ZUSTRA -Back to Dark

“the dream of reason creates monsters” singt ZUSTRA in einer Zeile von “Back to Dark’ und bezieht sich unmittelbar auf Goyas Meisterwerk.

Der Traum von Vernunft gebiert Ungeheuer

Ein schlafender Künstler liegt zusammengesunken über seinem Schreibpult, umgeben von riesigen Fledermäusen und anderen bedrohlichen   dunklen Tieren  der Nacht. Das ist zu sehen in einer der bekanntesten Radierungen  des spanischen Malers  Francisco Goya mit dem Titel „El sueño de la razón produce monstruos“, also der „Der Traum von Vernunft gebiert Ungeheuer“, das er zu Beginn der Aufklärung geschaffen hat.

Ariana Zustra (Bild oben: Steffen Greiner )wurde  in Dubrovnik geborenen und lebt in in Berlin. Als Pop- Journalistin, u.a. für den Rolling Stone,  schreibt sie nicht nur über Musik, sondern ist auch selbst als Singer/Songwriterin unterwegs. Mit ihrem  Musikprojekt ZUSTRA hat sie sich dem dunklen Dreampop verschrieben. 

Dunkler Dreampop

ZUSTRAS  Debütalbum “The Dream Of Reason”, das im Herbst 2021 erscheinen soll , bezieht die Inspiration aus dem kultur-historischen und  philosophischen Hintergrund Goyas oben beschriebenen Werks.  Welche unheimlichen Dinge passieren, wenn wir träumen  und die Vernunft abwesend ist? Hilft uns die Vernunft überhaupt? Dies hat ZUSTRA  in “Back to Dark” multimedial umgesetzt. Der Text erzählt von gefährlichen Träumen, die Synths erzeugen spooky Geräusche und das Video ist ein filmreifer, düsterer  Mystery-Thriller.

Kunst braucht Freiheit

Der historische Kontext ist auch nicht außer acht zu lassen. Im Spanien Goyas wurden die Rufe nach liberté immer lauter.Die Aufklärung schürte die Hoffnung, dass das Licht der Vernunft die Dunkelheit auch in Spanien erhellen möge. Der Gegensatz zur Wirklichkeit war krass. Goya, der für die völlige Freiheit der Kunst plädierte, wurde bei der Heiligen Inquisition angeklagt  und konnte nur durch mächtige Fürsprecher entkommen. 

Auch heute ist die Freiheit, allerdings, anders als damals,  aus eben vernünftigen Gründen, stark eingeschränkt. Dennochr leiden wieder die Kunst und die Künstler*innen darunter.

Krieg und Finsternis

Goya schuf sein Werk als Spanien im Krieg mit dem nachrevolutionären Frankreich stand. Hier fällt die Parallele auf, dass auch Kroatien, die Heimat von Ariana Zustra, durch Krieg zerissen wurde.

Die Kosmopolitin Hachiku bringt ihr Debütalbum „I’ll Probably Be Asleep“ raus

Bevor die in den USA geborene Anika Ostendorf zu Hachiku wurde, lebte sie mit ihrer Familie  im rheinischen Dansweiler, weil ihre Mutter in den Ford-Werken im nahen Köln arbeitete. Schon im zarten Alter von  sieben Jahren spielte sie in einer  Band und schrieb Songs. Während ihrer Studienzeit, die sie in London absolvierte, verbrachte sie ein Austauschjahr  in Melbourne/Australien. Ein Praktikum bei Milk! Records – dem lokalen Label, das durch Courtney Barnet weltberühmt wurde -, verhalf ihr zu Kontakten und Auftritten in der berühmten Musikszene der Stadt und letztlich zu  einem Plattenvertrag. So wurde aus Anika Ostendorf Hachiku, die 2017 ihre erste selbstbetitelte EP veröffentlichte. (Beitragsfoto: Marcelle Bradbeer)

Von Dansweiler nach Down Under

Nun erscheint mit „I’ll Probably Be Asleep“ Hachikus erste Platte in voller Länge, wobei sie sich offenbar nicht davon abschrecken lässt, dass die VÖ auf einen Freitag, den 13. fällt (VÖ 13.11.2020). Ich gehe mal davon aus, dass dies kein schlechtes Omen sein wird und Hachikus Dream-Pop jede Menge Fans auch auf dieser Seite der Erdkugel finden wird. Hachiku hat jedenfalls bei der DIY-Produktion alles richtig gemacht. „I’ll Probably Be Asleep“ ist soundtechnisch ein äußerst spannendes Album. In den insgesamt 8 Tracks begegnen uns  vielseitige Gitarrenklänge, klapprigen Drum-Machines und allerlei Samples, die  zu einem vielschichtigen Ambiente verwoben wurden. Bei jedem Anhören fallen andere Details auf. „Es ist wie ein großes Puzzle, das diese zufällig aufgenommenen Klänge zusammenfügt“, sagt Hachiku und betont, dass sie sich „eher als Produzentin denn als Songschreiberin“ verstehe. „I’ll Probably Be Asleep“ ist ein Album mit verträumten Stimmungen geworden, was nicht zuletzt durch Hachikus leise atmende Stimme gefördert wird.

Debütalbum erscheint am Freitag, den 13.

Thematisch verarbeitet Hachiku, was sie in ihrem jungen Leben erlebt und wie sie es emotional verarbeitet hat. Da gab es ja eine Menge, wie uns die Beschreibung ihres Lebenswegs zeigt. In „A Portrait Of The Artist As A Young Woman“ geht es um das Gefühl, seine Meinung ausdrücken zu wollen und nicht gehört zu werden. „Shark Attack“ behandelt Verlust und Trauer nach dem Tod von Ostendorfs Familienhund.

Immigrant Song

In Liedern wie dem Titelsong, „Dreams Of Galapagos“ und „You’ll Probably Think This Song Is About You“ geht es um die  Gefühle und Sehnsüchte , die man klassischerweise als zwanzigjähriger Mensch hat, wenn man seinen Platz in der Welt sucht. Konkret mit dem Platz in der Welt wurde es für Hachiku, als ihre Aufenthaltsgenehmigung noch in Bearbeitung war. Wenn sie Australien verlassen wollte, benötigte sie ein Bridging Visa B, um wieder einreisen zu dürfen. Plötzlich war für Hachiku die Beziehung zu ihrer Partnerin von einer bürokratischen Entscheidung der australischen Einwanderungsbehörde abhängig. Genau davon handelt der Song „Bridging Visa B“. Das Lied beginnt mit der Frage, die wohl jeder Immigrant auf der Welt ständig gestellt bekommt  „Where are you from?“

Mein Anspieltipps sind der packende Titel-Song, das traurige „Shark Attack“ und das gefühlvolle „A Portrait Of The Artist As A Young Woman“. „Bridging Visa B“ hat ein nettes Video im Stil von Lost World.

Hachiku -I’ll Probably Be Asleep

Hachiku alias Anika Ostendorf kann sich als Cosmopolitin bezeichnen. Sie wurde in den USA geboren, dann verschlug es ihre Familie in die Kleinstadt Dansweiler im Kölner Umland. Als Biologie-Austauschstudentin zog es sie zunächst nach London und dann Downunder nach Australien. In Melbourne fand sie bei Milk! Records, dem Lable von  Courtney Barnet u.a. bekannten australischen Indie-Größen die Möglichkeit ihren Bedroom-Pop auf einer ersten Ep im Jahr 2017 zu veröffenlichen.

„Ihre Musik ist mutig, kühn und äußerst gut verarbeitet. Nicht nur der Sound und die Produktion, sondern auch die Texte, obwohl sie manchmal unschuldig erscheinen, rufen echte und tiefe Emotionen hervor. Hachiku ist möglicherweise der Björk der Schlafzimmer-Pop-Generation.“

SXSW Music Preview

Ihr brandneuer Song „I’ll Probably Be Asleep“ ist einfach nur schön, Dream-Pop mit knarzigen Gitarren, satten Drum-Machine-Sounds und sanftem Gesang. Die Single ist der erste Vorbote ihres ebenfalls „I’ll Probably Be Asleep“ betitelten Debütalbums, das wohlam 13.11.  erscheinen wird.

When ‚Airy Met Fairy-Blanket of Sorrow

Huldufólk, also versteckt lebendes Volk, nennen die Isländer ihre Elfen. Es ist also etwas besonderes, wenn man eine Elfe trifft. Die Isländerin Thorunn Egilsdottirs könnte eine solche Elfe sein, die ihre verstecktes Leben aufgegeben hat. Zusammen mit dem Luxemburger Mike Koster bildet Thorunn Egilsdottirs das Projekt When ‘Airy Met Fairy . Mit dazu gehören Thorunns Schwester Runa, die als Art Director füe den visuellen Part vom Plattencover bis zum Video zuständig zeichnet und der französische Produzenten Raphael Kindig.

Isländische Elfe trifft Luxemburger Bassisten

In Blanket of Sorrow geht es um das Gefühl der Einsamkeit, wenn der geliebte Mensch fehlt. Das Gefühl, erhält an Weihnachten natürlich eine Extra-Verstärkung. Mit einer feinen Melodie und minimalistischen Instrumentierung erleben wir melancholischer Pianopop in Bestform. Frontfrau Thorunn Egilsdottirs elfenhafter Gesang fühlt sich intim und verletzlich an, wenn sie durch beißendkalte Soundlandschaften und anschwellende Horn- und Orgel-Arrangements gleitet. Das Musikvideo von Raphael Kindig und Runa Egilsdottir wurde in einem Haus gefilmt das seit den 1970ern komplett unverändert ist. Der Clip zeigt ein unglückliches Paar, das Weihnachten “feiert”.

June Cocó – Fantasies and Fine Lines

Album Cover

Heute veröffentlicht die in Leipzig beheimatete Sängerin und Pianistin June Cocó ihr zweites Album Fantasies & Fine Lines.

Für June Cocó ist Fantasies & Fine Lines  eine Liebeserklärung an ihr liebstes Instrument, das Klavier: „Das klingt groß, aber ich würde wirklich sagen, dass das Klavier die Liebe meines Lebens ist. Seit ich als Kind bei einer Freundin hörte, wie jemand darauf ‚Für Elise‘ spielt, wollte ich das auch können und habe dann schon früh Unterricht genommen. Ich habe in letzter Zeit viele Solokonzerte nur mit Klavier spielt und habe dadurch wieder und noch deutlicher gemerkt, wie wichtig es mir ist.“ 

(Foto: Jörg Singer)

Weil das Klavier für sie so wichtig , wurden die Songs hörbar auf dem Klavier komponiert und für das Klavier arrangiert. Ob mit mit dezenten Streichern instrumentier oder sanfter Elektronik unterlegt, das Klavier bleibt das Hauptinstrument. Da drängen sich natürlich Vergleiche mit internationalen Größen wie Regina Spektor oder Amanda Palmer auf, die June Cocó aber nicht scheuen muss, zumal sie sich auf ihre ausgebildete Stimme und auf die Erfahrung vieler Konzerte verlassen kann

Der Albumtitel ist gut gewählt. Mit feine Linien werden Fantasiewelten, wie etwa das Reich von Neptun’s Daughter unter Wasser gezeichnet. In meiner Fantasie tauchten beim ersten Abhören Bilder alter schwarz-weiß Filme auf.

(Foto: Jörg Singer)

Das Album enthält bei aller Romantik aber auch andere Facetten, wie etwa geheimnisvoll dunkle Arrangements bei Letter . Ready for Love ein gut im Ohr bleibender Popsong.

Violetta Zironi – Hungry to Kill

Foto Bettina Zironi

Habt ihr auch gerade den Herbstblues? Wenn ihr was dagegen braucht, dann hört euch diesen Song der wunderbaren Violetta Zironi an, der mit der Leichtigkeit eines französischen Chanson die Erinnerung an einen sonnigen Sommertag am Mittelmeer zurückbringt.

Aber lasst euch nicht von der Leichtigkeit der Musik täuschen. Die Lyrics behandeln im Kontrast zur fröhlichen Melodie einen düstren morbiden Alptraum, den sie hatte :

Während sie blind vor Liebe scheint, erkennt sie
nicht, welch Wahnsinn und Gewalttätigkeit in jenem Mann ruhten, den sie liebte.

Am gestrigen Weltfrauentag wurde übrigens auch die leider bestehender Tatsache thematisiert, dass häufig Gewalt von Männern gegen Frauen innerhalb einer Beziehung geschieht.

Wer ist Violetta Zeroni?

Violetta wuchs in einer kleinen italienischen Stadt auf und lernte bereits mit 6 Jahren
Klavier zu spielen. In ihren Teenagerjahren trat sie einer lokalen Country/Blues Band
bei. Früh zog es sie schließlich nach London, wo sie sich musikalisch weiterentwickeln konnte. In London lernte sie aber auch ihre eigenen Wurzeln und ihren italienischen Hintergrund aufrichtig wertzuschätzen, sodass diese weiteren Einfluss auf ihr Songwriting nahmen. Mit nur 24 Jahren hat sich Violetta durch die Veröffentlichungen ihrer Debüt-EP “Half Moon Lane” (2017) und dem Nachfolger “Scenes From My Lonely Window” (2019) ein eindrucksvolles Profil sowohl in Europa, als auch in Großbritannien aufgebaut. Dabei hat sie sich Lobpreisungen von Medien wie NOISEY, CLASH, NYLON, PASTE und DAYTROTTER erarbeitet und durfte ihre Musik auf Tastemaker-Festivals wie dem SXSW, Eurosonic oder Zermatt Unplugged live präsentieren.

(Foto: Puria Safary)

CLOSE TALKER – How Do We Stay Here? IMMERSION Live Album

foto: Ben Giesbrecht

Das kanadische Indie/Pop/Edel-Shoegaze CLOSE TALKER ist in diesem Jahr mit vielen sehr schönen Singles und Videos und mit ihrem Album How Do We Stay Here? aufgefallen. Also nicht nur diesem unbedeutenden Blog, Probs kamen auch von NPR, Billboard, Clash, Spin, Q Magazine und Consequence of Sound. Mit dem Album war die Band dann auch in Europa auf Tournee.

Zu How Do We Stay Here? gibt es nun ein wundervolles Live-Album. Die Aufnahmen wurde während der IMMERSION Konzerte mitgeschnitten. Dabei handelte es sich um sehr spezielle Konzerte, die Close Talker in ihrer Heimat Kanada in Kunstgalerien, Studios und anderen einzigartigen Orten spielten, bei denen für das Publikum mit Kopfhörern ein immersives 360-Grad-Erlebnis geschaffen wurde.

Das Live Album gibt es digital auf Bandcamp:

How Do We Stay Here? (Live in Canada) by Close Talker

Wie sich die Band live anhört, kann in dem Video mitverfolgen, welches in Berlin auf dem Dach von sinnbus records gedreht wurde.

Close Talker – The Making of IMMERSION

June Cocó – Neptune’s Daughter

Die sozialen Netzwerke, in diesem Fall Instagram, sind mitunter eine erfreuliche Quelle, um auf Künstler aufmerksam zu werden. So erging es mir mit June Cocó, einer Sängerin und Pianistin aus Leipzig, mit einer faszinierenden Stimme. Sie studierte Jazz und spielte kontinuierlich Konzerte in Bars und kleinen Clubs. Zwar wird sie mit Künstlerinnen wie Agnes Obel, Regina Spektor oder Kate Bush verglichen, sie hat aber ihren ganz eigenen Stil mit selbst geschriebenen Songs zwischen Retrosound und Elektro-Pop entwickelt.

Der träumerischen Song „Neptune’s Daughter“, ist der  ersten Vorbote auf ihr im November erscheinendes  zweites Album. Das Album wird über Crowdfunding finanziert. Eine Unterstützung ist hier möglich.

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Andi Fins – Wasting My Time

Was macht eigentlich Andi Fins, der sympathische , in Berlin lebende bayerische Musiker? Der Produzent, Singer-Songwriter und Multiinstrumentalist hatte drei Alben herausgebracht („A Chapter Missing It’s Book“, „Dreamer“ und „How Will Our Hero Get Out“ Of This One and) und hat mit einer Reihe von renommierten deutschen Künstlern wie Moritz Krämer, Philipp Dittberner, Max Prosa, Martin Gallop, Mark Forster, Anna F., Tim Neuhaus und Clueso als Session- und Live-Musiker und Komponist zusammengearbeitet.

Die Arbeit an seinem neuen Album schreitet offenbar fort. Nach der Single Stan’s Copy Cat erschien am 30.08. die neue Single Wasting My Time. Der Song lässt erahnen, dass sas Album großartig wird. Wieder wird gefühlvoller Indie-Pop mit einem feinsinnigen Text gepaart. Worte ringen danach, wie man  treffend sagt, dass man an einer Person zwar alles liebt, aber nicht alles mag. „It’s one of your habits that I probably don’t like“

Auch an dieser Single haben wieder Alexander Binder (Gitarren und Bass), Hanno Stick (Drums),und Larissa Pesch (Backingvocals) mitgewirkt.

Sein kommendes Album finanziert Andi Fins durch Crowdfounding . Wer möchte, kann das Projekt hier unterstützen.

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Close Talker – Demnächst erscheint das Album “How Do We Stay Here?”

Als  Close Talker bezeichnet man in der englischen Sprache  eine Person, die einem beim Sprechen unangenehm auf die Pelle rückt. Mit diesem Begriff verbindet man also eigentlich keine schöne Vorstellung Ganz anders bei der kanadischen Band Close Talker. Bei ihr geht es um höchst angenehmen eleganten Indierock mit einem sensationell weichen Shoegaze Vibe.

Close Talker- Arm’s Length

Ende dieses Monats  wird Close Talkers Album How Do We Stay Here? via sinnbus erscheinen. Darauf befindet sich Arm’s Length, wovon die Band sagt, es sei ihr „favourite song we’ve ever written.“

Außerdem gibt es ein Video zum Song Pace

Gedreht wurde das Video in Florence Bay, British-Columbia. Geplagt von alljährlichen Hitzewellen im Frühjahr und Sommer ist so ein im Regen gedrehtes Filmchen nett anzusehen.

Auf die Ohren hat ja schon mehrmals über Close Talker berichtet (Close Talker-Half Past Nine; Close Talker – The Change It Brings). Im Herbst kommen sie für einige Konzerte nach Deutschland. Vielleicht gelingt damit der verdiente Durchbruch hierzulande.

CLOSE TALKER -Tourdaten

15.10.2019 – DE – Berlin, Intrnt Explrr

17.10.2019 – FR – Paris, Pop Up Du Label

19.10.2019 – DE – Darmstadt , Bedroomdisco

20.10.2019 – DE – Bochum, Jahrhunderthalle/Dampfgebläsehaus 

21.10.2019 – DE – Köln, Subway

22.10.2019 – DE – Dortmund, FZW

23.10.2019 – NL – Utrecht, TivoliVredenburg

24.10.2019 – DE – Hamburg, Nochtwache

25.10.2019 – NL – Zwolle, Hedon