Yeah But No – I Still Keep Love For You

Morgen erscheint Demons, das zweite Album des Berliner Electro Pop / Wave – Duos YEAH BUT NO. Mehr Infos dazu gibt es am Wochenende unter der Rubrik „Alben der Woche“. Versprochen. Vorab sei aber schon einmal verraten, das auf dem Album gefühlvoller Elektro-Pop zu hören ist, der sich bestens als Soundtrack für emotionale Kurzfilme oder Dokumentationen eignen würde. So wundert es nicht, dass das Video zu der Albumauskopplung I Still Keep Love For You wie ein emotionsgeladener Kurzfilm daherkommt.

Yeah But No – „I Still Keep Love For You“ (official music video) VÖ 16.10.2019

Im Video von Regisseur Jacob Sauermilch wird ein Mann auf einem Roadtrip mit seiner Freundin an seine Beziehung zu seiner früheren Partnerin erinnert. In den Rückblenden wird ihm wieder gegenwärtig, was er verloren hat, und eine unbestimmte Sehnsucht nach vergangenen Zeiten erwacht. Die Gedanken, die ihn überwältigen, werden durch den zeitgenössischen Tanz repräsentiert, der zum Ende hin immer stärker und wilder wird.

Bodi Bill – Better Than Reality

Foto: Katia Wik

Wer auf elektronische Indie-Mukke steht, sollte das Berliner Trio Bodi Bill im Auge behalten. Bodi Bill waren Vorreiter eines modernen musikalischen Eklektizismus aus Techno, Folk und Indie, haben dann aber 7 Jahre nichts mehr zusammen gemacht, sondern sich jeweils eigenen musikalische Projekten gewidmet. Jetzt sind sie allerdings mit einer neuen Single ( die dritte in kurzer Zeit ) und einer Tour wieder da.

/// Bodi Bill – Hands-On Tour
20.10.2019 – DE – Köln, Club Bahnhof Ehrenfeld* 
21.10.2019 – DE – München, Ampere*
22.10.2019 – DE – Nürnberg, Stereo*
24.10.2019 – DE – Frankfurt, Horst*
25.10.2019 – DE – Hannover, Musikzentrum*
26.10.2019 – DE – Dresden, Scheune
27.10.2019 – DE – Jena, Kassablanca
28.10.2019 – DE – Dortmund, FZW Club*
29.10.2019 – DE – Bremen, Lagerhaus*
31.10.2019 – DE – Hamburg, Mojo Club*
02.11.2019 – DE – Berlin, Säälchen – sold out!*
04.11.2019 – DE – Berlin, Säälchen – sold out!**

* mit Odd Beholder
**  mit Albertine Sarges & The Sticky Fingers

Bilderbuch cruisen wieder – Kitsch

Foto: Frederic Fisch

Schon im Video zu „Maschin“ machte es sich der Bilderbuch-Frontmann Maurice in einem schnittigen Flitzer bequem. Und auch sechs Jahre später wirft er sich in einem Sportwagen geschmeidig in Pose – dieses Mal im Clip zur neuen Single „Kitsch„, die heute am 11.10. erscheinen ist. 

Und wieder dominiert die funkige Gitarre, die den coolen Sound der Austro-Popper ausmacht. Das geht soweit, dass die Stimmen wie zusätzliche Gitarren wirken. Auch textlich bleibt Maurice seinem übergroßen Selbstbewusstsein treu, was ihm so gut steht. „Kein rich kid ja / aber white jeans an / und immer Eau de Cologne„, heißt es etwa in der ersten Strophe, deren Message vom Refrain auf den Punkt gebracht wird: „Ich war nie rich, aber cool mit Kitsch„.

Mary Komasa – Degenerate Love

Ein Vorgriff auf den Tatort am kommenden Sonntag (29.09.).Die in Berlin lebende und in Polen geborene Singer-Songwriterin Mary Komasa veröffentlicht am 11. Oktober 2019 ihr neues Album „Disarm“ . Vier Songs aus dem. neuen Album sind im neuen „Tatort Hüter der Schwelle“ zu hören, unter anderem die neue Single Degenerate Love. Tatort trifft auf Mystery, dazu passt die Musik von Mary Komasa ausgezeichnet.

Mary Komasa wuchs in einer künstlerischen Familie in Warschau auf und erlernte von frühester Kindheit an klassische Musik, darunter Orgel, Piano, Cembalo und Operngesang. In ihren späten Teenagerjahren zog sie nach Paris, um eine Karriere in der Mode und Musik anzustreben. In dieser Zeit arbeitete sie unter anderem mit Künstlern der lokalen Hip-Hop-Szene zusammen und kollaborierte mit dem Modehaus Rue du Mail. Es folgte der Umzug nach Berlin, wo wie begann, an ihren eigenen Musikprojekten zu arbeiten.

Emel Mathlouthi – Rescuer

Was für ein Song, was für eine Stimme. ByteFM schreibt über Emel Mathlouthis Song Rescuer: „’Rescuer‘ ist ein Track, der ungeteilte Aufmerksamkeit will. Und sie sich deshalb auch verschafft.“  Für das Online- Magazin Groove ist Emel Mathlouthi “inzwischen schon so etwas wie die Björk der (nicht nur) arabischen Popwelt.“ 

In Rescuer hören wir trotz englischer Lyrics eine Stimme, die ihre arabische Herkunft nicht verstecken will.  Moderne Synths und schwere Beats sind von den traditionellen arabischen Instrumenten, wie Kamanga und Tablas inspiriert. Es entsteht eine Verbindung zwischen Tradition und Moderne, zwischen World- und elektronischer Musik und zwischen Ost und West.

Wer ist Emel Mathlouthi

(Fotos: James Mountford)

Sang eine Hymne für den Arabischen Frühling

Die in Tunesien geborene und in New York lebende experimentelle Sängerin erlangte Berühmtheit, nachdem ein Video, in dem sie ihren Song „Kelmti Horra (My Word is Free)“ performte, millionenfach während der Revolution in Tunesien 2011 angesehen wurde. Das Lied wurde eine Hymne für den Arabischen Frühling, gab ihrem Debütalbum „Kelmti Horra“ seinen Namen. Beim Friedensnobelpreis-Konzert im Jahr 2015 führte sie das Lied unter tosendem Applaus auf. Ihr folgendes Album „Ensen“ (2017) wurde mit Valgeir Sigurðson (Sigur Ros, Feist, Bjork) produziert und fand große Beachtung bei NPR Music, Pitchfork, The Fader, The Guardian, Brooklyn Magazine, Nowness, WNYC und vielen anderen. Kürzlich erst wurde Mathlouthi in NPR Music’s „200 Best Songs By 21st Century Women“ vorgestellt.

Neues Album und Tour -Termine in Dresden, Hamburg und Berlin.

Album-Cover

Rescuer ist ein Track  Stück vom dritten  Album Everywhere We Looked Was Burning, welches heute erschienen ist. Es entstand in den Catskill Mountains und bei  Session in London und Frankreich.

Emel Mathlouthi wird im Oktober in Europa auf Tour gehen. Es sind 3 Konzerte in Deutschland dabei.

23.10.19 – AT – Wien, Salam Orient Festival

24.10.19 – DE – Dresden, Jazzclub Tonne

25.10.19 – DE – Berlin, Frannz Club

26.10.19 – DE – Hamburg, Kampnagel

29.10.19 – FR – Paris, Cafe de La Danse

01.11.19 – NL – Amsterdam, Melkweg

02.11.19 – NL – Den Haag, Crossing Border Festival

03.11.19 – BE – Brussels, Botanique

05.11.19 – UK – London, Hoxton Square Bar & Kitchen

Musik aus Skandinavien

Moyka – All The Things That We Forgot

An diesem Sonntag gibt es eine Extraportion  skandinavische Popmusik auf die Ohren. Los geht es mit der jungen Monika Engeseth aus Norwegen, die sich Moyka nennt.

Foto: Anne-Lise Nygaard

An der Uni in Bergen schrieb Moyka sich für ein Studium der Musikproduktion ein. Bergen ist schon seit vielen Jahren für elektronische  Pop-Phänomene wie Röyksopp, Anni, Aurora oder Sigrid bekannt. In dieser Tradition steht auch Moyka. Des Sound erinnert tatsächlich etwas an Aurora, hört sich aber etwas geerdeter an. Vielleicht  liegt es an dem kleinen Tal Halingdal, irgendwo zwischen Bergen und Oslo, in dem sie aufgewachsen ist. Moyka sagt, dass sie ein sehr visueller Mensch sei und sie Bilder von Landschaften und Träume in ihrer Musik verarbeitet.

Nominiert für den Anchor-Award

In diesem Jahr ist Moyka für den Anchor-Award nominiert. Der ANCHOR – Reeperbahn Festival International Music Award ist ein 2016 ins Leben gerufenes internationales Prädikat für aufstrebende Musik-Talente. Vergeben wird der Preis alljährlich auf dem renommierten Reeperbahn Festival in Hamburg. Drei Tage lang spielen die Nominierten in zwei Locations vor Festivalbesucher*innen und einer prominenten Jury um den ANCHOR, der anschließend im Rahmen einer Gala am Festivalsamstag ( 21.09.2019) verliehen wird. Auf die Ohren wünscht Moyka viel Erfolg.

June Cocó – Neptune’s Daughter

Die sozialen Netzwerke, in diesem Fall Instagram, sind mitunter eine erfreuliche Quelle, um auf Künstler aufmerksam zu werden. So erging es mir mit June Cocó, einer Sängerin und Pianistin aus Leipzig, mit einer faszinierenden Stimme. Sie studierte Jazz und spielte kontinuierlich Konzerte in Bars und kleinen Clubs. Zwar wird sie mit Künstlerinnen wie Agnes Obel, Regina Spektor oder Kate Bush verglichen, sie hat aber ihren ganz eigenen Stil mit selbst geschriebenen Songs zwischen Retrosound und Elektro-Pop entwickelt.

Der träumerischen Song „Neptune’s Daughter“, ist der  ersten Vorbote auf ihr im November erscheinendes  zweites Album. Das Album wird über Crowdfunding finanziert. Eine Unterstützung ist hier möglich.

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JEREMIAS – Diffus

JEREMIAS sind vier Jungs im Alter zwischen 18-21 Jahren aus Hannover. Sie machen luftigen, überaus tanzbaren Indie-Disco-Funk. Die Blaupause dafür könnte Spillers Groovjet aus dem Jahr 2002 sein. Dass diese Musik ankommt, haben z.B. die Parcels aus Australien gezeigt. Jeremias versehen diese fröhliche Musik mit deutschen Texten, die im Kontrast dazu eine gewisse Melancholie vermitteln. So geht es in Diffus darum, dass bei aller anfänglicher Euphorie und Zuversicht der Werdegang (der Beziehung) doch nicht so durchsichtig und einleuchtend, diffus halt, erscheint.

Die Band selbst sagt über den Song „Diffus ist ein labiler Tanz mit Tendenz zur Eskalation. Dort, wo andere an Zukunftsängsten verzweifeln, wird die Ahnungslosigkeit zelebriert und in dancigen 70s Synthies eingebettet.

Ihre Debüt-EP „Du musst an den Frühling glauben“(VÖ 04.10.2019) haben sie im vergangenen Herbst gemeinsam mit Produzent Tim Tautorat (Annenmaykantereit, Faber, OK KID) in den Hansa-Studios Berlin aufgenommen.

(Foto: Martin Köhler)

Debüt-EP„Du musst an den Frühling glauben“ kommt am  04.10.2019

Nach einem ausgedehnten Festivalsommer, in dem die Jeremias zahlreiche namhafte Festivalbühnen bespielen und verschiedene Supportshows (u.a. für Klan und Giant Rooks) geht es damit im Februar 2020 auf große Deutschlandtour quer durch die Clubs der Republik. Ihre wachsende Fangemeinde kann sich auf begeisternde Konzerte, viel musikalische Leidenschaft und den ganz besonderen extrem tanzbaren Sound dieser spannenden jungen Band freuen.

Live:

17.08.19 Bremen – Horn to be wild

24.08.19 Bonn – PopCamp Sommerkonzert

31.08.19 Kiel – Beauty & the Beats Open Air

14.09.19 Ratingen – Jetzt & Immer Festival

21.09.19 Ulm – Roxy

04.02.20 · Köln – Yuca

05.02.20 · Düsseldorf – Tube

06.02.20 · Darmstadt – 28qm

07.02.20 · Stuttgart – Im Wizemann Studio

08.02.20 · Würzburg – Cairo

13.02.20 · Göttingen – Musa

14.02.20 · Nürnberg – Club Stereo

15.02.20 · München – Milla

18.02.20 · Mainz – Schon Schön

19.02.20 · Bamberg – Live Club

20.02.20 · Erfurt – Engelsburg

21.02.20 · Leipzig – Neues Schauspiel

22.02.20 · Dresden – Altes Wettbüro

26.02.20 · Osnabrück – Kleine Freiheit

27.02.20 · Hamburg – Nochtwache

28.02.20 · Hannover – Musikzentrum

29.02.20 · Berlin – Musik & Frieden

Odd Beholder – Uncanny Valley

Odd Beholder ist das Projekt der in Zürich lebenden Musikerin Daniela Weinmann. Set ist dem 19.10.2018 ist Debut -Album  „All Reality Is Virtual“ zu haben. Thematisch geht es um mit den eigenartigen Versuchungen unserer Zeit  – von Tinder zu KI, von Offline-Einsamkeit zu obsessiver Selbstvermarktung.

Neues Odd Beholder-Video für „Uncanny Valley“

In Uncanny Valley setzt sich Daniela damit auseinander, ob alle künftigen Entwicklungen wünschenswert sind.

Wir pflegen eine enge Beziehung zu unseren Mobiltelefonen – sie begleiten uns überall hin, sie sprechen mit uns, sie nehmen uns wahr und überwachen uns. Es stellt sich die Frage, wie unsere  Gesellschaft mit der Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) umgehen soll. Schafft eie Gesellschaft, in der all die harte Arbeit, aber auch immer mehr Verantwortung von Maschinen getragen wird, letztendlich gefährliche und unbefriedigende Zustände. Soll sich eine Feministin zum Beispiel wünschen, dass Kinder auch in Zukunft von Frauen ausgetragen werden, oder sollen wir mit Shulamith Firestone argumentieren, dass nur ein künstlicher Mutterleib die Ungerechtigkeit des Geschlechts auflösen kann?

Technisch gesehen sind wir nicht so weit von der Möglichkeit entfernt, die Mutterschaft zu beseitigen: Wir sind bereits in der Lage, Lammföten außerhalb der Bäuche ihrer Mutter zu züchten.

Der Refrain lautet: „Jemand trägt mich / ich kann nicht alleine geboren werden“. Sind wir immer noch bereit, einander zu ertragen, einander zu gebären? Oder sollten wir uns nicht von einem Menschen tragen lassen wollen? Warum sollte jemand jemandes Last sein wollen? Roboter brauchen keine Gewerkschaften, Gesundheitsversorgung oder Mutterschaftsurlaub. Bleibt die Frage: Wollen wir von Robotern geboren werden?

Am Ende soltten die Menschen entscheiden.

Das Video von Odd Beholder zeigt die Performancekünstlerin Ernestyna Orlowska. Wir sehen sie in verschiedenen alltäglichen Situationen, die manchmal sehr privat sind – es scheint, als ob sie von einem gehackten iPhone gefilmt wurde. Mit der Darstellung eines schwangeren digitalen Klons (vom Spieledesinger Tunay Bora gerendert) fragen wir: Was werden die Nachkommen unserer Verschmelzung mit AI sein? Welche Art von Gesellschaft wird sich aus dieser Bindung ergeben?

Odd Beholder -Tourdaten

23.08.2019 – DE – Berlin, Pop-Kultur Festival 26.11.2019 – DE – Dresden, Hole Of Fame 27.11.2019 – DE – Chemnitz, Atomino 28.11.2019 – DE – Berlin, Schokoladen 29.11.2019 – DE – Leipzig, Noch Besser Leben 30.11.2019 – DE – Erfurt, Franz Mehlhose 01.12.2019 – DE – Würzburg, Viertelkultur 02.12.2019 – DE – Münster, Pension Schmidt 03.12.2019 – DE – Köln, Die Wohngemeinschaft 04.12.2019 – DE – Hamburg, Astra Stube 05.12.2019 – DE – München, Wohnzimmerkonzert

Sparkling- We Don’t Want It

Du willst, dass alles gleich bleibt? Für immer, alles gleich bleibt? Wir gehen zurück in der Zeit… We Don’t Want It!

Mit diesen erste Zeile ihres neue Songs, die auch plakativ zu Beginn des neuen Videos erscheinen, setzen Sparkling ein Statement gegen die um sich greifende Rückwärtsgewandtheit und sammeln damit, bei mir jedenfalls, Pluspunkte.

Dazu passt,dass sie mit ihrem bilingualem Gesang ein zeichen für Europa setzen. Man kann sagen, dass die drei Kölner Jungs, die Brüder Leon und Levin Krasel und ihr Schulfreund Luca Schüten, eine europäische Band ins Leben gerufen haben,  die mit treibenden Drums und dem brazzeligen Synthiessound schon geraume Zeit durch England und Frankreich touren und dort Aufmerksamkeit erregen. So gewinnt man Andy Ramsay von Stereolab als Produzent für das Debütalbum I Want To See Everything I Want To See Everything (VÖ 23.08), nachdem Produzenten-Ikone Moses Schneider schon die erste EP produziert hat. Und so landet auch We Don’t Want It  auf dem neuen Sampler des französischen Kult-Labels Kitsuné

Cover digitales Album

Wer Sparkling live erleben möchte, sollte schauen, ob bei ihren vielen Terminen im Sommer und Herbst was passendes dabei ist:

Festivals:

26.07. Auen – Auf Anfang! Festival

02.08. Varel – Watt En Schlick Festival

03.08. Elend bei Sorge – Rocken am Brocken

16.08. Dornstadt bei Ulm – Obstwiesenfestival

24.08. Schwabmünchen – Singoldsand Festival

19.09. Hamburg – Reeperbahn Festival

Tour:

15.08. Erlangen – E-Werk*

23.10. Hamburg – Uebel & Gefährlich

24.10. Jena – Rosenkeller 

25.10. Chemnitz – Atomino 

26.10. Bielefeld – Nr.Z.P.

02.11. FR-Paris – Super Sonic

15.11. Berlin – Maze

16.11. Nürnberg – Club Stereo

17.11. Hannover – Café Glocksee

21.11. Göttingen – Dots 

22.11. Köln – Gebäude 9

29.11. Bremen – Lagerhaus 

30.11. Darmstadt – Bedroomdisco

(*Support für The Growlers)

Sparkling sind:

Levin Krasel (Vocals, Guitar, Synthesizer, E-Piano)

Luca Schüten (Bass, Sythesizer, Piano, Backing Vocals)

Leon Krasel (Drums, Percussion, E-Drums, Backing Vocals)