Duke Dumont – Let Me Go

Duke Dumont veröffentlicht am 17. April sein Debüt-Album „Duality“

Der  britischer DJ und Musikproduzent Duke Dumont (bürgerlich Adam Dyment) ist seit 2013 sehr erfolgreich mit Remixen von Missy Elliot bis Kathy Perry, aber auch mit eigenen Deephouse-Aufnahmen unterwegs. Vielen im Ohr wird die Zusammenarbeit mit Jax Jones und dem Whitney Houston Sample „I Got You“ sein. Mit dem australischen Singer/Songwriter Ry X präsentiert er mit seiner aktuellen Single „Let Me Go“ einen vielversprechenden Vorgeschmack auf seinen Longplayer  „Duality“.

Ry X ist bekannt durch seine Zusammenarbeit mit dem Produzenten Frank Wiedemann. Die beiden entwickelten sich das gemeinsame Elektroprojekt Howling. „Let Me Go“ ist sehr spannend, weil der erste Teil mit sanften Beats und schmeichelndem Gesang losgeht, wie man es von Howling kennt, ab der Mitte aber in Deephouse wechselt. Sehr, sehr spannend.

Little Dragon – Hold On

Foto: Ellen Edmar

Erfreuliche Nachrichten gibt es von Little Dragon – der schwedischen Band um die charismatische Sängerin Yukimi Nagano. Am 27. März 2020 wird ihr neues Album „New Me, Same Us“ auf Ninja Tune erscheinen. Mit ihrer gestern veröffentlichten “ Hold On“ fordern sie uns in tanzbarer Form zum Durchhalten bis zum Release auf.

Seeking Thrills – GEORGIAs neues Album erscheint heute

“It’s just about finding this feeling that makes you want to jump out and fuck it all and go seek a thrill” –

Georgia

GEORGIA weiß, was sie will und sie nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Sie ist ist auf der Suche nach Nervenkitzel und den findet sie auf der Tanzfläche. Das neue Album der Sängerin, Songschreiberin, Schlagzeugerin, Multiinstrumentalistin ist gefüllt mit grooviger House-Musik. Mit Seeking Thrills beweist die Londonerin, dass sie zurecht in der BBC Sound of 2020 longlist der heißesten neuen Künstler für das kommende Jahr nominiert wurde. Textlich dreht sich das Album um Hedonismus, Selbstfindung und vor allem der transzendentalen Kraft der Tanzfläche.

In Started Out, der ersten Single, die Georgia von Seeking Thrills veröffentlicht hat, verarbeitet sie den dunklen stampfenden Rhythmus des Instrumentalstücks ‚Can You Feel It‘ von Mr. Fingers und verziert ihm mit fröhlichem Gesang, fast als könnte man ihr Lächeln hören.

About Work The Dancefloor, ist ein Synth-geladener, robyniesker Pop-Song mit einer eingängigen Hookline.

Es finden sich 13 starke Dance-Tracks auf dem Album

Seeking Thrills ist voller Leichtigkeit, Spaß und sprudelnden Melodien. Eine Party mit Elektro-Pop und R&B,  die weiblich ist ohne süß zu sein. Grüblerische Reflexionen tragen durch Euphorie, Kummer und Melancholie und enden doch immer mit der Erinnerung an die guten Zeiten. 
Seeking Thrills hat seine Wurzeln im Chicago House und Detroit Techno der frühen 80er Jahre und verschmilzt analoge Clubsounds mit solidem Pop-Songwriting. Und es zeigt Georgias Affinität zu den Drums.

Zum Abschluss hier nochmal der für mich schönste Dance Track auf dem Album: Never Let You Go

Georgia – 24 Hours

Photo credit: Joseph Connor

Wie erwartet, geht das Jahr 2020 mit großartigen Alben, Songs und Videos gut los. GEORGIA hat im letzten Jahr mit starken Tracks auf sich aufmerksam gemacht. Started out,  About Work The Dancefloor und Never Let You Go sind absolut für den Dancefloor geschaffen. Die Songs sind so gut, dass sie ihr eine Nominierung in der BBC Sounds of 2020-Liste einbrachten. Die Stücke, wie auch das gleich zu Anfang des Jahres erschienene Feel It stammen allesamt aus ihrem neuen Album Seeking Thrills, welches jetzt  am Freitag (10. Januar 2020) auf Domino das Licht der Musikwelt erblicken wird. Mehr zum Album könnt ihr hier am Freitag erfahren.

Schlag auf Schlag zum Neuen Album „Seeking Thrills

Kurz vor dem Album kam heute noch ein Video heraus. „24 Hours“, ihr bisher poppigster Track, ist inspiriert von Georgias Erfahrungen in der Berliner Partyszene und fängt die Euphorie und den Nervenkitzel einer berauschenden Nacht in der europäischen Hauptstadt der elektronischen Tanzmusik ein. Das Video entstand unter der Regie von Joseph Connor. Georgia ist am Schlagzeug zu sehen.

CARIBOU – Zwei Songs kündigen ein neues Album an

In der Zeit zwischen den Jahren gibt es in dem hier bevorzugten Bereich der Independent-Musik nicht so wahnsinnig viele Veröffentlichungen. So bleibt Zeit sich der guten Musik zu widmen, die in den letzten Wochen in diesem Blog etwas unter den Tisch gefallen ist.

„Home“ – Mit souligen Vibes zum Comeback

Im Oktober veröffentlichte  Dan Snaith aka Caribou seinen ersten Track seit fünf Jahren – das soulige und süchtig machende „Home“. Der Track basiert auf einem Sample des gleichnamigen Songs der Soul-Sängerin Gloria Barnes aus dem Jahr 1971. 

Sample Von Gloria Barnes

Das gelungene Comeback führte natürlich dazu, dass die Fans sich nach mehr sehnen. Snaith befriedigte diese Sehnsucht und kündigte für den 28. Februar 2020 ein neues Caribou-Album mit dem Titel Suddenly an welchesüber City Slang veröffentlicht wird.

Zweite Single „You and I“

Mit der Ankündigung erschien die neue Single „You and I„.

Dan Snaith sagte dazu, dass You and I  einer der ersten Tracks war, die er auf dem Album angefangen und einer der letzten, die er fertiggestellt habe. Dr Track habe sich während des gesamten Aufnahmeprozesses verändert und fange auch den

Caribous Album „Suddenly“ kommt am 28.02.2020

Titel des Albums ein. Ein Track ändert sich plötzlich (suddenly) und unvorhersehbar, wie eine Veränderung in Snaiths  Leben, die aus heiterem Himmel geschehen sei.

Tourdaten in Deutschland

Caribou hat auch eine ausgedehnte Tour angekündigt, die ihn im Frühjahr 2020 auch nach Deutschland führen wird.

21.04.20 Hamburg – Große Freiheit 36
22.04.20 Leipzig – Werk 2
25.04.20 München – Muffathalle
28.04.20 Köln – E-Werk
15.08.20 Berlin – Zitadelle

AnnenMayKantereit + Parcels -Can’t Get You out of My Head, Kylie Minogue Cover

Dass Christopher Annen, Henning Mai, Severin Kantereit und Malte Huck, der es leider nicht in den Bandnamen geschafft AnnenMayKantereit geschafft hat, 80’Jahre Disko-Pop zum Besten geben, kann man sich eigentlich nicht so recht vorstellen. Sie haben es dennoch getan und imSommer bei ihrem „AnnenMayKantereit und Freunde“-Konzert  „Can’t get you out of my head“ von Kylie Minogue gecovert. Für das Disko-Feeling haben sie sich allerdings die absolut passende Hilfe geholt. Der Disco-Vibe der fünf australischen Wahlberliner von den Parcels ist absolut makellos, der Sound mindestens so Retro wie ihre Klamotten. Das im Tropenhaus Berlin aufgenommene Video macht daher Spass, auch wenn Henning Mai wohl eher zu der Fraktion zählt, die in der Disko an der Bar und nicht auf der Tanzfläche zu finden ist.

B O K E H – Options

In dem Dance-Pop- Track trifft Atmosphäre auf packende Synthies gepaart mit einer starken Stimme der Sängerin. Das musikalische Wirken von Chloë Lewer gefällt uns schon, seit die aus Südafrika stammende, in Neuseeland aufgewachsene und nun in Berlin lebende Sängerin zusammen mit den Neuseeländer Elliott McKee in den Berliner Straßenmusikprojekt Charity Children mit feinstem Indie-Folk verzauberte. Auf der Facebookseite von Charity Children sieht man, dass die beiden wieder imStudio sind und ich hoffe, dass bald was neues zu hören sein wird.

Als Solokünstlerin ist Chloë Lewer vielseitig tätig. Ihr Musikprojekt trägt den Namen BOKEH. Außerdem wirkt sie als professionelle Songwriterin und Musikerin, als auch als Filmemacherin, Schauspielerin und Regisseurin. Über das Musikvideo zu Options führte sie selbst Regie.

Im Musikvideo durchlebt der Darsteller (Daniel Asamoah) einen Findungsprozess. Er versteckt seine wahre Leidenschaft, das Tanzen sowie seine Sexualität. Einmal in der Woche mietet er sich ein Tanzstudio, um dort alleine mit sich selbst um seine Identität, seinen Gender und um seine Sexualität zu ringen. Letztendlich verliert er seine Hemmungen und Ängste und entdeckt sich selbst neu.