Alben der Woche

Oehl- Über Nacht

Foto: Alexander Gotter

Austro-Pop von besonderer Qualität präsentieren der Wiener Liedermacher Ariel Oehl und der isländische Multiinstrumentalist Hjörtur Hjörleifsson. Ariel singt seine poetischen Texte so melancholisch, wie es eben nur ein Wiener kann. Dies funktioniert fantastisch mit den trockene Beats, den eingängige Bass-Riffs und den dreamy Synths von Hjörtur. „Eine Mischung aus Tocotronic und Tame Impala“, sagt Caspar und hat damit nicht ganz so unrecht. „Eigenständig, klug und künstlerisch besonders“, nennt Herbert Grönemeyer seine Label-Schützlinge. „Auf die Ohren“ meint, unbedingt Zeit zum Anhören nehmen.

Lola Marsh – Someday Tomorrow Maybe

Die Songs von Yael Shoshana Cohen und Gil Landau auf Someday Tomorrow Maybe entwickeln den Flair von staubigen B-Movie, deren Charme man sich nicht entziehen kann. Schon bei dem ersten Stück Echoes meint man, dass es aus einem Sound-Track des Meisters der B-Movies Quentin Tarantino entsprungen ist. Den dennoch zeitgemäßen Popsongs von Israels coolstem Pop-Export lausch man gerne.

WE ARE THE CITY – RIP

Foto. Kirsten Huculiac

Das wilde kanadische Trio hat mit „RIP“ ein eingängiges und hoch emotionales Werk abgeliefert. Mehr Infos hier.

Thom and the Wolves – Ordinary Life

Cover-Bild: Sandro Kopp

Beseelt von dem Wunsch, Musiker zu werden, brachte sich Thom Bewernick als Junge autodidaktisch das Gitarrenspiel bei, um in der Band seines Bruders (Daniel Green) zu spielen. Schließlich folgte er dem Ruf seines Herzens, verließ Bad Seegeberg und reiste als Straßenmusiker durch Europa und die Vereinigten Staaten.  Besonders seine Zeit in Los Angeles inspirierte ihn zum Schreiben seiner ersten eigenen EP. Und langsam stellte sich der Erfolg ein. Sein Song “Come On Over”wurde u.a. in Tom Robinson’s BBC Introducing Radio Show gefeatured.

Musiker von ganzem Herzen

Zurück in Deutschland zog es Thom in das kreative Berlin. Bei einem seiner dortigen Auftritte lernte er den als Almost Charlie bekannten Musiker und Produzenten Dirk Homuth kennen, mit dessen Unterstützung schließlich sein erstes Solo Album „The Gold In Everything“ entstand. Sein hübscher Song  „The Art Of Being Alone“ lief im Rahmen einer Kooperation für einen Werbespot zwischen Sennheiser und den Eisbären Berlin vor jedem Heimspiel in der Mercedes Benz Arena. 

Werbespot für Sennheiser und die Berliner Eisbären

Für die Schaffung seines neues Album mit dem Titel „Thom & The Wolves“ nahmen sich Thom und seine Band über 2 Jahre Zeit . Als Arrangeur gewannen sie Matteo Pavesi, den Produzenten von Alice Phoebe Lou. Mit „Ordinary Life“ veröffentlichen Thom and the Wolves die erste Single aus dem kommenden Album und ein sehr gut gemachte Lyrik-Video.

Thom and the Wolves  sind Thom Bewernick (guitar, vocals), Dirk Homuth (guitar), Carl Albrecht (bass), und David Guy (drums)

WE ARE THE CITY – RIP

Album Cover (sinnbus)

Das kanadische Art Rock Trio WE ARE THE CITY hat mit „RIP“ heute sein neues, inzwischen fünftes Album veröffentlicht. „RIP“ ist ein emotionales Prog-Pop-Opus voller Hymnen, wie auch intime Auseinandersetzung mit der Sterblichkeit geworden.

„RIP“ Hymnisches Album von WE ARE THE CITY erschien heute

Der Titel des Albums ist eine Reminiszenz an Kyle Tubbs von der Band Fields of Green, einem gemeinsamen Freund aus Kindertagen. Zu der Zeit der Arbeit am Album verstarb Kyle Tubbs plötzlich. Sein früher Tod beeinflusste insgesamt die Arbeit – wann immer We Are The City Musik schrieben, fragten sie sich: „Was würde Kyle tun?“

Der schmerzende Titeltrack RIP ist eine so bittersüße Reflextion über die verlorene Freundschaft, auf dem eine improvisierte One-Take-Aufnahme von Sänger Cayne McKenzie zu hören ist, nur wenige Tage nach Bekanntwerden des plötzlichen Todes seines Freundes.

„Was würde Kyle tun?“

Letztendlich hat die Emotionalität den Aufnahmen gut getan. Mehr als seine Vorgänger ist „RIP“ ein eingängiges Album geworden. Der Opener „Killer B-Side Music“ kontrastiert den Elektrosoul der Strophen mit aggressiven Gitarren im Refrain, die Vorabsingle „Song in my Head“ bekennt sich vorbehaltlos zu ihrer Hookline, „You’re so clean“ klingt wie ein Blur-Klassiker in zeitgemäß, und bei „Me + Me“ lassen sie sich von atmosphärischem HipHop inspirieren.

Bandinfo:
Sänger und Keyboarder Cayne McKenzie, Schlagzeuger Andrew Huculiak und Gitarrist David Menzel gründeten We Are The City schon als Teenager und im folgenden Jahrzehnt nutzen sie das Projekt als Ventil für ihre wildesten, kreativen Launen. Sie haben sich maskierte Alter-Egos geschaffen (High School EP 2011), ein Album mit dazugehörigem norwegischsprachigen Spielfilm (Violent 2013) produziert und einen falschen Live-Stream ihrer Aufnahmesessions inszeniert (Above Club 2015). „Ash“, ein neuer Spielfilm, wiederum unter der Regie von Huculiak, feierte gerade seine Weltpremiere auf dem Vancouver International Film Festival. Obwohl „Ash“ nicht direkt mit „RIP“ in der gleichen Art und Weise verbunden ist, wie es „Violent“ war, verfolgt er ähnlich unnachgiebig die Auseinandersetzung mit moralischen Ambiguitäten und menschlichen Fehlern. Er wurde in der Region Okanagan in British Columbia während der verheerenden Waldbrände von 2017 gedreht und enthält wiederum einen Original-Soundtrack von Cayne McKenzie.


Tourdatem:

19.02.2020 – DE – Dresden – Ostpol
20.02.2020 – AT – Wien – B72
21.02.2020 – AT – Steyr – Roeda
22.02.2020 – AT – Weyer – Bertholdsaal
24.02.2020 – DE – München – Milla
26.02.2020 – CZ – Praha – Palác Akropolis
28.02.2020 – CH – Baden – Werkk
29.02.2020 – DE – Mainz – Schon Schön
01.03.2020 – NL – Utrecht – Club 9
02.03.2020 – UK – London – The Grace
04.03.2020 – BE – Antwerpen – Trix
05.03.2020 – DE – Dortmund – Tyde Studios
06.03.2020 – DE – Hamburg – Hafenklang
07.03.2020 – DK – Kopenhagen – Vega
08.03.2020 – DE – Berlin – Musik & Frieden

BALBINA – PUNKT.

Foto: Christoph Kassette

Balbina veröffentlichte am 10. Januar 2020 ihr neues Studioalbum „Punkt.“

Die Tochter polnischer Einwanderer nutzt ihre durch die Gründung des eigenen Labels Polkadot gewonnen Freiheit, um eine neue musikalische Vielfältigkeit zu präsentieren. Balbinas Alleinstellungsmerkmale in der deutschen Musiklandschaft sind zum einen ihre besondere Stimme mit dem dunklen Timbre, die aber auch in höhere Gefilde aufschwingen kann. Diese besondere Art des Gesang ist wohl der Grund , dass Rezensoren sie mit Björk vergleichen (Spiegel). Das andere Merkmal sind ihre lyrischen Texte, die für ihr letztes Studioalbum „Fragen über Fragen“ den Deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie „Text Pop“ eingebracht haben. Auch auf dem neuen Werk sind die Texte schon etwas Besonderes. Wenn sie etwa zum Ende der Platte hin in den Songs „Punkt.“ und „kein Ende“ (dessen Rhythmus im Gegensatz zum Titel unaufhaltsam zum endlichen Schlussakkord treibt) über das Ende des Satzes, der Gegenwart, des Lebens und über die Sterblichkeit philosophiert, hat dies schon was Existenzialistischen. Zudem nutzt Balbina die Worte und die Sprache um die Melodien zu unterstützen. Richtigerweise muss man diesmal den Plural verwenden, denn Balbina wechselt spielerisch zwischen deutsch und englisch, wenn es der Klang erfordert. Die Vielfalt , in die sich Balbina freigeschwommen hat, zeigt sich auf Punkt. aber im Musikalischen. Balbina wechselt zwischen den Genres und lässt sich nicht festlegen. Eröffnet wird mit dem gothicartigen Track „Hinter der Welt“, was sehr gut zu ihren schwarzen Outfit auf dem Plattencover und ihrer dunklen Stimme passt. Gothic ist auch das Rammstein-Cover „Sonne“.

In Balbinas Interpretation wird klar, dass der Sonnenaufgang für Wesen der Nacht sehr bedrohlich ist. Es geht aber auch anders . Bei „Weit weg“, in dem Balbina ihre insichgekehrte Gefühlswelt beschreibt, bestimmen tief pochende Synthesizer den Rhythmus. Zum Ende gibt es eine Rap-Einlage von Ebow. „Wanderlust“ ist ein astreines Soulstück mit Temptation-Sampels. Balbina singt, als hätte sie dies in einen Gospelchor gelernt. „Blue Note“ ist klassischer Soul-Jazz, bei dem sie sich eben dieser Blue Notes bedient. In „Langeweile“ singt Balbina die Tonleiter hoch, dass es alles andere als langweilig wird. Zum Schluss gibt es mit „Machen“ noch etwas Dance-Hall . In den Song steigt ein deutscher Sänger ein, den man ebenfalls sofort an seiner Stimme und seinen vertrackten Texten erkennt. Herbert Grönemeyer singt mit, zum Glück ohne den Song dominieren zu wollen, was bei Balbinas stimmliche Präsenz auch schwer fallen würde. An ganz vielen Stellen entwickelt die Komposition auf Punkt. eine orchestrale Wucht, dass man sich vorstellen kann, wie gut dies zusammen mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg klingen wird. Eine solche Aufführung gibt es am 24. April 2020, wenn Balbina mit ihrer Band und dem Deutschen Filmorchester Babelsberg das neue Album „Punkt.“ live im Admiralspalast in Berlin aufführen wird.

Celeste – Stop This Flame

Cover (Universal)

Die britisch-jamaikanische Sängerin Celeste wurde von einer Jury aus 170 Kritiker, DJs, Radio- und Fernsehproduzenten , Streaming-Experten, Festival-Booker und Künstler wie Billie Eilish und Lewis Capaldi. zur Gewinnerin der BBC Music Sound Of 2020-Umfrage gekürt.
Zur Feier des Sieges gibt es ein neues Lied von ihr. Ein eingängiges und vage jazzbeeinflusstes, schnelles R & B-Stück namens „Stop This Flame“.

Das Album der Woche

Uthlande vom Turbostaat

Das Album der Woche ist das siebte Studioalbum der Flensburger Postpunker von Turbostaat. Die fünf ursprünglich aus Husum stammenden Bandmitglieder, Jan, Rollo, Tobert, Peter und Marten haben sich schon 1999 zusammen getan. Die Band besteht somit schon 21 Jahre.

Uthlande, das ist eine LP mit Heimatklängen, aber in der ureigenen Art von Turbostaat. Dabei geht es natürlich nicht etwa um norddeutsche Shanties. Auch nicht um die raue norddeutsche Landschaft, Deiche und Schafe. Es geht um die Menschen und gesellschaftliche Zustände auf dem platten Land und in den Kleinstädten. Selten hat ein Albumtitel so gut gepasst. Uthlande ist der Begriff für die Inseln und Halligen vor der Norddeutschen Küste, also jenen Landschaften, die außerhalb liegen. Und so befasst sich Turbostaat mit den Außenseitern der Gesellschaft , wie Stine, Luzie oder Stormi. Als Punks selbst außerhalb der bürgerlichen Gesellschaft stehend, gelingt ihnen ein treffender Blick auf Fehlentwicklungen in der Gesellschaft, wie in „Rattenlinie Nord“, wo die Enkel nichts mehr von den Naziverbrechen der alten Generation wissen wollen. Nicht immer sind die Texte so klar verständlich wie Rattenlinie. So schöne Textzeilen wie

„Wer den Schnee umarmt, wird die Kälte
akzeptieren“

(Brockengeist)

lassen Raum für eigene Gedanken. Passend zum Außenseitertum haben Turbostaaat ihre Punk -Attitüde wieder aufgegriffen. Die meisten der live im Studio eigespielten Track sind heftig und schnell gespielt und laut gesungen, ja fast geschrien.

Das letzte Stück „Stomi“ nimmt den Refrain von „Lucie“ auf, allerdings mit einem Chor gesungen. Man kann lebhaft das Gänsehautgefühl beim Konzert vorstellen, wenn alle mitsingen. Apropos Konzert, Turbostaat beschließen ihre Rattenlinie Nord Tour am 31.10.2020 in der Sputnikhalle in Münster. Hier die übrigen Termine:

Rattenline Nord Tournee:
13.02.2020 Jena, Kassablanca
14.02.2020 Köln, Kantine
15.02.2020 Mainz, KuZ Kulturzentrum Mainz
19.02.2020 Hamburg, Markthalle
20.02.2020 Berlin, Festsaal Kreuzberg
21.02.2020 Berlin, Festsaal Kreuzberg (Ausverkauft)
22.02.2020 Dresden, Tante Ju
03.04.2020 Bremen, Schlachthof
04.04.2020 Düsseldorf, Zakk
05.04.2020 Aschaffenburg, Colos Saal
07.04.2020 Marburg, KFZ
08.04.2020 AT-Wien, Werk
10.04.2020 Leipzig, Conne Island
11.04.2020 Rostock, M.A.U. Club
30.10.2020 Hannover, Capitol
31.10.2020 Münster, Sputnikhalle

Douglas Dare – The Joy In Sarah's Eyes

Der junge Londoner Songschreiber Douglas Dare wird am 21.02.20 sein drittes Studioalbum „Milkteeth“ veröffentlichen . Daraus ist jetzt nach  Silly Games  die zweite Single „The Joy In Sarah’s Eyes“ erschienen.

Inspiration für „The Joy In Sarah’s Eyes“ war, die die Unschuld und Einfachheit der eigenen Kindheit zu erforschen. „Mir ist jetzt klar, dass Sarah das Kind in mir ist. Sie ist die unschuldige und reine Freude, die wir alle als Kinder haben und die oft mit dem Alter verloren geht. Wenn du dich an diese Freude erinnerst und sie bei dir behältst, kannst du dich buchstäblich am Leben erhalten, dich vital halten. “ sagt Douglas

Mit dem Autoharp komponiert – eine Neuentdeckung für den Multi-Instrumentalisten – greift der Track auf Indie- und Folk-Einflüsse zurück. Douglas Dares Art, zu singen in Verbindung mit dem Saiteninstrument lässt Erinnerungen an Jeff Buckley wach werden.

Douglas Dare von Ahmed Furmann fotografiert

Ätna – Made By Desire

Demian , der Virtuose am Schlagzeug, schlägt die Drums an, wie einst Drew Schulz von den legendären Funkbrothers. Dazu bringt Inéz ihre sonst dunkele Stimme in ungeahnte Höhen. . Das ganze wir ungemein funky dargebracht. Man fühlt sich in die Vergangenheit versetzt, als hätte man eine Soulplatte der Motown-Studios aufgelegt . Made By Desire zeigt, wie wandelbar Ätna ist. Ich freue mich auf die LP, die am 14.02. erscheint.

Soko – Being Sad Is Not a Crime

Single Artwok

Die französische in LA ansässige Künstlerin und César-nominierte Schauspielerin Stéphanie Alexandra Mina Sokolinski, die sich schlicht Soko nennt, hat heute „Being Sad Is Not A Crime“ veröffentlicht. Zudem gibt es ein Musikvideo. Unter der Regie von Schauspieler und Filmregisseur Gilbert Trejo wurde der Clip im historischen Bob Baker Marionette Theater in Downtown Los Angeles gedreht. 

In dem emotionalen Video, ist der Sokos kleiner Sohn zu sehen. Wie schon Titel verrät, geht es in dem Song um den gesellschaftlichen und sozialen Druck, immer strahlendes Glück vorspielen zu müssen zu müssen.  “Why should we have to pretend smile and put filters on everything?” fragt Soko. “You shouldn’t have to apologize for having emotions. As long as you’re not hurting anyone, all emotions should always be welcome. I wrote the song feeling very hopeless, but wanting the music to sound very happy and comforting.” 

Antilopen Gang – Bang Bang

Wenn ein Rap-Track Bang Bang heißt, dann weiß man gleich worum es geht. Sex ist im Rap meistens genau wie Geld oder Ruhm nur ein weiteres Instrument, die eigene Krassheit unter Beweis zu stellen oder andere zu erniedrigen. Zwar das ist nicht nur im Rap so, sondern eigentlich überall. Für so machen männlichen Rapper zieht aber, dass man sich als hypermaskuline, perfekt funktionierende Potenzmaschine inszenieren kann.

Außerdem kann man so schön politisch unkorrekt texten. Je häufiger man als sexistisch gebrandmarkt wird, umso besser. Ganz nach dem Motto, viel Feind viel Ehre. Rapper schaffen somit einen eigenen Frame, in dem das gesellschaftlich nicht (mehr) Tolerierte (oder Kaschierte) zur Norm erhoben und von den Fans gutgeheißen wird. Zum Glück gibt es da auch Gegenbewegungen sowie viele starke Frauen, die auch die Rap-Szene immer stärker bestimmen. Auf die eigene Weise unkorrekt gegen den den beschriebenen Rap-Codex verhalten sich die Rapper der Antilopen Gang. Die neue Antilopen Gang-Single „Bang Bang“ berichtet lässig, aber überraschend und explizit von

Antilopen Gang schwimmt gegen den Strom

den Problemen und Unsicherheiten, die sich aus dem komplexen Geflecht erster sexueller Erfahrungen, Geschlechterrollen und den Erwartungshaltungen in der Clique zwangsläufig ergeben.

Die heute erschienene Single Bang Bang ist die nächste starke Auskoppelung, mit der die Antilopen ihr kommendes Album teasen. Das neue Antilopen Gang-Album „Abbruch Abbruch“ erscheint am 24. Januar 2020.