The National – Light Years

The National wollen am 17. Mai ihr neues Album I Am Easy to Find veröffentlichen. Die Platte, so das Versprechen der Band, soll „anders als alles andere“ zu sein, während sie „völlig im Einklang mit dem ist, was sie für einen Großteil ihrer Karriere geschaffen haben.“

Die erste Single „You Had Your Soul with You“ demonstrierte dies bereits. Ab der Hälfte des Songs erklingt die Stimme der langjährigen David Bowie-Bandkollegin Gail Ann Dorsey – nicht als Hintergrundgesang, nicht als Hookline, sondern um Matt Berninger zu verdrängen das Lied zu übernehmen.

Jetzt haben The National mit Light Years einen weiteren Trck aus dem Album ausgekopplt. Der neue Track passt sicherlich zu einigen der düstereren Momente der Arbeiten von The National in der Vergangenheit, jedoch verleiht die hier leider nicht namentlich genannte Sängerin der Musik eine neue Textur. „Light Years“ schmeichelt sich mit wiederholenden Klavierlinie und den Stimmen von Matt Berninger und seiner Co-Sängerin in unseren Gehörgang.

Zeitgleich zum Album wird ein gleichnamiger Kurzfilm mit Musik der Band veröffentlicht. Regie führte der Oscar-nominiertem Regisseur Mike Mills. Eine Hauptrolle spielt Oscar-Preisträgerin Alicia Vikander. Das Video zu Light Years verwendet Szenen.

ALICE PHOEBE LOU am 12.04. 2019 POPSALON Osnabrück

Von den Straßen Berlins in die Konzertsäle der Welt

Die südafrikanische Wahlberlinerin konnte man vor einger Zeit mit akkubetriebenem Verstärker für Gitarre und Mikrofon in Berlin an der U-Bahn Station Warschauer-Straße bei Straßenkonzerten erleben. Bewusst  entschied sie sich gegen Angebote einiger namhafter Plattenfirmen für das  kleine  Label „MOTORMUSIC“ und gegen einen festen Plattenvertrag, weil sie gegen die Kommerzialisierung ihrer Musik ist.  Mit ihrem zweiten Album „Paper Castles“ tourte sie im März durch die USA und Kanada und wird jetzt im April in vielen Städten Europas zu sehen sein.

Zum Glück macht sie auch am 12.04.2019 im Popsalon in Osnabrück halt. Ich freue mich auf die einzigartige Mischung von Indie-Rock-Balladen, Blues , Jazz und diese bezaubernde Stimme. Aus dem Album „Paper Castles“ hier das zeitlos arrangierte Stück Nostalgia. Sie kann es durchaus mit der großen Ella Fitzgerald oder mit Mama Cash von den Mamas & Papas aufnehmen. Dream A Little Dream Of Alice Phoebe Lou.

Das Konzert finder statt:

Haus der Jugend
Große Gildewart 6-9
49074 Osnabrück

SOAK – Déjà-vu

SOAK ist ein Akronym aus den Worten Soul und Folk. Obwohl ihr Musikstil weder in die eine, noch in die andere Schublade passt, hat sich die erst 23-jährige nordirischen Singer-Songwriterin Bridie Monds-Watson diesen Künstlernamen gegeben. SOAK fällt dadurch auf, dass sie einen Tomboy-Style fährt und auch damit nicht in gängige Schubladen passt.

Der Song Déjàvu beschreibt die irreale Situation und Hoffnungslosikeit , wenn ein Unglück eintritt, das man genau so erwartet hat.

„No heaven in front of me
A neon light catastrophe
No unexpected emergency
Nothing’s new, déjà vu, déjà vu, déjà vu, déjà vu“

Der im Retro-Style aufgenommene Song Déjà Vu ist eine Auskopplung aus SOAKs neuem Album Grim Town, welches am 26. April auf Rough Trade Records erscheinen wird.

MELBY – Dancer

Auf die Ohren streckt die Lauscher gerne nach Skandinavien aus, weil da einfach gute Musik herkommt. Melby ist eine aus Stockholm. Ihr dynamischer Sound verbindet Einflüssen aus Folk, Psych, Indie und Pop. Der leichte, halbpsychedelische Folk-Pop des Quartetts baut auf der bezaubernden Stimme von Matilda Wiezell auf. Die anderen Bandmitglieder tragen die schönen schwedischen Namen Are Engen Steinsholm (Gitarre), David Jehrlander (Bass) und Teo Jehrlander (Schlagzeug).

Kurz bevor ihr Debütalbum None Of This Makes Me Worry bei Sinnbus erscheint, schicken Melby noch ein Stück vorweg: „Dancer“ beschreibt laut Sängerin Matilda das Rumhängen mit Leuten als eine Abwärtsspirale kurz vor dem Crash.

Bodi Bill – Kiss Operator

Das Berliner Trio Bodi Bill ist passenderweise   bei dem Berliner Label Sinnbus unter Vertrag. Bodi Bill sehen sich Vorreiter eines modernen musikalischen Eklektizismus aus Techno, Folk und Indie. Nach dem letzten erfolgreiche Album „What“ gab es gut sieben Jahre lang gab es keine neue Musik. Andere Experimente waren interessanter und wichtiger. Seit 2012 befördern Fabian Fenk und Anton Feist das Projekt „The/Das“, während Alex Stolze sowohl mit UNMAP als auch unter eigenem Namen urbaner Popmusik produziert.

Nach einige Ankündigungen in den sozialen Medien, öffnet sich mit Kiss Operator ein erster Blick auf die neuen Stücke der Band.

„Ich denke, gemeinsam sein Leben kreativ mitzugestalten, ist schon eine wichtige Motivation fürs Musik machen,“ sagt Fabian Fenk. „Davon sollte die Musik im besten Falle ja auch zeugen. Nicht um Egos zu streicheln, sondern einfach um Gleichgesinnte kennen zu lernen. Und coolen shit zu machen.“

YOUNG CHINESE DOGS – As Long As I Can Sing

Birte Hanusrichter und Oliver Anders Hendriksson bringen mit ihrer Band YOUNG CHINESE DOGS eine neue Platte raus

Im Jahr 2011 gründete Nick Reitmeier zusammen mit Oliver Anders Hendriksson und Birte Hanusrichter.in München die Band YOUNG CHINESE DOGS. Birte Hanusrichter ist als Titelrolle der Fernsehserie ‚Jenny – echt gerecht!‘ zwischenzeitlich zu einem bekannten Gesicht avanciert.  Außerdem betreiben Birte Hanusrichter und Oliver Anders Hendriksson das Nebenprojekt Snowfall.

Dass die Musik der YOUNG CHINESE DOGS international locker mithält, haben sie schon mit ihrem Debütalbum ‚Farewell to Fate‘ bewiesen. Die Platte erregte Aufmerksamkeit von Deutschland bis in die USA. Mit ihrem zweiten Album ‚Great Lake State‘ legten sie sehr stark nach: Opulenterer Sound, der aber trotzdem nie jene Folk-Wurzeln verrät, mit denen die YOUNG CHINESE DOGS gestartet sind. Mit „As Long As I Can Sing“ geben sie einen ersten Vorgeschmack auf die kommende Platte., die The Quiet & The Storm heißen wird (VÖ: 03.05.19)