Suzan Köcher’s Suprafon -Hlavní Nádraž

Foto Christobal Jurado

Suzan Köcher, eine junge Sängerin aus Solingen, machte 2017 mit ihrer Debut-LP Bordeaux Moon auf sich aufmersam. Ihre Musik wird als Psych-Folk, Kraut/ Pop bezeichnet. Einflüsse des Folk der sechziger Jahre hört man heraus.

Ein Konzert in Prag hat bei Suzan Köcher’s Suprafon bleibenden Eindruck hinterlassen.
Nicht nur der Bandname ist dem legendären tschechischen Plattenlabel entlehnt – auch ein fünfteiliger Song-Zyklus ist aus dem Besuch hervorgegangen. Die leicht verwitterte Schönheit der Stadt passt als Sinnbild perfekt zur Musik der Band. So schrieben die Musiker im Anschluss an den Trip neue Musik über ihre Tage in der goldenen Stadt, dieauf dem kommenden Album nun die zweite Seite füllt.

Cover

Die Suprafon-Suite beschreibt einen Tag in Prag – vom Aufstehen, über den Fußweg in die Stadt bis hin zum abendlichen Auftritt in einem alten Kellerclub. Als Vorgeschmack gibt es nun den Song „í“. Auf dem Weg in die Innenstadt passierten die Musiker den
wunderschönen alten Prager Hauptbahnhof, der die Inspiration für den Song lieferte.
Während die Menschen, die den Bahnhof vor langer Zeit erbauten, mittlerweile alle
verstorben sind, reckt das Gebäude immer noch sein Haupt in den Himmel. Die
Menschen kommen und gehen, halten sich lediglich für wenige Augenblicke in dem
prachtvollen Gebäude auf und keiner weiß so genau wohin es den anderen verschlägt.
Auf dieser Melancholie baut der neue Song auf – die Lyrics sind trotz des tschechischen
Titels in Englisch.

Suprafone, das zweite Album von Suzan Kocher und ihrer Band, wird am 08.11.2019 erscheinen.

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