Gloriettenstürmer – Aus der Asche

Nach Oehl und Sharktank das nächste große Ding aus Österreich

Zwei junge Männer in coolen Sneakers und Designerklamotten posieren vor einem schnellen Auto aus der Stuttgarter Sportwagenschmiede (Foto: Sebastian Knittel). Ich lese 808 Percussion Samples und Autotune. Sofort entsteht in meinen Kopf eine Assoziation zu Deutsch-Rap à la Capital Bra, den Song muss ich mir nicht anhören. Kurz vor dem Drücken der Delete-Taste, lese ich den Namen des Duos –Gloriettenstürmer. Glorietten, das sind doch diese hübsch- kitschgen architektonischen Kleinode in Schlossparks. Das wohl bekannteste dieser Spezies steht  im Schlosspark Schönbrunn in Wien. Was ist von einer Band zu erwarten, die solch eine Sehenswürdigkeit erstürmen will. Mal hören. 808s liegen drunter und geben den richtigen Groove vor. Zwar leichtes AutoTune, aber die Jungs können  singen und zwar richtig gut und harmonisch. Der Text hat nix mit Gangstern und „Ich bin der Größte“ zu tun, sondern ist ein schöner romantischer Liebessong. Es ist halt kein Deutsch-Rap. Gloriettenstürmer haben sozusagen ihr eigenes Genre erfunden, Romantic Trap. Wer hat’s erfunden? Die Österreicher. 

Wieder ei Song für die Auf die Ohren -Ohrwurm- Playlist.

„Aus der Asche“ ist nach „Asphalt“ eine Single aus dem Ende des Monats kommmenden Albums. Ich werde die Finger von der Delete-Taste lassen.

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