Long Beard – Sweetheart

Foto Nathan Bajar

Die New Jersey stammende Singer-Songwriter Leslie Bear hat sich als Künstlerin den gar nicht passenden Namen Long Beard gegeben. Ihre Musik hat so gar nichts mit der Rockmusik langbärtiger Männer, wie etwa ZZ-Top zu tun. Ihre Musik passt vielmehr in die Kategorie Dreampop, melancholisch, etwas Shoegaze. Für ihr zweites Album Means To Me, welches für den 13. September angekündigt ist. Als Co-Produzenten hat sie sich Craig Hendrix ins Boot geholt, der sich Produzent für den Sound von  Japanese Breakfast verantwortlich ist und sich mit solcher Musik auskennt. Die vorab veröffentlichte veröffentlichte Lead-Single Sweetheart,  ist ein bittersüßer Indie-Pop-Song, in dem sich Leslie Bear an eine vergangene Liebe erinnert.

Catt – Debut EP “Moon”

Aufgewachsen Catt  in einem kleinen Dorf in Niedersachsen. Dass sie eine klassischer Klavierausbildung genossen hat, hört man. 2014 zog es CATT dann im Zeichen der Musik nach Berlin. Sie studierte Musikproduktion und arbeitete bereits nach kurzer Zeit als Musikerin und Songwriterin für verschiedene Künstler. Denn sie spielt auch Posaune, Trompete, Waldhorn und Schlagzeug. Die Liste der Kollaborationen ist umfangreich. Große Namen, wie  Judith Holofernes, Sarah Connor, Kat Frankie, Prinz Pi, Jocelyn B. Smith, Niels Frevert, Fil Bo Riva gehören dazu. Vor einem Jahr wagte die 23-jährige Multiinstrumentalistin unter dem Namen CATT ihr Debüt mit eigener Musik. An diesem Freitag erschien nun „Moon“ bei Listenrecords.

Achtung, jetzt hören – wird groß! spotify.com/catt

Ja Ja Dickicht – Lights Out

Ja Ja Dickicht ist der Multiinstrumentalist Peter Schärli aus Bern. Für den 1. November 2019 kündigt er die Veröffentlichung der Debüt -EP „Wrong Maps“ an.

„Lights Out“, die erste Single, ist in vielerlei Hinsicht „Pop“, ohne Zweifel. Aber Schnickschnack ist da keiner dran, denn zur selben Zeit spiegelt der anwachsende musikalische Sog die Komplexität einer Kommunikation zweier Menschen an der Schwelle zu einer tieferen Beziehung.

„Ich wollte unbedingt, dass der Song ehrlich bleibt,“ sagt Pascal Schärli, der Komponist und Multi-Instrumentalist hinter Ja Ja Dickicht. „Ich habe meine eigene Erinnerung nach solchen Situationen durchforstet, an die ich mich eher in Form intensiver, mehrdeutiger Emotionen erinnere als in Form von tatsächlichen Ereignissen. Diese Erinnerungen habe ich in eine fiktionale, wenn auch offene Geschichte übersetzt. Die isolierte Szenerie einer sommerlichen Insel wurde dabei metaphorisch eingesetzt.“

„Lights Out“ ist in klassischen Songstrukturen gehalten, dabei aber sorgfältig aufgebaut und experimentell geschichtet. Rhythmisch getriebene Drum- und Bass-Pattern verbinden sich organisch mit schwebenden Strukturen wunderbarer Gitarren- und Synth- Harmonien, subtil geschichteten Geräuschen und akustischen Instrumentalparts. Gesang, Produktion,  Schreiben und die gesamte Instrumentierung, Pascal Schärli macht alles selbst.

Charly Bliss legen Video zum Titeltrack ihres aktuellen Albums „Young Enough“ vor

Das Power-Pop-Quartett Charly Bliss hat bei den bisherigen Singles ihres zweiten Albums Young Enough stets mit spektakulären Videos begeistern können, die ich hier auch schon abgefeiert habe. Auch beim Clip zur  Single-Auskopplung des Titeltracks lässt sich die Band aus Brooklyn nicht lumpen. Das Video zum epischen, fünfeinhalbminütigen Young Enough wartet unter anderem mit einigen eleganten versteckten Schnitten und Kamerafahrten in Hochgeschwindigkeit auf.

Im Fokus steht darin erneut die charismatische Frontfrau Eva Hendricks, die sich wie folgt zum Clip äußert: „Dieses Video ist so magisch und anders als alles, was wir jemals zuvor gemacht haben. Ich habe (Regisseur) Henry Kaplan gesagt, dass ich mich von dem Video zu Running Up That Hill von Kate Bush inspiriert gefühlt habe schön und einzigartig, filmisch und sentimental wie der Song. Trotz der Tatsache, dass dieses Video so traumhaft und heiter aussieht, war es sehr anstrengend zu machen. Die gesamte Crew und alle, die nicht in einer bestimmten Einstellung waren, mussten hinter den Steadicam-Operator sprinten, damit sie nicht gesehen werden und die Wirkung des riesigen offenen Feldes, auf dem wir gedreht haben, ruinieren. Aufgrund der Choreografie, dem Wettlauf um die Nutzung des verfügbaren Tageslichts, dem Beschleunigen und Verlangsamen des Bewegung, um die Zeitlupen- und Zeitraffereffekte zu erzielen, und dem Versuch, perfekte, vollständige Einstellungen zu erzielen, weil es so wenige Schnitte gibt, war dies ein äußerst herausfordernder Video-Dreh, aber aus diesem Grund ist es auch unser Favorit „.

LOVE MACHINE – Valentino

Foto Jens Vetter

Sagen wir’s mal so, tagsüber Radiohören (1Live) ist nicht gesundheitsfördernd, weil durch die vielen Wiederholungen der Mainstream-Popmusik die Gefahr der Ertaubung besteht (der sog. Bieber-Sheeran-Tinnitus). Deutlich besser wir es nach 20 Uhr, wenn  auf 1Live der Plan B in Kraft tritt und der Schwerpunkt Richtung Independent-Musik verschoben wird und dabei auch Bands aus heimatlichen Gefilden zu Gehör kommen. Regelrechte Entlastung für Geist und Ohren bietet Klaus Fiehe mit seiner Sendung sonntags ab 22 Uhr. In diesem ohrenfreundlichen  Format war am  05.05.2019 kurz vor Mitternacht LOVE MACHINE mit ihren neuen Titel Valentino zu hören.
LOVE MACHINE sind 5 Jungs aus Düsseldorf mit wirklich beeindruckenden Bärten. Sie haben sich dem Garage, Kraut, Psychedelic Rock verschrieben und können schon auf drei Alben in ihrer fünfjährigen Bandgeschichte zurückblicken.  Zu der o.a. Single Valentino gibt es ein tolles Video, mit schnieken Jackets, ganz viel Alufolie, rotierenden Pizzas und einigem Augenzwinkern.

EP und Nicely Done Tour 2019

Für 2019 kündigen LOVE MACHINE den Release einer EP an. Ein nachfolgendes Album ist für 2020 in Planung. Im Sommer spielen sie auf vielen Festivals und im November gehen sie auf Club-Tour. Der Besuch eines Live-Gigs lohnt sich bestimmt, da die Band ganz viel Bühnenerfahrung aufweist

Freundlicherweise hat KKT, Berlin das Tourplakat geschickt, dem man alle Termine entnehmen kann.

Ich persönlich freue mich auf das Konzert im Sputnik-Cafe in Münster.

Friedrich Sunlight – Sag es erst morgen

Beim stöbern im Netz bin ich auf eine Vorankündigung von tapete records gestoßen, deren Text mich neugierig machte. Da heißt es: „Die Musik von Friedrich Sunlight ist geprägt vom Sunshine Pop der Sechziger und britischen Pop der frühen Achtziger. Wir bringen euch heute den Sunshine mit der Vorabsingle „Sag es erst morgen“ des gleichnamigen Albums von Friedrich Sunlight, das am 28.6. bei Tapete erscheint. Nennt es, wie ihr wollt: Harmony-Pop, Sunshine-Pop, Soft-Rock – aber liebt es!“

Als ich mir den Song anhörte, hatte ich dieses Déjà-vu-Gefühl. Dieser von Streichern nach vorne getriebenen Sound ruft Erinnerungen an die Soul-Musik der siebziger Jahre wach, an die Fernsehsendungen Soul-Train oder an den Phillys-Sound, aber auch an Schlager von Marianne Rosenberg.

„Die Musikalität der Texte ist uns wichtiger als der Inhalt“

Wer sind Friedrich Sunlight, die mit dem für den 28.06.2019 angekündigten “ Sag es erst morgen“ schon den zweiten Longplayer raus bringen? Der Deutschlandfunk brrichtete in einem Portrait: „Friedrich Sunlight ist eine Band mit sehr erfahrenen Musikern: Kenji Kitahama ist der Sänger der Gruppe, ein US-Amerikaner, der seit einigen Jahren in Deutschland lebt. Die Texte von Friedrich Sunlight sind auf Deutsch. Bisher kannte man das nur andersherum: englische Lyrics mit deutschem Akzent. Schlagzeuger Mark Frank hat sich den Bandnamen ausgedacht – er hat ihn in einem Dada-Gedicht entdeckt. Die durchaus sperrigen Songzeilen treffen auf samtweiche Melodien.“

In einem Interview sagte Mark Frank: „Die Musikalität der Texte ist uns wichtiger als der Inhalt“ . Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall hören lassen.

Desperate Journalist am 11.05.2019 im Gleis 22, Münster

Foto Thomas Wolff

Am Samstag (11.05.2019) machte das Gleis 22 seinem Ruf als bester Liveclub in Münster wieder mal alle Ehre. Fans von gepflegter Gitarrenmusik mit Reminiszenzen an den Wave und die Darkness der achtziger Jahre sowie Shoegaze kamen voll auf ihre Kosten. Dem entsprechend war der Club gefüllt mit häufig schwarz gekleideten Besuchern im mittleren Alter, die das 9. Jahrzehnt des letzten Jahrhunderts miterlebt haben. Headliner des Abends waren Desperate Journalist aus London. Sie wurde unterstützt von den zwei russischen Bands, Blankenberge aus St. Petersburg und Life on Venus aus Moskau. Alle drei Bands waren mit Schlagzeug, Bass, zwei Gitarren identisch instrumentiert. Ebenfalls hatten alle drei Bands Sängerinnen am Start. Die musikalische Ergebnisse unterschieden sie sich jedoch erheblich. Zu Blankenberge und zu Live on Venus unten mehr. Zunächst zum zum Hauptact des Abends, Desperate Journalist.

Powerfrauen

Jo Bevan ist eine zierliche Person, die aber auf der Bühne eine unglaubliche Präzenz aufweist und damit den Mittelpunkt der Desperate Journalist bildet. Neben dem wavigen Sound der Gruppe ist es ihre Stimme und ihre Energie, die alle Songs prägt. Sie ist die ganze Zeit in Bewegung , stampft im Takt mit dem Fuß, wuselt durch den kurzen blonden Haarschopf. Das Mikro ist ihr Instrument. Das rote Mikrophonkabel hängt mal am Ständer , mal hat sie es umgeschlungen. Power kommt auch von einer anderen Frau auf der Bühne. Caz  Helbert  am Schlagzeug treibt die Beat kraftvoll nach vorn. Zusammen mit Simon Drowner an der Bassgitarre bauen sie Druck auf. Simon Drowner  ist derjenige, der in seinen schwarzen Anzug , schwarzgefärbten Haaren und Kajal um die Augen vom Aussehen am meisten an der jungen Robert Smith von The Cure erinnert. Eine Superperformance liefert der Gitarrist Rob Hardy ab. Beim Live-Auftritt wird das Quartett durch die Gitarristin Charley Stone erweitert.

Mit Ansagen wird sich nicht lange aufgehalten. Gespielt werden treibende Tracks, nicht nur aus den neuen Album, sondern auch aus den beiden Vorgängern. Der Abend endet nach zwei eingeforderten Zugaben mit der allerersten Single der Band, Kitten. Alle sind durchgeschwitzt und zufrieden.

Setlist Desperate Journalist am 11.05.2019 in Münster

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Support aus Russland

Blankenberge – Shoegaze aus St. Petersburg

Foto: Thomas Wolff

Die Klangwelt von Blankenberge war für mich zunächst gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht. Im Vordergrund bauten sie eine mächtige Gitarrenwand auf, welche die zarte Stimme der Sängerin Yana kaum durchdringen konnte. Der Sound war sehr hallig, dröhnend und sehr laut, aber dennoch ästhetisch. Wer solches Gitarrengewitter mag, kam hier voll auf seine Kosten. Insbesondere der Bassist Dimitri faszinierte mit verzerrten gewaltigen Sequenzen, die er seinem Instrument entlockte..

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Life on Venus – Dream Pop aus Moskau

Foto. Thomas Wolff

Auch bei Life on Venus dominierten Hall und Lautstärke. Die Tracks waren insgesamt aber dreamiger und melodiöser. Sängerin Aline erhielt bei dem Vocals Unterstützung von Gitarrist Sergey.

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Die beiden sympathischen Vorbands bereiteten die Bühne für Desperate Journalist perfekt vor.

Close Talker – The Change It Brings

Close Talker, die Indie-Rockband aus Saskatoon, Kanada hat nach Half Past Nine einen eine weiteren wunderschönen Song aus ihrem kommenden Album veröffentlicht. Über The Change It Brings sagt die Band:
„Zeit ist universell und die einzige Währung, die wir alle teilen. Egal in welcher Situation, jede*r ist von Zeit geprägt. Es kann uns zum Schlechten oder zum Besseren verändern, aber irgendwann werden wir uns alle der Kraft der Zeit stellen müssen. Dieser Song, wie auch das ganze Album, ist der Versuch, mit der Zeit zu ringen. Er erzählt vom Versuch, aus unseren Erfahrungen zu lernen, vom Versuch, den Durchblick zu behalten, und davon in dieser seltsamen Welt voranzukommen. Und manchmal auch davon, überhaupt nicht voranzukommen; einem Moment lang still zu sitzen und alles einzusaugen, was er zu bieten hat, bevor er zu nichts anderem als einer Erinnerung wird. Das Album „How Do We Stay Here?“ – das sind wir wie wir uns durch die letzten zwei Jahre navigieren, während der guten und schlechten Zeiten, die uns geprägt haben, und von denen wir zu lernen versuchen.“

Neues Album im August

Die Band hat ihr kommendes Album „How Do We Stay Here?“ selbst zu produziert, un die Kontrolle über ihre musikalische Entwicklung zu behalten Amerikanische Online-Magazine, wie NPR, Billboard, Clash, Spin, Q Magazine und Consequence of Sound, sagen für Close Talker den Durchbruch in 2019 voraus. Das Album „How Do We Stay Here“ wird am 30. August 2019 in Deutschland bei Sinnbus veröffentlicht.

Japanese Breakfast – Essentially

Musiker, gerade die noch nicht den Superstar-Status haben, müssen sich strecken, wenn sie von ihrer Kunst leben wollen. Dies gilt besonders in der heutigen Zeit, in der mit CD-Verkäufen nichts zu holen ist, weil alle streamen und Spotify, Apple un Co. den Künstlern zu wenig zahlen. Da ist es zu begrüßen, wenn die Hotel-Kette W-Hotels (u.a. Marriott-Hotels) aufstrebende Künstler fördert, indem sie ihnen in Hotel-Suiten Aufnahmeequipment zur Verfügung stellt und auf dem eigenen im Jahr 2018 gegründete Boutique-Plattenlabel W Records veröffentlicht. Eine klare Win-Win-Geschichte. Die Musiker können unter guten Bedingungen aufnehmen und W Hotels verschafft sich ein hippes Image. Diesen Deal sind schon die RnB-Sängerin Amber Mark, der Singer/Songwriter Mike Hadreas aka Perfume Gemius und der Kölner DJ Marius Lauber aka Roosevelt eingegangen.

Auch Japanese Breakfast haben die Möglichkeit genutzt und melden sich nun mit einer neuen Single namens „Essentially“zurück. Die one-off Single ist Teil eines Samplers für W Records. Aufgenommen in der W Sound Suite von W Bali, begibt sich der Song in die gleiche Soundwelt wie ihr 2017er Album „Soft Sounds From Another Planet“, nämlich Synthie-intensiver Dance-Pop.

„Ich wollte ursprünglich ein anderes Lied aufnehmen, entschied mich aber, gleich nach meiner Ankunft in Bali etwas zu schreiben“, teilte Songwriterin Michelle Zauner in einer Pressemitteilung mit. „Ich mag die Herausforderung, manchmal schnell und intuitiv zu schreiben und zu arrangieren, und ich hatte mir gerade eine Native Instruments Maschine gekauft und wollte viele der enthaltenen Sample-Bibliotheken erkunden und an den im Studio vorhandenen Synthies arbeiten. Es war ein sehr idyllischer Ort zum Arbeiten.“

Life on Venus – Departure (EP)

Dream Pop aus Moskau

Dream Pop, also die Fokussierung auf ätherische Texturen und Stimmungen, verbunden mit gehauchten hohen Frauenstimmen oder fast geflüsterte Männerstimmen, verortet man in der Regel bei britischen oder us-amerikanischen Bands, wobei die zeitliche Spanne von den 1980-Jahren bis heute reicht. Im Ohr sind Bands, wie die Cocteau Twins, My Bloody Valentine, Slowdive oder aus heutiger Zeit Beach House, Cigarettes after Sex und Japanese Breakfast. Umsomehr überrascht eine Band aus den nicht englischsprachigen Raum, aus einer Ecke Europas, in der man Shoegazing nicht erwatet.

Die russische Shoegaze-Gruppe Life on Venus wurde 2015 von Studenten der Staatlichen Universität Moskau gegründet. Ursprünglich ein Quartett, begannen sie, in Schlafsälen und kleinen Studios zu proben, und entwickelten ihren duftigen, bittersüßen Dream-Pop-Sound. Eine aus zwei Liedern bestehende Demo mit dem Titel Distant Lights wurde im März 2016 selbst veröffentlicht und die Gruppe erhielt von Shoegaze-zentrierten Blogs Aufmerksamkeit. Als Life on Venus ihre erste LP aufnahmen, waren sie zu einem Quintett bestehend aus Dima (Gitarre / Gesang), Sergey (Gitarre), Marat (Bass), Aline (Gesang) und Gulya (Schlagzeug). Das Debütalbum der Band, Encounters, wurde im März 2017 digital veröffentlicht und im August des folgenden Jahres von Shelflife auf CD herausgegeben.

Am 19. April 2019 veröffentlichte Life on Venus die EP Departure mit vier neuen Stücken. „An ode to our obscure past, our fear of the future and everlasting love and determination deep within us.“ schreiben sie selbst dazu auf Bandcamp.

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Am 11. Mai 2019 sind Life on Venus als Support für Desperate Journalist im Gleis 22 in Münster zu sehen.