Biffy Clyro – End Of

Biffy Clyro- Foto: Ash Reynolds

Das neue Album „A Celebration Of Endings“ von Biffy Clyro erscheint am 15. Mai 2020. „Dieses Album hat den Blick nach vorn gerichtet, sowohl aus persönlicher als auch gesellschaftlicher Perspektive“, erklärt Frontmann Simon Neil. „Der Titel handelt davon, die Schönheit an Veränderung zu sehen anstatt das Traurige. Veränderung bedeutet Wachstum und Entwicklung. Du kannst alles bewahren, was du zuvor geliebt hast, aber lass uns einiges von dem negativen Scheiß loswerden. Es geht um den Versuch, die Kontrolle zurückzuerlangen.“

Anlässlich der Albumankündigung haben Biffy Clyro den Song „End Of“ veröffentlicht. Zu hören sind Old-School-Biffy Clyro, doch der völlig unvermittelte Piano-Break und eine abschließende Ansammlung randalierender Riffs spiegelt die aktuelle Unberechenbarkeit der schottischen Rockband wider. 

Biffy Clyro -Instant History

Foto: Ash Roberts

Biffy Clyro, eine der führenden Rockbands Großbritanniens, arbeiten gerade an ihrem achten Studioalbum. Als Vorboten habe sie an diesem Wochenende mit „Instant History“, einen knalligen Pop-Song heraus gebracht, der aber im Kontrast zur positiven Musik, das angstbesetzte Thema Kontrollverlust behandelt. Bandkopf Simon Neil sagt zum Song: „Es ist ein fantastisches Eröffnungs-Statement, auch wenn es musikalisch nicht die Richtung des übrigen Albums widerspiegelt. Thematisch gibt es jedoch einen guten Anhaltspunkt, worum sich das Album dreht: aus Fehlern lernen und erkennen, wie man nach vorn blicken kann. Die Dinge können sich ähneln und werden doch nie wieder dieselben sein. Lasst uns ohne Angst an die Sache herangehen.“ Dies schürt natürlich die Erwartungen an das kommende Album.

The Animen – Modern Nostalgia

Welche Assoziationen verbindet man mit dem „guten alten “ Rock ’n Roll-Gefühl? The Animen haben darauf eine Antwort. Im ihrem Song Modern Nostalgie liefern sie folgende Stichworte , um unsere Fantasie in Gang zu setzen: Mit 100 mpH (viel zu schnell) über den Highway, auf der Flucht, die 12 Geschworenen haben geurteilt, Freundin auf dem Beifahrersitz raucht Kette. Dazu erklingen erdig-bluesige Gitarren und ein unfassbar ins Ohr gehendes Gitarren-Riff. Perfekt, die Band kommt eindeutig aus Nashville. Überraschung : Die Heimat der vier Jungs von The Animen liegt in der Nähe von Genf.

Neues Album „Same Sun / Different Light“ kommt am 20.03.

Modern Nostalgia stammt aus dem kommenden Album von The Animen.„Same Sun / Different Light“ wird am 20.03.2020 erscheinen.

Milk Teeth – Destroyer / Given Up

Von der vierköpfigen Band aus Bristol um die Frontfrau, Sängerin und Bassistin Becky Blomfield wird man 2020 noch einiges zu hören bekommen. Die seit 2013 bestehende Band kann ihre Herkunft vom Punk nicht leugnen.

Destroyer – wütende Katharsis

Es gibt immer noch schnelle Gitarren-Riffs. Es geht aber auch mit druckvollem verzerrtem Gitarrensound Richtung Grunge und mit melodiösem Gesang hin zum Indie-Rock. Erfahrungen mit psychischen Problemen werden verarbeiten. Destroyer ist so ein kathartisches Stück mit wütendem Text und entsprechender Gitarre.

Give Up – melodiöser Post-Punk

Das Stück Give Up zeigt die melodiöse Seite der Band. 2019 wechselte Milk Teeth zu dem britischen Rock-Lable Music for Nations.

Neues Album in 2020

Destroyer und Give Up sind die ersten Singles, die das für 2020 geplante Album ankündigen.

Hinds – Riding Solo

Foto : Anrea Savall

Spanierinnen überraschen mit neuem Track. Neues Album zu erwarten.

Die spanische Gitarrenband Hinds steht nicht für glatte Popmusik. Auf ihren zwei bisherigen Alben „Leave Me Alone“ und „I Don’t Run“ fielen die vier Madrileninnen durch naiv rumpeligen Gitarrenrock auf. Mit ihrer mit ihrer ehrlichen, lustigen und charmanten Musik, emotionale Offenheit und kompromisslos-anarchische Art haben Hinds weltweit viele Fans gewinnen können.

 Auch mit Riding Soul bleibt sich Hinds im Grunde genommen treu und schreiben weiterhin tief persönliche Texte über ihre Herausforderungen und Schwierigkeiten, die aber auch universell klingen: „Einsamkeit ist eines der häufigsten menschlichen Gefühle, oder? Naja, ein Musiker zu sein, hilft nicht wirklich. Dein ganzes Leben ist ständig in Bewegung und das Einzige, was bleibt, bist du selbst und der Umgang mit dir selbst. Oh Gott, wir alle wissen, wie langweilig und anstrengend das sein kann. Davon handelt Riding Solo. Von und über uns. Ständig in Bewegung, überall und nirgendwo gleichzeitig. Umgeben von Fremden die meiste Zeit des Tages, 9 Stunden Zeitunterschied zu unseren Leuten und dem, was wir Zuhause nennen, leben und sterben por y para la música„, so die Band. Ein Leben für die Musik eben. Für die fette und überraschend eingängige Produktion ist  Jennifer Decilveo verantwortlich, die unter anderem schon für Bat for Lashes oder The Gossip tätig war.

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a love machine in town

Foto Thomas Wolff

Love Machine am 23.11. im Sputnik Café in Münster

Wir schreiben das Jahr 2019, wir befinden uns in der westfälischen Provinz. Wenn man die Band oben der Bühne sieht mit langen Haaren, dicken Schnauzbärten oder langen Bärten und dazu die psychedelisch verzerrten Gitarren hört, könnte man meinen, es sei 1967 irgendwo im Süden der USA. Die Band, die da so aus der Zeit gefallen ist, kommt nicht aus Amerika, sondern aus Düsseldorf. Aber sie wollen wie die Hippies von Liebe verbreiten.

Das mit der Liebe sagt Marcel Rösche , der Sänger mit der sonoren Stimme. Sie tun das, und auch das gegen den Zeitgeist, auf männliche Art, ja sie zelebrieren Männlichkeit. Auftritt im Achselhemd, das im Laufe des abends ausgezogen wird, Hemden aufgeknöpft und Brusthaar raus, Duschen mit Bier, Rauchen auf der Bühne . Die schwulen Jungs in der ersten Reihe sind voll aus dem Häuschen und pogen, was das Zeug hält.

Mit Schellenkranz und Congas gibt Rösche den Schamanen. Drums und Bass (Richard Eisenach) treiben den Groove. Man kann gar nicht einordnen, was sie mit den beiden Gitarren (Hendrik Siems und Felix Wursthorn) zusammen bringen. Rock ’n‘ Roll mit Krautrock und Psychedelic, das ganze unglaublich laut. Egal, am Ende tanzt der ganze Club. Höhepunkt der Zugabe in ein gefühlt zehnminütiges Schlagzeugsolo von Noel Lardon.

Agnes Obel – Island Of Doom

Mit Island Of Doom kündigt Agnes Obel ihr neues Album an. Das wird den Titel „Myopia“ tragen und am 21.02.2020 erscheinen. Es wird veröffentlicht beim renommierten Klassik- und Jazzlabel Deutsche Grammophon. Man kann sich gut vorstellen, dass die minimalistischen Klaviermelodie in ihrer schlichten Schönheit auch bei Klassik- und Jazzliebhabern gefallen findet. Bei der Aufname hat Agnes Obel ihre eigene Stimme verfremdet, sodass wundervolle Gesangsharmonien entstehen.

Die Dänin Agnes Obel lebt in Berlin. Seit frühester Kidheit spielt sie Klavier. Als musikalische Einflüsse nennt sie  Roy Orbison und die französischen Komponisten Claude Debussy, Maurice Ravel und Erik Satie.