Better Person -Something to Lose

Das ist schon ein Hammer. Im Video sieht man einen jungen Typ mit zurückgegeltem Haar, so dünn wie David Bowie . Mit einer Simme, die an Jimmy Summerville oder an Tony Hadley von Spandau Ballet erinnert, singt er über oszillierende Sythesizerklänge, Drumcomputer und Saxophon und katapultiert damit den Sound der 1980-Jahre in die Jetztzeit.

Adam Byczkowski (alle Fotos: Tess Roby) ist der Name des jungen Sängers. Sein Projekt nennt der gebürtige Pole Better Person. Er zog 2013 nach Berlin, um sich auf sein Soloprojekt zu fokussieren, nachdem er in Polen bereits in verschiedenen einflussreichen Bands gespielt hatte. Im selben Jahr veröffentlichte er seine erste Single „I Wake Up Tired“, woraufhin ihn das Berliner Label Mansions and Millions aus Neukölln unter Vertrag nahm und Anfang 2016 seine Debüt-EP „It’s Only You“ veröffentlichte. Es folgten 2 Jahre intensiven Tourens in Europa, Amerika und Asien. Er spielte im Vorprogramm Timber Timbre, Alex Cameron, TOPS, John Maus, Jessica Pratt, Weyes Blood, Roosevelt, Amen Dunes, Molly Nilsson und vielen mehr.

Von Neukölln nach Los Angeles

Im letzten Jahr konzentrierte er sich auf die Arbeit an seinem Debütalbum, welches er im Sommer 2019 in Los Angeles mit Ben Goldwasser (bekannt als eine Hälfte von MGMT) aufnahm. Dessen Arrangements hellten und den Sound von Better Person etwas auf und verliehen ihm durch Akustikgitarre, Congas und geschichteten Stimmharmonien noch mehr intenatinales Flair. „Something to Lose“ ist der Titeltrack des Debütalbums von Better Person, welches am 23.10. bei Mansions and Millions & Arbutus Records erscheinen wird.

„‚Something to Lose‘ ist der erste fröhliche Song, den ich je geschrieben habe“, sagt Adam. „Zuerst sollte der Song vor allem das Gefühl des frisch Verliebtseins einfangen samt der Aufregung, die damit einhergeht. Mit der Zeit bekam dieser Song aber eine noch größere Bedeutung für mich. Sich so stark und tiergehend zu verlieben, hat mich aus einer lethargischen und zynischen Starre erwachen lassen und meine ganze Sicht auf die Welt verändert.Es fällt einem ja äußerst schwer, in diesen Zeiten noch an die Menschheit zu glauben. Diese Euphorie zwischen zwei Menschen ist ein Gefühl süßer Ablenkung, die wirklich alle verdienen. Etwas, wofür es sich zu leben lohnt, ist es doch auch ein Ort, an dem man sich verstecken kann. Der Wind in deinen Haaren, die Sommerfrische, sanfte Berührungen einer anderen Person. Liebe ist die stärkste Waffe gegen Hass, der erste Schritt zum positiven Wandel – dafür lebe ich.

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