Little Dragon – Hold On

Foto: Ellen Edmar

Erfreuliche Nachrichten gibt es von Little Dragon – der schwedischen Band um die charismatische Sängerin Yukimi Nagano. Am 27. März 2020 wird ihr neues Album „New Me, Same Us“ auf Ninja Tune erscheinen. Mit ihrer gestern veröffentlichten “ Hold On“ fordern sie uns in tanzbarer Form zum Durchhalten bis zum Release auf.

Seeking Thrills – GEORGIAs neues Album erscheint heute

“It’s just about finding this feeling that makes you want to jump out and fuck it all and go seek a thrill” –

Georgia

GEORGIA weiß, was sie will und sie nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Sie ist ist auf der Suche nach Nervenkitzel und den findet sie auf der Tanzfläche. Das neue Album der Sängerin, Songschreiberin, Schlagzeugerin, Multiinstrumentalistin ist gefüllt mit grooviger House-Musik. Mit Seeking Thrills beweist die Londonerin, dass sie zurecht in der BBC Sound of 2020 longlist der heißesten neuen Künstler für das kommende Jahr nominiert wurde. Textlich dreht sich das Album um Hedonismus, Selbstfindung und vor allem der transzendentalen Kraft der Tanzfläche.

In Started Out, der ersten Single, die Georgia von Seeking Thrills veröffentlicht hat, verarbeitet sie den dunklen stampfenden Rhythmus des Instrumentalstücks ‚Can You Feel It‘ von Mr. Fingers und verziert ihm mit fröhlichem Gesang, fast als könnte man ihr Lächeln hören.

About Work The Dancefloor, ist ein Synth-geladener, robyniesker Pop-Song mit einer eingängigen Hookline.

Es finden sich 13 starke Dance-Tracks auf dem Album

Seeking Thrills ist voller Leichtigkeit, Spaß und sprudelnden Melodien. Eine Party mit Elektro-Pop und R&B,  die weiblich ist ohne süß zu sein. Grüblerische Reflexionen tragen durch Euphorie, Kummer und Melancholie und enden doch immer mit der Erinnerung an die guten Zeiten. 
Seeking Thrills hat seine Wurzeln im Chicago House und Detroit Techno der frühen 80er Jahre und verschmilzt analoge Clubsounds mit solidem Pop-Songwriting. Und es zeigt Georgias Affinität zu den Drums.

Zum Abschluss hier nochmal der für mich schönste Dance Track auf dem Album: Never Let You Go

Georgia – 24 Hours

Photo credit: Joseph Connor

Wie erwartet, geht das Jahr 2020 mit großartigen Alben, Songs und Videos gut los. GEORGIA hat im letzten Jahr mit starken Tracks auf sich aufmerksam gemacht. Started out,  About Work The Dancefloor und Never Let You Go sind absolut für den Dancefloor geschaffen. Die Songs sind so gut, dass sie ihr eine Nominierung in der BBC Sounds of 2020-Liste einbrachten. Die Stücke, wie auch das gleich zu Anfang des Jahres erschienene Feel It stammen allesamt aus ihrem neuen Album Seeking Thrills, welches jetzt  am Freitag (10. Januar 2020) auf Domino das Licht der Musikwelt erblicken wird. Mehr zum Album könnt ihr hier am Freitag erfahren.

Schlag auf Schlag zum Neuen Album „Seeking Thrills

Kurz vor dem Album kam heute noch ein Video heraus. „24 Hours“, ihr bisher poppigster Track, ist inspiriert von Georgias Erfahrungen in der Berliner Partyszene und fängt die Euphorie und den Nervenkitzel einer berauschenden Nacht in der europäischen Hauptstadt der elektronischen Tanzmusik ein. Das Video entstand unter der Regie von Joseph Connor. Georgia ist am Schlagzeug zu sehen.

CARIBOU – Zwei Songs kündigen ein neues Album an

In der Zeit zwischen den Jahren gibt es in dem hier bevorzugten Bereich der Independent-Musik nicht so wahnsinnig viele Veröffentlichungen. So bleibt Zeit sich der guten Musik zu widmen, die in den letzten Wochen in diesem Blog etwas unter den Tisch gefallen ist.

„Home“ – Mit souligen Vibes zum Comeback

Im Oktober veröffentlichte  Dan Snaith aka Caribou seinen ersten Track seit fünf Jahren – das soulige und süchtig machende „Home“. Der Track basiert auf einem Sample des gleichnamigen Songs der Soul-Sängerin Gloria Barnes aus dem Jahr 1971. 

Sample Von Gloria Barnes

Das gelungene Comeback führte natürlich dazu, dass die Fans sich nach mehr sehnen. Snaith befriedigte diese Sehnsucht und kündigte für den 28. Februar 2020 ein neues Caribou-Album mit dem Titel Suddenly an welchesüber City Slang veröffentlicht wird.

Zweite Single „You and I“

Mit der Ankündigung erschien die neue Single „You and I„.

Dan Snaith sagte dazu, dass You and I  einer der ersten Tracks war, die er auf dem Album angefangen und einer der letzten, die er fertiggestellt habe. Dr Track habe sich während des gesamten Aufnahmeprozesses verändert und fange auch den

Caribous Album „Suddenly“ kommt am 28.02.2020

Titel des Albums ein. Ein Track ändert sich plötzlich (suddenly) und unvorhersehbar, wie eine Veränderung in Snaiths  Leben, die aus heiterem Himmel geschehen sei.

Tourdaten in Deutschland

Caribou hat auch eine ausgedehnte Tour angekündigt, die ihn im Frühjahr 2020 auch nach Deutschland führen wird.

21.04.20 Hamburg – Große Freiheit 36
22.04.20 Leipzig – Werk 2
25.04.20 München – Muffathalle
28.04.20 Köln – E-Werk
15.08.20 Berlin – Zitadelle

AnnenMayKantereit + Parcels -Can’t Get You out of My Head, Kylie Minogue Cover

Dass Christopher Annen, Henning Mai, Severin Kantereit und Malte Huck, der es leider nicht in den Bandnamen geschafft AnnenMayKantereit geschafft hat, 80’Jahre Disko-Pop zum Besten geben, kann man sich eigentlich nicht so recht vorstellen. Sie haben es dennoch getan und imSommer bei ihrem „AnnenMayKantereit und Freunde“-Konzert  „Can’t get you out of my head“ von Kylie Minogue gecovert. Für das Disko-Feeling haben sie sich allerdings die absolut passende Hilfe geholt. Der Disco-Vibe der fünf australischen Wahlberliner von den Parcels ist absolut makellos, der Sound mindestens so Retro wie ihre Klamotten. Das im Tropenhaus Berlin aufgenommene Video macht daher Spass, auch wenn Henning Mai wohl eher zu der Fraktion zählt, die in der Disko an der Bar und nicht auf der Tanzfläche zu finden ist.

B O K E H – Options

In dem Dance-Pop- Track trifft Atmosphäre auf packende Synthies gepaart mit einer starken Stimme der Sängerin. Das musikalische Wirken von Chloë Lewer gefällt uns schon, seit die aus Südafrika stammende, in Neuseeland aufgewachsene und nun in Berlin lebende Sängerin zusammen mit den Neuseeländer Elliott McKee in den Berliner Straßenmusikprojekt Charity Children mit feinstem Indie-Folk verzauberte. Auf der Facebookseite von Charity Children sieht man, dass die beiden wieder imStudio sind und ich hoffe, dass bald was neues zu hören sein wird.

Als Solokünstlerin ist Chloë Lewer vielseitig tätig. Ihr Musikprojekt trägt den Namen BOKEH. Außerdem wirkt sie als professionelle Songwriterin und Musikerin, als auch als Filmemacherin, Schauspielerin und Regisseurin. Über das Musikvideo zu Options führte sie selbst Regie.

Im Musikvideo durchlebt der Darsteller (Daniel Asamoah) einen Findungsprozess. Er versteckt seine wahre Leidenschaft, das Tanzen sowie seine Sexualität. Einmal in der Woche mietet er sich ein Tanzstudio, um dort alleine mit sich selbst um seine Identität, seinen Gender und um seine Sexualität zu ringen. Letztendlich verliert er seine Hemmungen und Ängste und entdeckt sich selbst neu. 

Mary Komasa – Degenerate Love

Ein Vorgriff auf den Tatort am kommenden Sonntag (29.09.).Die in Berlin lebende und in Polen geborene Singer-Songwriterin Mary Komasa veröffentlicht am 11. Oktober 2019 ihr neues Album „Disarm“ . Vier Songs aus dem. neuen Album sind im neuen „Tatort Hüter der Schwelle“ zu hören, unter anderem die neue Single Degenerate Love. Tatort trifft auf Mystery, dazu passt die Musik von Mary Komasa ausgezeichnet.

Mary Komasa wuchs in einer künstlerischen Familie in Warschau auf und erlernte von frühester Kindheit an klassische Musik, darunter Orgel, Piano, Cembalo und Operngesang. In ihren späten Teenagerjahren zog sie nach Paris, um eine Karriere in der Mode und Musik anzustreben. In dieser Zeit arbeitete sie unter anderem mit Künstlern der lokalen Hip-Hop-Szene zusammen und kollaborierte mit dem Modehaus Rue du Mail. Es folgte der Umzug nach Berlin, wo wie begann, an ihren eigenen Musikprojekten zu arbeiten.

JEREMIAS – Diffus

JEREMIAS sind vier Jungs im Alter zwischen 18-21 Jahren aus Hannover. Sie machen luftigen, überaus tanzbaren Indie-Disco-Funk. Die Blaupause dafür könnte Spillers Groovjet aus dem Jahr 2002 sein. Dass diese Musik ankommt, haben z.B. die Parcels aus Australien gezeigt. Jeremias versehen diese fröhliche Musik mit deutschen Texten, die im Kontrast dazu eine gewisse Melancholie vermitteln. So geht es in Diffus darum, dass bei aller anfänglicher Euphorie und Zuversicht der Werdegang (der Beziehung) doch nicht so durchsichtig und einleuchtend, diffus halt, erscheint.

Die Band selbst sagt über den Song „Diffus ist ein labiler Tanz mit Tendenz zur Eskalation. Dort, wo andere an Zukunftsängsten verzweifeln, wird die Ahnungslosigkeit zelebriert und in dancigen 70s Synthies eingebettet.

Ihre Debüt-EP „Du musst an den Frühling glauben“(VÖ 04.10.2019) haben sie im vergangenen Herbst gemeinsam mit Produzent Tim Tautorat (Annenmaykantereit, Faber, OK KID) in den Hansa-Studios Berlin aufgenommen.

(Foto: Martin Köhler)

Debüt-EP„Du musst an den Frühling glauben“ kommt am  04.10.2019

Nach einem ausgedehnten Festivalsommer, in dem die Jeremias zahlreiche namhafte Festivalbühnen bespielen und verschiedene Supportshows (u.a. für Klan und Giant Rooks) geht es damit im Februar 2020 auf große Deutschlandtour quer durch die Clubs der Republik. Ihre wachsende Fangemeinde kann sich auf begeisternde Konzerte, viel musikalische Leidenschaft und den ganz besonderen extrem tanzbaren Sound dieser spannenden jungen Band freuen.

Live:

17.08.19 Bremen – Horn to be wild

24.08.19 Bonn – PopCamp Sommerkonzert

31.08.19 Kiel – Beauty & the Beats Open Air

14.09.19 Ratingen – Jetzt & Immer Festival

21.09.19 Ulm – Roxy

04.02.20 · Köln – Yuca

05.02.20 · Düsseldorf – Tube

06.02.20 · Darmstadt – 28qm

07.02.20 · Stuttgart – Im Wizemann Studio

08.02.20 · Würzburg – Cairo

13.02.20 · Göttingen – Musa

14.02.20 · Nürnberg – Club Stereo

15.02.20 · München – Milla

18.02.20 · Mainz – Schon Schön

19.02.20 · Bamberg – Live Club

20.02.20 · Erfurt – Engelsburg

21.02.20 · Leipzig – Neues Schauspiel

22.02.20 · Dresden – Altes Wettbüro

26.02.20 · Osnabrück – Kleine Freiheit

27.02.20 · Hamburg – Nochtwache

28.02.20 · Hannover – Musikzentrum

29.02.20 · Berlin – Musik & Frieden

Saverne – High On Pomelo

Hier kommt tanzbare elektronische Rockmusik aus Ungarn. Der Titelsong der heute bei Motor Musik erschienenen EP High On Pomeloh ist in ein Video  verpackt, welches wie ein erotischen 70s Thriller daher kommt.

Saverne wurde 2013 gegründet und besteht aus drei Musikern, die die Intensität von Live-Rockshows in die elektronische Tanzmusik einfließen lassen. Der Sound von Saverne ist energisch und knackig. Als Einflüsse nennen sie “Justice“, „Flume“, „Gorillaz“ und „Jack White“.Schon ihre erste Single Hendrix war ein Mid-Tempo-Stomper, der von einem eingängigen Gitarrenriff angetrieben wurde. Damit und mit den melodischen Vocals von Frontmann Bence Kocsis geht es in den vier Tracks der neuen EP Hidh on Pomelo weiter.

Moyka- Bones

Foto Anne-Lise_Nygaard

Norwegen ist auch ein gutes Pflaster für elektronische Tanzmusik. Dies zeigen Musikacts wie  Royksopp, Highasakite und Aurora. Das sind genau die Idole, der die norwegische Newcomerin Moyka nacheifern wollte. Zweieinhalb Jahre ist es her, dass sich Moyka für ein Studium der Musikproduktion in Bergen einschrieb. Die Zeit nutzte sie, um durch die Arbeit mit Cubas, Soft-Synths und Samples ihr eigenes mystisches, synthie-basiertes Universum zu erschaffen. Mit ihrer Debütsingle “Colder” schaffte sie es ins norwegische Fernsehen Punkt. Ihre zweite Single Bones folgt den aktuellen Trend, auf die Musik der 80er Jahre Bezug zu nehmen.

Bones is about that urge to create, and feeling like that is taken away,” sagt sie. “When I wrote it in 2017, it felt like I couldn’t quite get anything right, I was trying really hard and it all turned out bad. I was saying, ‚I’ve got this big love for you and it seems like you’re disappearing…‘”