MARIE DAVIDSON & L’ŒIL NU -WORST COMES TO WORST

Die Kanadierin Marie Davidson (Foto mit Band von Joycelin Michel) wird gefeiert für ihre elektronische  Tanzmusik, insbesondere für ihre Live-Acts, mit der sie auf weltumspannenden Touren die Fans zum Raven bringt. Dabei steht die zierliche Frau allein mit einem riesigen Paket Hardware auf der Bühne und liefert eine hochenergetische Show ab, mit vielen Beats und (Sprech-)Gesang in französisch und englisch. Ihr Album „Working Class Woman“  mit dem Durchbruch Track “Work It” wurde nicht umsonst vom Spiegel, der taz, der New York Times, Pitchfork, Bandcamp und vielen anderen als eine der Veröffentlichungen des Jahres gepriesen. Wie anstrengend und aufreibend solch ein Tourleben durch die Clubs und Festivals ist, schildert eindringlich halbstündigen Kurzdoku „Between The Beats“ .Euphorie auf der einen Seite, die Übermüdung und Selbstzerstörung auf der anderen. Kein Wunder, dass Marie Davidson eine ambivalente Beziehung zur elektronischen Tanzmusik entwickelt hat, wie schon der Titel ihren drittes Soloalbums Adieux Au Dancefloor“ zeigte. Mit ihrer Band L’ŒIL NU und ihren kommenden Album „Renegade Breakdown“  (VÖ 25.09.) verfolgt Marie deshalb einen erweiterten Ansatz in Richtung Rock, Pop und Disco. Sie will aber auch persönliche Geschichten, wie eine Chansonette erzählen.  Die nunmehr vorliegende zweite Single aus dem kommenden Album ihrer Liebe zu klassischem Disco, die durch eine Reihe kleiner Feinheiten angedeutet wird, wie z.B. die zerhackten Metal-Gitarren des Pre-Chorus’ (mit einem Augenzwinkern in Richtung Daft Punk und French Touch).

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