an, wie einst Drew Schulz von den legendären Funkbrothers. Dazu bringt Inéz ihre sonst dunkele Stimme in ungeahnte Höhen. . Das ganze wir ungemein funky dargebracht. Man fühlt sich in die Vergangenheit versetzt, als hätte man eine Soulplatte der Motown-Studios aufgelegt . Made By Desire zeigt, wie wandelbar Ätna ist. Ich freue mich auf die LP, die am 14.02. erscheint.

Soko – Being Sad Is Not a Crime

Single Artwok

Die französische in LA ansässige Künstlerin und César-nominierte Schauspielerin Stéphanie Alexandra Mina Sokolinski, die sich schlicht Soko nennt, hat heute „Being Sad Is Not A Crime“ veröffentlicht. Zudem gibt es ein Musikvideo. Unter der Regie von Schauspieler und Filmregisseur Gilbert Trejo wurde der Clip im historischen Bob Baker Marionette Theater in Downtown Los Angeles gedreht. 

In dem emotionalen Video, ist der Sokos kleiner Sohn zu sehen. Wie schon Titel verrät, geht es in dem Song um den gesellschaftlichen und sozialen Druck, immer strahlendes Glück vorspielen zu müssen zu müssen.  “Why should we have to pretend smile and put filters on everything?” fragt Soko. “You shouldn’t have to apologize for having emotions. As long as you’re not hurting anyone, all emotions should always be welcome. I wrote the song feeling very hopeless, but wanting the music to sound very happy and comforting.” 

Seeking Thrills – GEORGIAs neues Album erscheint heute

“It’s just about finding this feeling that makes you want to jump out and fuck it all and go seek a thrill” –

Georgia

GEORGIA weiß, was sie will und sie nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Sie ist ist auf der Suche nach Nervenkitzel und den findet sie auf der Tanzfläche. Das neue Album der Sängerin, Songschreiberin, Schlagzeugerin, Multiinstrumentalistin ist gefüllt mit grooviger House-Musik. Mit Seeking Thrills beweist die Londonerin, dass sie zurecht in der BBC Sound of 2020 longlist der heißesten neuen Künstler für das kommende Jahr nominiert wurde. Textlich dreht sich das Album um Hedonismus, Selbstfindung und vor allem der transzendentalen Kraft der Tanzfläche.

In Started Out, der ersten Single, die Georgia von Seeking Thrills veröffentlicht hat, verarbeitet sie den dunklen stampfenden Rhythmus des Instrumentalstücks ‚Can You Feel It‘ von Mr. Fingers und verziert ihm mit fröhlichem Gesang, fast als könnte man ihr Lächeln hören.

About Work The Dancefloor, ist ein Synth-geladener, robyniesker Pop-Song mit einer eingängigen Hookline.

Es finden sich 13 starke Dance-Tracks auf dem Album

Seeking Thrills ist voller Leichtigkeit, Spaß und sprudelnden Melodien. Eine Party mit Elektro-Pop und R&B,  die weiblich ist ohne süß zu sein. Grüblerische Reflexionen tragen durch Euphorie, Kummer und Melancholie und enden doch immer mit der Erinnerung an die guten Zeiten. 
Seeking Thrills hat seine Wurzeln im Chicago House und Detroit Techno der frühen 80er Jahre und verschmilzt analoge Clubsounds mit solidem Pop-Songwriting. Und es zeigt Georgias Affinität zu den Drums.

Zum Abschluss hier nochmal der für mich schönste Dance Track auf dem Album: Never Let You Go

Georgia – 24 Hours

Photo credit: Joseph Connor

Wie erwartet, geht das Jahr 2020 mit großartigen Alben, Songs und Videos gut los. GEORGIA hat im letzten Jahr mit starken Tracks auf sich aufmerksam gemacht. Started out,  About Work The Dancefloor und Never Let You Go sind absolut für den Dancefloor geschaffen. Die Songs sind so gut, dass sie ihr eine Nominierung in der BBC Sounds of 2020-Liste einbrachten. Die Stücke, wie auch das gleich zu Anfang des Jahres erschienene Feel It stammen allesamt aus ihrem neuen Album Seeking Thrills, welches jetzt  am Freitag (10. Januar 2020) auf Domino das Licht der Musikwelt erblicken wird. Mehr zum Album könnt ihr hier am Freitag erfahren.

Schlag auf Schlag zum Neuen Album „Seeking Thrills

Kurz vor dem Album kam heute noch ein Video heraus. „24 Hours“, ihr bisher poppigster Track, ist inspiriert von Georgias Erfahrungen in der Berliner Partyszene und fängt die Euphorie und den Nervenkitzel einer berauschenden Nacht in der europäischen Hauptstadt der elektronischen Tanzmusik ein. Das Video entstand unter der Regie von Joseph Connor. Georgia ist am Schlagzeug zu sehen.

Hollow Coves – Anew

Konzert in Münster am 02.05.2020

Ryan Henderson und Matt Carins alias Hollow Coves sind ein Folk Duo aus Australien. Im Oktober 2019 veröffentlichten sie ihr Debütalbum „Moments“. Sämtliche Kritiker wissen nur Positives zu berichte, die Fanzahlen wachsen stetig. Auf dem Album auch werden ernstere Themen angeschnitten, wie etwa das Thema Depression. Der Song „Anew“ hilft durch durch perfekte Harmonien und Optimismus, in dunklen Stunden wieder neue Hoffnung zu schöpfen. So heißt es im Songtext:

You’ve still got so much more to say
Don’t let this life you have slip away
(Live for another day)
The sun will rise with each new day
Don’t let this life you have slip away
(Live for another day)

Der Song wurde durch einen Fan inspiriert, der mit Depressionen zu kämpfen hatte, und der durch die Musik des Duos genau diese Erfahrung machen konnte.

Hollow Cove am 02.05.2020 im Gleis 22 in Münster

Hollow Coves beendeten erst vor wenigen Wochen ihre erste und weit im Vorfeld ausverkaufte Headline-Tour durch Deutschland. Da freut es uns umso mehr, dass sie nun weitere Termine für Frühjahr 2020 ankündigen. Dabei ist auch ein Termin in Münster – Gleis 22 am 02.05.. Vorgemerkt!

Röyksopp – Were You Ever Wanted? (feat. Lykke Li)

Röyksopp sind Svein Berge und Torbjørn Brundtland aus Tromsø/Norwegen. Das Duo hat erheblichen Einfluss auf die elektronischen Musik Norwegens und im Prinzip der ganzen Welt. Röyksopp haben mit vielen skandinavischen Sänger*innen zusammengearbeitet, z.B.  sehr erfolgreich mit Robyn.

Zusammenarbeit mit Lykke Li

Were You Ever Wanted?“ ist eine Zusammenarbeit mit der schwedischen Sängerin Lykke Li. (Ihr bekanntester Song ist I Follow Rivers). Es entstand 2008 für das Album „Junior“ , schaffte es aber nicht, darin aufgenommen zu werden. Röyksopp haben den Track gelegentlich mit Lykke Li auch live aufgeführt. Die nun vorliegende Version ist jedoch die erste / originale, die im Studio aufgenommen wurde. „Were You Ever Wanted?“ wurde bisher nur in Japan veröffentlicht.

Interessanterweise bekommt man „Were You Ever Wanted?“ nicht in physischer Form, sondern nur als Stream in der Playlist “ Lost Tapes“. Röyksopp erklären:

„Bei der Renovierung unseres arktischen Schlosses hier im trostlosen Norden stießen wir auf eine alte Seekiste mit einer Fülle seltener B-Seiten, exklusiver und sogar bisher unveröffentlichter Spuren. Wir dachten, das einzig richtige wäre, diese „schwer zu

„Lost Tapes“ nur als Stream

findenden“ Tracks für diejenigen unter euch verfügbar zu machen, die es vorziehen, Musik zu streamen. Aus diesem Grund haben wir eine Wiedergabeliste mit dem Namen „Lost Tapes“ erstellt. Die Wiedergabeliste wird aktualisiert, stellen Sie sicher, dass Sie sie abonnieren. Alle dunklen Spuren werden irgendwann das Licht der Welt erblicken.“

GEORGIA – Feel It

Pressefoto: Sam Napper

Willkommen im Musikjahr 2020, das wieder viel gute Musik verspricht. Schon wenn man die in den nächsten Monaten geplanten Veröffentlichungen anschaut, darf man einiges erwarten. Bereits am 10.01.2020 wird das zweite Album Seeking Thrills von Georgia Barnes, bekannt einfach als Georgia, veröffentlicht werden. Die Tochter von Neil Barnes* hat sich einen Namen als Sängerin/ Songschreiberin, Musikproduzentin und Schlagzeugerin gemacht. Vorab brachte sie nun die Single „Feel It“ heraus.

„Feel It“, enthält einfachen Botschaft: „Wer auch immer du bist oder wo immer du herkommst, wir alle teilen Rhythmus und Musik und die gesteigerten Gefühle. Wenn du eine Schlagzeugerin sind, habe keine Angst, dich auszudrücken, nimm deine Stöcke und spiele“, sagt Georgia. Im Video sieht man dementsprechend verschiedene Frauen und Mädchen sowie Georgia selbst, die alles zusammentrommeln.

*Neil Barnes war Gründungsmitglied von Leftfield. Die englische Gruppe Leftfield war stilbildend für die elektronische Popmusik der 90’Jahre.

CARIBOU – Zwei Songs kündigen ein neues Album an

In der Zeit zwischen den Jahren gibt es in dem hier bevorzugten Bereich der Independent-Musik nicht so wahnsinnig viele Veröffentlichungen. So bleibt Zeit sich der guten Musik zu widmen, die in den letzten Wochen in diesem Blog etwas unter den Tisch gefallen ist.

„Home“ – Mit souligen Vibes zum Comeback

Im Oktober veröffentlichte  Dan Snaith aka Caribou seinen ersten Track seit fünf Jahren – das soulige und süchtig machende „Home“. Der Track basiert auf einem Sample des gleichnamigen Songs der Soul-Sängerin Gloria Barnes aus dem Jahr 1971. 

Sample Von Gloria Barnes

Das gelungene Comeback führte natürlich dazu, dass die Fans sich nach mehr sehnen. Snaith befriedigte diese Sehnsucht und kündigte für den 28. Februar 2020 ein neues Caribou-Album mit dem Titel Suddenly an welchesüber City Slang veröffentlicht wird.

Zweite Single „You and I“

Mit der Ankündigung erschien die neue Single „You and I„.

Dan Snaith sagte dazu, dass You and I  einer der ersten Tracks war, die er auf dem Album angefangen und einer der letzten, die er fertiggestellt habe. Dr Track habe sich während des gesamten Aufnahmeprozesses verändert und fange auch den

Caribous Album „Suddenly“ kommt am 28.02.2020

Titel des Albums ein. Ein Track ändert sich plötzlich (suddenly) und unvorhersehbar, wie eine Veränderung in Snaiths  Leben, die aus heiterem Himmel geschehen sei.

Tourdaten in Deutschland

Caribou hat auch eine ausgedehnte Tour angekündigt, die ihn im Frühjahr 2020 auch nach Deutschland führen wird.

21.04.20 Hamburg – Große Freiheit 36
22.04.20 Leipzig – Werk 2
25.04.20 München – Muffathalle
28.04.20 Köln – E-Werk
15.08.20 Berlin – Zitadelle

KOKO – Freak

In der Zeit vor Weihnachten gibt es in dem hier bevorzugten Bereich der Independent-Musik nicht so wahnsinnig viele Veröffentlichungen. Die Musikindustrie überlässt das Feld den Weihnachtsplatten von Robbie Williams oder Helene Fischer oder (Grusel) beiden zusammen. So bleibt Zeit sich der guten Musik zu widmen, die in den letzten Wochen in diesem Blog etwas unter den Tisch gefallen ist.

KOKO ist ein ein junges Trio aus Bristol, bestehend Oliver Garland (vocals) Harry Dobson (bass, synth) and Ashley C (synths, lead guitar) . Ihre Debütsingle „Freak“ ist ein düsteres, funkelndes Stück elektronischer Popmusik. Es geht darum, ab und an den Freak aus dir rauszulassen und dich nur an deine eigenen Regeln zuhalten. „We’re telling you to be whoever, or whatever, you want. Embrace individuality.“ erklären KOKO.

Lea Porcelain – Sink Into The Night

Foto: Peter Kaaden

Um Lea Porcelain ins rechte Licht zu setzen, lohnt sich ein kleiner Ausflug in die Radiowelt Amerikas. Dort gibt es über 800 freie und hörerfinanzierte Radiosender. Die Finanzierung über Spenden und Förderbeiträge garantiert Unabhängigkeit und hat innovative Radioformate hervorgebracht. Einer der interessantesten Sender ist KEXP, die Radiostation der University of Washington  in Seattle. KEXP ist als Livestream im Internet zu empfangen in stellt sowohl in sehenswerten Live-Sessions, als auch in verschiedenen Podcasts neue Künstler und Bandprojekt vor, die nach Ansicht von KEXP Musik von Bedeutung machen (Music That Matters). Was bei KEXP vorgestellt wird, hat wirklich Extraklasse.

Dem Duo Julien Bracht und Markus Nicolaus, die zusammen als Lea Porcelain ihre Musik in ihrem Studio im Berliner Funkhaus produzieren, widmete KEXP seit dem erscheinen ihres Debütalbums „Hymns to the Night“ schon vier Beiträge, zuletzt über „I Am OK“ aus der in diesem Frühjahr veröffentlichten EP „Love Is Not An Empire“.

Lea Porcelain überzeugen die Perlensucher von  KEXP

Kein Wunder, denn Lea Porcelain überzeugen jeden Indie-Pop-Fan mit ihrem warmen melancholischen Sound aus wabernde Gitarren, Elektronik und Synthesizern und dem hypnotischen Gesang von Markus Nicolaus
Einen ersten Vorgeschmack auf Leas zweites Album zwei bietet nun die erste Single „Sink Into The Night“. dazugehörige Video  wurde in schwarz-weiß auf 16mm Film in Warschau gedreht.