Till Seifert – So weit

Respekt! Von ganz Unten nach ganz Oben, bzw vom tiefsten Ort der Republik in Wilstermarsch, Holstein bis zum höchsten. der Zugspitze hat Till Seifert mit dem Fahrad und zu Fuß bei seinem Musik-Marathon in den letzten Wochen zurückgelegt. Dabei sind 1400km mit dem Rad, 15 Konzerte und als Zugabe ein Trail auf die Zugspitze, mit einem Konzert in Garmisch und einem Livestream vom Gipfel zusammen gekommen. Das Musikvideo zur Single „So weit“ fasst Tills Musikmarathon von Flensburg bis zur Zugspitze  in schönen Bildern zusammen. „So weit“ ist ein Vorbote des Debütalbums des jungen Branschweiges. „Der beste Ort sind wir“ erscheint am 02.10.2020. 

Der Liedermacher Pohlmann ist mit einem sehr persönliches Album wieder da

falschgoldrichtig“ erscheint am 11.09.

Im Jahr 2006 feierte Ingo Pohlmann, der als Künstler kurz und knapp nur seinen Nachnamen benutzt, seinen Durchbruch mit dem fröhlich tanzbaren Hit „Wenn jetzt Sommer wär“. 34 Jahre war er jung, als er damals perfekt den Surfer-Sound à la Jack Johnson ins Deutsche adaptierte. Nun ist Pohlmann 48 Jahren alt und hat einiges an Lebenserfahrung gewonnen. Ganz und gar Liedermacher, der er nunmal geblieben ist, teilt er seine Erlebnisse und Gedanken mit seinen Zuhörern. Mit „falschgoldrichtig“  legt er ein eindringliches und sehr persönliches Album vor. Sehr authentisch verarbeitet er darin den Tod seines Bruders, der vor 23 Jahren verstarb, ebenso wie das Ende seiner langjährige Beziehung zu seiner Freundin, die wegen eines gemeinsamen Kindes aber nie wirklich enden kann. Auch blitzt nochmal der ganz junge (Jack Johnson-) Pohlmann auf, wenn er von seiner Jugendliebe auf dem Schulweg singt. Das ist es , was Pohlmann sympathisch bleiben lässt. Er hat sich nicht zum harten Kerl gewandelt. Vielmehr geht es in seinen Songs um Schwächen zeigen, Verletzlichkeit zulassen und emotionale Erinnerungen teilen. Den Weg über die persönlichen Emotionen nutz Pohlmann dann, um seine seine Gedanken und seine Meinung den Zustand der Welt, sei es die Zerstörung der Umwelt, die Ausbeutung arbeitender Menschen oder das Leid der geflüchteten Menschen zu teilen, und zwar immer mit einer Ich-Botschaft („Ich sitze im Glashaus und werfe doch den ersten Stein“) oder als persönliches Erlebnis verarbeitet. Der Song „Taxischein“ über die Begegnung mit einem geflüchteten Menschen ist ganz stark. Bei all den teils nicht so schönen Erfahrungen, über die Pohlmann singt, ist „falschgoldrichtig“ alles andere als eine verbitterte Abrechnung mit dem Leben geworden. Im Gegenteil Pohlmann tanzt immer noch durch das Leben. Seine Texte haben viel Wortwitz und die optimistischen Melodien, wie auch die ausgewogenen Kompositionen stimmen positiv und hoffnungsvoll.

Als Anspieltipp habe ich „Unterwasser Atmen“ ausgesucht. Hier erzählt – im Sinne des Wortes – Pohlmann, wie es ihm in der Situation als frisch getrennter Mann geht.

Poststelle 308 – Marie

Anfang des verflixten Jahres 2020 gründeten vier Wahlberliner um die Dreißig ihre Band “Poststelle 308”, die nach ihrem Probezimmer benannt wurde: Einem Raum in dem ehemaligen Bürokomplex, das heute das Berliner Rockhaus ist. Als musikalische Vorbilder benennen Konrad, Julian, Phil und Phil ganz unbescheiden die Beatles, Outkast, Jimmy Hendrix , aber auch Rio Reiser. “Angekratzter Deutscher Kreativpop mit Verstand“ sei ihr Stil. Jetzt haben Sie ihre erste Single „Marie“ draußen. Der Song geht ins Ohr. Auch schön ist dass Video dazu, denn darin kommen süße Esel vor.

Von temperamentvoll und laut bis leise und melancholisch

ANNAMA veröffentlicht ihr Debüt-Album „Track Nr. 12 (VÖ 28.08)

Die Hamburgerin Anna-Maria Nemetz wurde mit 13 als Model entdeckt, lebte in Paris und Sydney, lief für Givenchy und Joop und zierte das japanische „Vogue“-Cover. Bei der Castingshow „The Voice Of Germany“ fiel sie auf und war bereits Mitglied der Band B.O.X.E.R. Nun verfolgt Annama, wie sie sich auf der Bühne nennt, ihre vielversprechende Karriere als Musikerin weiter. Ihr Soloalbum mit dem Titel „Track Nr. 12“ erscheint am 28. August. Das Album enthält, welche Überraschung, 12 Songs, mit denen Annama allerdings überzeugen kann. Sie kann Stimme gekonnt einsetzen, mal energiegeladen laut und kratzig, mal zart und wispernd. Hier zahlt sich aus, dass sie schon im Alter von 14 Jahren mit Gesangsunterricht genommen hat. Im Opener „Rockstar“ präsentiert sich Annama selbsbewusst sarkastisch mit einer vorwärts treibenden Pop-Rock-Nummer. „Mein Plattenboss sagt‚ mach mal kommerzieller / sonst hast du bald nichts mehr zu fressen auf’m Teller‘“, singt sie schnodderig wütend in der ersten Strophe.

Tatsächlich hat Annama (Foto: Hila Shayer) sich nicht verbiegen lassen. Vielmehr hat sie sich von ihrer vorherigen Plattenfirma getrennt und vertreibt ihr Debüt ganz selbstbestimmt über ihr eigenes Label Alienpunk Records. In der eingängige Popnummer „Junge“ spielt sie mit den Rollenbildern und singt von ihrer männlichen Seite. Allerdings ist nur ein Teil der Songs so kratzbürstig und wild. Wenn es um Beziehungen geht bzw. um den Break Up einer solchen, wie etwa in den Songs wie „Immer wenn du singst“ oder „Fehler“ wird Annama melancholisch.

Hier zeigt Annama das sie auch ganz zart und leise singen kann. Nach meinem Geschmack hat das Album hier die stärkstem Momente, auch weil Annamas Gesang durch allerlei elektronische Effekte unterstützt wird und auch schon mal auf gewöhnliche Songstrukturen aufgibt. Meine Anspieltipps für diese leisen Songs sind „Hackedicht“ und „Welt am Draht“. So ist Annama ein musikalisch abwechslungsreiches Debüt gelungen. Soundlich lässt sie sich nicht festnageln. In des Track „Benzin“ fließt auch mal ein Klezmer-Sound ein, als Ausdruck für Annamas Affinität zum Land Israel. Der Song „Bitte tut mir weh“ klingt hingegen wie ein Chanson von Zaz. Bei einem so vielfältigen Angebot, besteht natürlich die Gefahr, dass das Ganze wie ein ungeordneter Gemischtwarenladen klingt. Das ist zum Glück nicht passiert, vielmehr ist das Album in sich stimmig. Das liegt daran, dass nicht jeder Song auf Hit-Tauglichkeit getrimmt ist und die Experimentierfreude überwiegt. Hier zahlt sich die Unabhängigkeit von einem Major-Label aus. „12 Tracks“ ist ein rundum gelungenes Debüt.

ANNAMA – ZEIG MIR WIE LIEBE GEHT

Mit der neuen Single erhalten wir ein neues Bild von Annama. In der sehr reduzierten und puren Ballade kommen wir ihrem emotionalem Ich ganz nah. „Zeig mir wie Liebe geht“ ist ein Liebeslied, welches den Abschied zweier Menschen besingt und dennoch die Hoffnung anklingen lässt, irgendwann wieder zueinander zu finden. In einer Welt, die manchmal sehr überfordernd sein kann, besonders wenn es darum geht, Selbstfindungsphase und Beziehung zu vereinen. Ein Thema, das den Zeitgeist trifft.

Annama Debütalbum „Track Nr. 12“erscheint am 28. August 2020

„Zeig mir wie Liebe geht“ ist der titelgebende zwölfte Track aus ihrem kommenden Debütalbum „Track Nr. 12“.  Es erscheint am 28. August 2020.  Eine umfassede Review des Albums gibt es morgen an dieser Stelle.

Meine Zeit – Lawine

Daniel Gilberg (Gesang, Gitarre), Tilo Hellmann (Schlagzeug), Sebastian Kuck (Keyboard) und Moritz Hippich (Bass) haben mit ihrer Band Meine Zeit mit über 100 gespielten Konzerten in Deutschland, der Niederlande und Großbritannien schon viel Live-Erfahrung gesammelt. Mit Supportshows für namenhafte Größen wie Andreas Bourani, Jupiter Jones, Mando Diao oder Alice Merton sowie zwei Deutschlandtouren mit den Killerpilzen hat sich die hat sich die Band auf großen Bühnen bewährt. Ihr Metier ist der Indie-Rock, wie man auf ihre beiden EP aus 2017 und 2018 gut nach hören kann. Nun ist die Zeit für Veränderungen gekommen. Die letzten zwei Jahre hat die Band genutzt, um an ihrem neuen Sound zu feilen. Mit Lawine ist dabei eine leidenschaftliche Pop-Nummer heraus gekommen, die seit diesem Wochenende auf allen Streaming-Plattformen zu hören ist.

Seit Freitag Gibt es das Video dazu.

Clueso- Flugmodus

Cluesos Sommerhit im Corona-Sommer

Was ist eigentlich besonders an Clueso? Sein Erfolg rührt daher, dass er sein persönlichen Stil gefunden hat. Seine Art zu singen hat Wiedererkennungswert. Dies erlaubt es ihm, mit allen möglichen Künstlern zusammen zu arbeiten. Ohne weiteres kann er neben Udo Lindenberg oder den FantaVier bestehen. Deutsch-Rap von Capital Bra erfährt durch seine Gesangseinlage eine Aufwertung. Die Musik des hat einen gewissen Flow und eine Leichtigkeit, die es ihm erlaubt, auch schwierige Themen in seinen Songs zu verarbeiten. Die Texte sind nie ohne Substanz, selbst wenn es ein Sommerhit werden soll.

„Ich wollte den Leuten etwas aus meinem Leben geben, das wirklich passiert ist, einen Sommersong mit ein bisschen Hirnschmalz, nicht nur Jetski und los.

Clueso über Flugmodus

Der Song Flugmodus beschreibt seine Gefühlswelt als viel beschäftigter Künstler und Musikproduzent. Neue Songs, tausend Pläne, zig Projekte, immer unter Strom, immer unterwegs – Flugmodus als Dauerzustand. Dann ein wenig Auszeit, man kann sich Los Angeles leiste. Plötzlich keine Termine. Gleichzeitig war da die Tristesse, das Surreale, das diese Stadt bisweilen ausstrahlt. Als er dann nachts alleine auf einer dieser absurden »California King Size«-Matratzen lag, wie es in »Flugmodus« heißt, kam alles zusammen: Euphorie und tiefe Sehnsucht, Jetlag und dieser ganz besondere Adrenalin-Kick, der sich aus chronischer Übermüdung ergibt.

Cooles Ibiza-Video

Das Video vermittelt Sommer. Ein Buddy-Filmchen, mit Teddy Teclebrhan. Ibiza, Sonne Meer, Yacht, Pool, Bikini-Mädchen und einen neuen Tanzstil. Es wird auch Jesus gekidnappt. Bitte nicht nachmachen.

„Helgen“ singt über das Scheitern, den Tod und die Apokalypse

Morgen erscheint „Die Bredouille“, das zweite Album des  Hamburger Indie-Rock-Trios

Ich muss zugeben, dass ich beim Debüt „Halb Oder Gar Nicht“ die Qualität von Helgen nicht erkannt habe. Gut, bei einer deutsch singenden Indie- Band aus Hamburg erwartet man verkopfte Texte und hört deshalb vielleicht nicht hin und steckt dann in der Bredouille, etwas Gutes verpasst zu haben. Wie gut sie sind beweisen Sänger und Gitarrist Helge Schulz (noch Fragen, wo der Bandname herkommt?), Bassist Niklas Beck und Schlagzeuger Timon Schempp (Foto: Josef Ruben Heicks) mit ihrem neuen Langspieler, der morgen, am 07.08. erscheint. Die Texte sind nicht nur intelligent, sondern auch mit ganz eigenem Humor angereichert. So heißt das Rezept beim Scheitern an de Ansprüchen der Leistungsgesellschaft schlicht,“Lass es lieber sein“ („Woran Hat es Gelegen“).

Schwarzer Humor inlusive

Regelrecht makaber wird es in „Tschüss“, wenn alle möglichen Arten, plötzlich vom Leben abzutreten, besungen werden, das arme Unfallopfer aber aufgefordert wird, vor dem jähen Tod noch anzurufen und sich zu verabschieden.

Fridays For Future: Echt nicht vergessen

Im Halse stecken bleiben kann einem das Lachen bei dem umwelt-satirischen Song „Die Geigerzähler geigen“, welcher das durchaus denkbare Ende unsere Zivilisation beschreibt. In den Lyrics heißt da: „Und die Geigerzähler geigen auf dem Gipfel der Atommüllkippe. Sag mal, musst du etwa weinen, oder ist das saurer Regen auf deiner Oberlippe?“ Hier ist die textliche Reminiszenz an eine norddeutsche Band vom Ende des letzten Jahrhunderts Echt gut untergebracht.

10 von den 11 Liedern auf dem Album zeigen gekonntes und gewitztes Songwriting mit viel Sympathie für die Spinner („Wie gut, dass du spinnst“) und die Verpeilten, die sich gerne in jede Bredouille reiten. Mir gefällt an dem Album „Die Bredouille“ besonders, des man den Sänger Helge Schulz so deutlich verstehen kann, zumal die Texte so aussagekräftig sind. Das liegt zum einen sicher daran, dass er so akzentuiert singen kann, zum anderen mag es aber auch an der der Produktion liegen, für die Olaf Opal (u.a. The Notwist, Die Sterne, Sportfreunde Stiller) verantwortlich zeichnet.

Nicht nur textlich, sondern auch musikalisch mach das neue Album Spaß. Mit Gitarrenklänge und Synthies kommt alles sehr melodisch und leichtfüßig daher. Das funktioniert so gut ,hier kommen wir zu der Auflösung, was mit dem 11. Stück ist, dass Helgen mit Trick Track ein leicht jazzig angehauchtes Instrumentalstück aufgenommen haben, das ich mir sehr gut als Opener für ein Live-Konzert vorstellen kann.

Pohlmann – Schulweg

Ingo Pohlmann (Foto; Benedikt Schnermann) kennen vielleicht einige, weil der Sänger und Songschreiber aus Rheda-Wiedenbrück (der Hinweis auf die Herkunft ist für den westfälischen Autor wichtig) einst im Jahr 2006 einen Sommerhit hatte der schwer nach Jack Johnson klang. Pohlmann lebt jetzt in Hamburg und hat seitdem einiges an Lebenserfahrung gewonnen. Am 11.09.2020 wird sein neues Album „falschgoldrichtig“ erscheinen, auf das ich mich wahnsinnig freue, denn die bisherigen Voraus-Singles „Besonnen“ und „Glashaus“ zeigen, dass Pohlmann erwachsen und ein bisschen weiser geworden ist, was sich im der Musik niederschlägt. Nun ist mit „Schulweg“ ein weiterer rockiger Vorab-Song da, der dies unterstreicht.

Herr Rauch – Sportlehrer aus Leidenschaft (VÖ: 31.07.2020)

Solange die Sonne scheint und der Wein uns schmeckt,
ist noch kein Musikant verreckt.(Leider Wein)

Seit Jahren hält das Kneipensterben an. Menschen trinken weniger Bier, arme Leute verdienen weniger Geld und junge Menschen verleben ihre Freizeit anders. Zum Glück gibt es sie aber immer noch, diese Horte der Feierabendgemütlichkeit. Dabei sind uns Musikliebhabern selbstverständlich solche Lokale besonders ans Herz gewachsen, wo man die Verköstigung von Bier mit dem Genuss von Live-Musik verbinden kann. In einem solchen Biotop wurde Herr Rauch geboren, wobei Herr Rauch kein einzelner Mensch ist, sondern das Quintett Stefan Rauch (Gesang und Gitarre), Moritz Moroff (Schlagzeug), Simon Reitschuster und Tibor Lampe (Gitarren) sowie Matthias Stadter (Trompete). Herrn Rauchs erste Auftritte als Kneipenband fanden auf einer kleinen offenen Bühne im mittelfränkischen Weißenburg statt und führte zum Langspieler „Revolution am Tresen“. Damit wurde Herrn Rauchs Kneipencharme als Markenzeichen wahrgenommen, denn dieser wurde von der Kulturzeitschrift „Carpe Diem“ anlässlich der Rezession der Platte mit „kantig, kratzig, leicht besoffen“ attestiert. Der Lebensmittelpunkt der Band wurde zwar inzwischen von der Provinz in die Metropole München verlegt. Das angestammte Habitat bleibt aber die Kneipe.

Hier trifft Herr Rauch auf die Menschen, von denen er liebevoll und treffend in den fünf Songs des neuesten Werks „Sportlehrer aus Leidenschaft“ berichtet. Hier begegnet er dem Angestellten, dessen Leben in der alltäglichen Büroroutine versinkt (Kaffee Schwarz), dem Paar, welches ihr zu liebe den Urlaub in südliche Gefilden verbringt, er aber lieber in Stockholm wäre (Salz in der Luft), der Ballettschülerin aus gutem Hause, die in der Adoleszenz den Punk entdeckt (Pogo und Ballett), dem einsamen Alten, der in der Erinnerung an seine Jugend lebt (Wann Wurde Ich Alt) und dem Typen, der nicht trinken darf, weil er nach durchfeierter Nacht alle nach Hause fahren muss (Leider Wein).

„Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle 
über sein Leben verloren.“ (Karl Lagerfeld)

Und wo ist der titelgebende Sportlehrer, fragt man sich. Der einzige, der eine Jogginghose am Arbeitsplatz trägt. Der eher anweisende, als vorführende Pädagoge. Nicht unbedingt ein Bild von Mann, bierbäuchig-rauchend, aber ehrlich und lebensnah. Der es geschafft hat, in eine der entspanntesten Daseinsformen jenseits vom Nirwana zu schlüpfen. Und doch – oder gerade deswegen – einen Hauch von Melancholie in sich trägt. Er ist offensichtlich das zwischen zwei Schlucken Bier seine Beobachtungen machende Alter Ego von Herrn Rauch.

Wer nun angesichts der Alltagspoesie fingergepickten Folk erwartet, liegt falsch. Auf „Sportlehrer aus Leidenschaft“ findet man ordentlich Rock und Blues, etwas Reggae und Dank der Trompete von Matthias Stadter auch eine Prise Balkan-Pop. Schmissige Musik würde der Sportlehrer sagen.