JEREMIAS – Diffus

JEREMIAS sind vier Jungs im Alter zwischen 18-21 Jahren aus Hannover. Sie machen luftigen, überaus tanzbaren Indie-Disco-Funk. Die Blaupause dafür könnte Spillers Groovjet aus dem Jahr 2002 sein. Dass diese Musik ankommt, haben z.B. die Parcels aus Australien gezeigt. Jeremias versehen diese fröhliche Musik mit deutschen Texten, die im Kontrast dazu eine gewisse Melancholie vermitteln. So geht es in Diffus darum, dass bei aller anfänglicher Euphorie und Zuversicht der Werdegang (der Beziehung) doch nicht so durchsichtig und einleuchtend, diffus halt, erscheint.

Die Band selbst sagt über den Song „Diffus ist ein labiler Tanz mit Tendenz zur Eskalation. Dort, wo andere an Zukunftsängsten verzweifeln, wird die Ahnungslosigkeit zelebriert und in dancigen 70s Synthies eingebettet.

Ihre Debüt-EP „Du musst an den Frühling glauben“(VÖ 04.10.2019) haben sie im vergangenen Herbst gemeinsam mit Produzent Tim Tautorat (Annenmaykantereit, Faber, OK KID) in den Hansa-Studios Berlin aufgenommen.

(Foto: Martin Köhler)

Debüt-EP„Du musst an den Frühling glauben“ kommt am  04.10.2019

Nach einem ausgedehnten Festivalsommer, in dem die Jeremias zahlreiche namhafte Festivalbühnen bespielen und verschiedene Supportshows (u.a. für Klan und Giant Rooks) geht es damit im Februar 2020 auf große Deutschlandtour quer durch die Clubs der Republik. Ihre wachsende Fangemeinde kann sich auf begeisternde Konzerte, viel musikalische Leidenschaft und den ganz besonderen extrem tanzbaren Sound dieser spannenden jungen Band freuen.

Live:

17.08.19 Bremen – Horn to be wild

24.08.19 Bonn – PopCamp Sommerkonzert

31.08.19 Kiel – Beauty & the Beats Open Air

14.09.19 Ratingen – Jetzt & Immer Festival

21.09.19 Ulm – Roxy

04.02.20 · Köln – Yuca

05.02.20 · Düsseldorf – Tube

06.02.20 · Darmstadt – 28qm

07.02.20 · Stuttgart – Im Wizemann Studio

08.02.20 · Würzburg – Cairo

13.02.20 · Göttingen – Musa

14.02.20 · Nürnberg – Club Stereo

15.02.20 · München – Milla

18.02.20 · Mainz – Schon Schön

19.02.20 · Bamberg – Live Club

20.02.20 · Erfurt – Engelsburg

21.02.20 · Leipzig – Neues Schauspiel

22.02.20 · Dresden – Altes Wettbüro

26.02.20 · Osnabrück – Kleine Freiheit

27.02.20 · Hamburg – Nochtwache

28.02.20 · Hannover – Musikzentrum

29.02.20 · Berlin – Musik & Frieden

Odd Beholder – Uncanny Valley

Odd Beholder ist das Projekt der in Zürich lebenden Musikerin Daniela Weinmann. Set ist dem 19.10.2018 ist Debut -Album  „All Reality Is Virtual“ zu haben. Thematisch geht es um mit den eigenartigen Versuchungen unserer Zeit  – von Tinder zu KI, von Offline-Einsamkeit zu obsessiver Selbstvermarktung.

Neues Odd Beholder-Video für „Uncanny Valley“

In Uncanny Valley setzt sich Daniela damit auseinander, ob alle künftigen Entwicklungen wünschenswert sind.

Wir pflegen eine enge Beziehung zu unseren Mobiltelefonen – sie begleiten uns überall hin, sie sprechen mit uns, sie nehmen uns wahr und überwachen uns. Es stellt sich die Frage, wie unsere  Gesellschaft mit der Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) umgehen soll. Schafft eie Gesellschaft, in der all die harte Arbeit, aber auch immer mehr Verantwortung von Maschinen getragen wird, letztendlich gefährliche und unbefriedigende Zustände. Soll sich eine Feministin zum Beispiel wünschen, dass Kinder auch in Zukunft von Frauen ausgetragen werden, oder sollen wir mit Shulamith Firestone argumentieren, dass nur ein künstlicher Mutterleib die Ungerechtigkeit des Geschlechts auflösen kann?

Technisch gesehen sind wir nicht so weit von der Möglichkeit entfernt, die Mutterschaft zu beseitigen: Wir sind bereits in der Lage, Lammföten außerhalb der Bäuche ihrer Mutter zu züchten.

Der Refrain lautet: „Jemand trägt mich / ich kann nicht alleine geboren werden“. Sind wir immer noch bereit, einander zu ertragen, einander zu gebären? Oder sollten wir uns nicht von einem Menschen tragen lassen wollen? Warum sollte jemand jemandes Last sein wollen? Roboter brauchen keine Gewerkschaften, Gesundheitsversorgung oder Mutterschaftsurlaub. Bleibt die Frage: Wollen wir von Robotern geboren werden?

Am Ende soltten die Menschen entscheiden.

Das Video von Odd Beholder zeigt die Performancekünstlerin Ernestyna Orlowska. Wir sehen sie in verschiedenen alltäglichen Situationen, die manchmal sehr privat sind – es scheint, als ob sie von einem gehackten iPhone gefilmt wurde. Mit der Darstellung eines schwangeren digitalen Klons (vom Spieledesinger Tunay Bora gerendert) fragen wir: Was werden die Nachkommen unserer Verschmelzung mit AI sein? Welche Art von Gesellschaft wird sich aus dieser Bindung ergeben?

Odd Beholder -Tourdaten

23.08.2019 – DE – Berlin, Pop-Kultur Festival 26.11.2019 – DE – Dresden, Hole Of Fame 27.11.2019 – DE – Chemnitz, Atomino 28.11.2019 – DE – Berlin, Schokoladen 29.11.2019 – DE – Leipzig, Noch Besser Leben 30.11.2019 – DE – Erfurt, Franz Mehlhose 01.12.2019 – DE – Würzburg, Viertelkultur 02.12.2019 – DE – Münster, Pension Schmidt 03.12.2019 – DE – Köln, Die Wohngemeinschaft 04.12.2019 – DE – Hamburg, Astra Stube 05.12.2019 – DE – München, Wohnzimmerkonzert

Sparkling- We Don’t Want It

Du willst, dass alles gleich bleibt? Für immer, alles gleich bleibt? Wir gehen zurück in der Zeit… We Don’t Want It!

Mit diesen erste Zeile ihres neue Songs, die auch plakativ zu Beginn des neuen Videos erscheinen, setzen Sparkling ein Statement gegen die um sich greifende Rückwärtsgewandtheit und sammeln damit, bei mir jedenfalls, Pluspunkte.

Dazu passt,dass sie mit ihrem bilingualem Gesang ein zeichen für Europa setzen. Man kann sagen, dass die drei Kölner Jungs, die Brüder Leon und Levin Krasel und ihr Schulfreund Luca Schüten, eine europäische Band ins Leben gerufen haben,  die mit treibenden Drums und dem brazzeligen Synthiessound schon geraume Zeit durch England und Frankreich touren und dort Aufmerksamkeit erregen. So gewinnt man Andy Ramsay von Stereolab als Produzent für das Debütalbum I Want To See Everything I Want To See Everything (VÖ 23.08), nachdem Produzenten-Ikone Moses Schneider schon die erste EP produziert hat. Und so landet auch We Don’t Want It  auf dem neuen Sampler des französischen Kult-Labels Kitsuné

Cover digitales Album

Wer Sparkling live erleben möchte, sollte schauen, ob bei ihren vielen Terminen im Sommer und Herbst was passendes dabei ist:

Festivals:

26.07. Auen – Auf Anfang! Festival

02.08. Varel – Watt En Schlick Festival

03.08. Elend bei Sorge – Rocken am Brocken

16.08. Dornstadt bei Ulm – Obstwiesenfestival

24.08. Schwabmünchen – Singoldsand Festival

19.09. Hamburg – Reeperbahn Festival

Tour:

15.08. Erlangen – E-Werk*

23.10. Hamburg – Uebel & Gefährlich

24.10. Jena – Rosenkeller 

25.10. Chemnitz – Atomino 

26.10. Bielefeld – Nr.Z.P.

02.11. FR-Paris – Super Sonic

15.11. Berlin – Maze

16.11. Nürnberg – Club Stereo

17.11. Hannover – Café Glocksee

21.11. Göttingen – Dots 

22.11. Köln – Gebäude 9

29.11. Bremen – Lagerhaus 

30.11. Darmstadt – Bedroomdisco

(*Support für The Growlers)

Sparkling sind:

Levin Krasel (Vocals, Guitar, Synthesizer, E-Piano)

Luca Schüten (Bass, Sythesizer, Piano, Backing Vocals)

Leon Krasel (Drums, Percussion, E-Drums, Backing Vocals)

Xul Zolar – Perfume

Keinesfalls kann man  die Musikszene in Köln auf die Mundart-Acts Bap oder Brings reduzieren. Wer Krautrock sagt, denkt an die legendären Can. Heute stehen für Indie-Rock und gutes Songwriting die Kölner Bands AnneMayKantereit und Neufundland, elektronische Musik wird von dem Kölner Markus Lauber besser bekannt als Roosevelt präsentiert . Fans elektronischer Klänge werden sich auch an der Kölner Formation Xul Zolar erfreuen. Diese verbindet in genialer Weise  Keyboards, eine prägnante Gitarre, Percussion mit einer warmen Gesangsstimme.

Bild: Robert Winter

Nach ausverkauften Shows und mehreren Touren im Zuge der Veröffentlichung ihres Debutalbums „Fear Talk“, begab sich Xul Zolar  2019 in bester D.I.Y. Manier in ihren mittlerweile zum Studio ausgebauten Proberaum in Köln Zollstock, um mit dem Produzenten Fabian Langer (u.a. Neufundland, AnnenMayKantereit) an neuen Stücken zu arbeiten. Noch stärker als auf ihrem Debut-Album sollte das eigene Format Band erkennbar werden, weshalb die Songs zum Großteil live im Proberaum ausgearbeitet und ebenfalls in Teilen dort, teilweise auch in den Energiekreis Zuckerhut Studios, aufgenommen wurden. Die neuen Stücke werden als EP noch in diesem Jahr veröffentlicht.  Die Band sagt, sie das Format EP bewusst gewählt, weil es Raum zum Ausprobieren gibt.

Nach dem Wechsel zu KKT Booking geht es im September mit 11 Konzerten in Deutschland und der Schweiz auch wieder live los. Speziell dafür wird die EP neben dem digitalen Release dann auch physisch erhältlich sein.„Perfume“ ist die erste Singleauskopplung aus der EP „Nightfalls“, dieam 23.08.2019 via Asmara Records erscheinen wird. Dazu gibt es ein schönes schwarz/weiß Video

Live Shows 2019

25.09. – Köln – Bumann & Sohn

26.09. – Darmstadt – Schlosskeller

27.09. – Nürnberg – Club Stereo

28.09. – München – Heppel & Ettlich

29.09. – St. Gallen – Grabenhalle

02.10. – Berlin – Berghain Kantine

03.10. – Dresden – Groovestation

04.10. – Leipzig – Moritzbastei

05.10. – Hamburg – Nachtasyl

10.10. – Göttingen – Freihafen

11.10. – Frankfurt – Lotte Lindenberg

Weiterführende Links

https://www.facebook.com/xulzolar

https://www.instagram.com/xulzolar/

https://www.kkt.berlin

Lea Porcelain – Love Is Not An Empire

Bild: Peter Kaaden

Lea Porcelain entstand, nachdem sich Julien Bracht und Markus Nicolaus vor sechs Jahren zufällig in einem Nachtclub in Frankfurt getroffen haben. Ihr Debütalbum „Hymns to the Nights“ aus dem Jahr 2017 begeisterte die Medien Das englische Clash Magazine schrieb, das elektronisches Duo aus Frankfurt, hat einen dunklen, verdrehten, aber merkwürdig verlockenden Klang.Stereo Gum gefielen die vibrierenden Synthesizern und sanften Vocals. Killing Moon sah als Referenzen Joy Division vereint mit Echo & The Bunnymen, gepaart mit dem modernen Downbeat von The XX. Die Intro schließlich beschrieb die musikalische Melange des Duos als Mischung aus Krautrock, Post-Punk, Indie und Garage-Rock – überzogen mit einer geschmackvollen Schicht Melancholie.

An diesen Erfolg will Lea Porcelain 2019 anschließen. Im April waren sie wieder auf Tournee durch Europa. Sie werden demnächst weitere Showtermine bekannt geben – und noch im Sommer eine neue EP veröffentlichen. Eine erste Single „I Am Ok“ gabs schon im April. Jetzt legen Lea Porcelain legen mit „Love Is Not An Empire“ das zweite Puzzleteil ihrer kommenden EP vor.

Warum ist die Liebe kein Reich? Die Band beantwortet das so: “Geld verflüchtigt sich, Schönheit vergeht, Reiche fallen – das Einzige, das bleibt, ist eine unvergängliche Liebe. Sie kann nicht besessen, sondern nur sicher bewahrt werden.

Diese  Ambivalenz zwischen der Unvergänglichkeit und dem trotzdem immer drohenden Verlust der Liebe hat Lea Porcelain mit der ihren melancholischen Klanglandschaften eingefangen. Dazu gibt es ein bildgewaltiges Video.

Charly Bliss legen Video zum Titeltrack ihres aktuellen Albums „Young Enough“ vor

Das Power-Pop-Quartett Charly Bliss hat bei den bisherigen Singles ihres zweiten Albums Young Enough stets mit spektakulären Videos begeistern können, die ich hier auch schon abgefeiert habe. Auch beim Clip zur  Single-Auskopplung des Titeltracks lässt sich die Band aus Brooklyn nicht lumpen. Das Video zum epischen, fünfeinhalbminütigen Young Enough wartet unter anderem mit einigen eleganten versteckten Schnitten und Kamerafahrten in Hochgeschwindigkeit auf.

Im Fokus steht darin erneut die charismatische Frontfrau Eva Hendricks, die sich wie folgt zum Clip äußert: „Dieses Video ist so magisch und anders als alles, was wir jemals zuvor gemacht haben. Ich habe (Regisseur) Henry Kaplan gesagt, dass ich mich von dem Video zu Running Up That Hill von Kate Bush inspiriert gefühlt habe schön und einzigartig, filmisch und sentimental wie der Song. Trotz der Tatsache, dass dieses Video so traumhaft und heiter aussieht, war es sehr anstrengend zu machen. Die gesamte Crew und alle, die nicht in einer bestimmten Einstellung waren, mussten hinter den Steadicam-Operator sprinten, damit sie nicht gesehen werden und die Wirkung des riesigen offenen Feldes, auf dem wir gedreht haben, ruinieren. Aufgrund der Choreografie, dem Wettlauf um die Nutzung des verfügbaren Tageslichts, dem Beschleunigen und Verlangsamen des Bewegung, um die Zeitlupen- und Zeitraffereffekte zu erzielen, und dem Versuch, perfekte, vollständige Einstellungen zu erzielen, weil es so wenige Schnitte gibt, war dies ein äußerst herausfordernder Video-Dreh, aber aus diesem Grund ist es auch unser Favorit „.

Moyka- Bones

Foto Anne-Lise_Nygaard

Norwegen ist auch ein gutes Pflaster für elektronische Tanzmusik. Dies zeigen Musikacts wie  Royksopp, Highasakite und Aurora. Das sind genau die Idole, der die norwegische Newcomerin Moyka nacheifern wollte. Zweieinhalb Jahre ist es her, dass sich Moyka für ein Studium der Musikproduktion in Bergen einschrieb. Die Zeit nutzte sie, um durch die Arbeit mit Cubas, Soft-Synths und Samples ihr eigenes mystisches, synthie-basiertes Universum zu erschaffen. Mit ihrer Debütsingle “Colder” schaffte sie es ins norwegische Fernsehen Punkt. Ihre zweite Single Bones folgt den aktuellen Trend, auf die Musik der 80er Jahre Bezug zu nehmen.

Bones is about that urge to create, and feeling like that is taken away,” sagt sie. “When I wrote it in 2017, it felt like I couldn’t quite get anything right, I was trying really hard and it all turned out bad. I was saying, ‚I’ve got this big love for you and it seems like you’re disappearing…‘”

Tame Impala – Borderline

Nach Patience haben Tame Impala ein weiteres neues Lied namens Borderline veröffentlicht. Borderline und Patience sind die ersten neuen Titel seit dem 2015er Album Currents. Kevin Parker geht mit Borderline einen weiteren Schritt Richtung tanzbarer Musik. Man kann sich gut einen etwas schnelleren Remix von Borderline für die Disco vorstellen.

Georgia – About Work the Dancefloor

Die in London lebende Songwriterin und Produzentin Georgia Barnes begann ihre Karriere als Session-Drummerin. Ihr 2015 veröffentlichte selbstbetiteltes Debütalbum enthielt eine Sammlung nicht besonders eingängiger experimenteller Popsongs. Aber im letzten November kam sie mit der Hit-Single „Started Out “ heraus, die den Electro-Pop von CHVRCHES mit groovigen House-Basslines zusammenbringt.

Musik zum Tanz in den Mai

Georgias neue Single „About Work the Dancefloor“ bewegt sich zwischen Clubmusik und Pop. Der pochende Synth-Pop erinnert an die schwedische  Elektropop-Queen Robyn. Das ist nich die schlechteste Referenz.

Titel und Text des Songs sind grammatisch unlogisch: „Ich habe gerade darüber nachgedacht, über die Tanzfläche zu arbeiten.“ Möglicherweise ergibt sich der Sinn daraus, dass die Logik der Gedanken schwindet, wenn auf der Tanzfläche die Beats durch den Körper strömen. (So jedenfalls die Deutung von Michelle Kim von Pitchfork).

Das ist genau die richtige Musik zum Tanz in den Mai und damit ein würdiger Abschluss füe die April-Playlist.

Japanese Breakfast – Essentially

Musiker, gerade die noch nicht den Superstar-Status haben, müssen sich strecken, wenn sie von ihrer Kunst leben wollen. Dies gilt besonders in der heutigen Zeit, in der mit CD-Verkäufen nichts zu holen ist, weil alle streamen und Spotify, Apple un Co. den Künstlern zu wenig zahlen. Da ist es zu begrüßen, wenn die Hotel-Kette W-Hotels (u.a. Marriott-Hotels) aufstrebende Künstler fördert, indem sie ihnen in Hotel-Suiten Aufnahmeequipment zur Verfügung stellt und auf dem eigenen im Jahr 2018 gegründete Boutique-Plattenlabel W Records veröffentlicht. Eine klare Win-Win-Geschichte. Die Musiker können unter guten Bedingungen aufnehmen und W Hotels verschafft sich ein hippes Image. Diesen Deal sind schon die RnB-Sängerin Amber Mark, der Singer/Songwriter Mike Hadreas aka Perfume Gemius und der Kölner DJ Marius Lauber aka Roosevelt eingegangen.

Auch Japanese Breakfast haben die Möglichkeit genutzt und melden sich nun mit einer neuen Single namens „Essentially“zurück. Die one-off Single ist Teil eines Samplers für W Records. Aufgenommen in der W Sound Suite von W Bali, begibt sich der Song in die gleiche Soundwelt wie ihr 2017er Album „Soft Sounds From Another Planet“, nämlich Synthie-intensiver Dance-Pop.

„Ich wollte ursprünglich ein anderes Lied aufnehmen, entschied mich aber, gleich nach meiner Ankunft in Bali etwas zu schreiben“, teilte Songwriterin Michelle Zauner in einer Pressemitteilung mit. „Ich mag die Herausforderung, manchmal schnell und intuitiv zu schreiben und zu arrangieren, und ich hatte mir gerade eine Native Instruments Maschine gekauft und wollte viele der enthaltenen Sample-Bibliotheken erkunden und an den im Studio vorhandenen Synthies arbeiten. Es war ein sehr idyllischer Ort zum Arbeiten.“