Editors: Smokers Outside the Hospital Doors

Das Jahr 2005 war das Jahr der Indie-Gitarenbands wie Franz Ferdinand,  Maximo Park, Bloc Party und Kaiser Chiefs. So machte sich das englische Indie-Label Kitchenware Records auf die Suche nach vergleichbaren Nachwuchs und wurden bei Tom Smith und seinen Studienkollegen Chris Urbanowicz, Russell Leetch, Geraint Owen und Ed Lay fündig, die ihr Musikstudium der Staffordshire University gerade beendet und unter diversen Bandnamen während des Studiums gemeinsam musiziert hatten.

Am 25. Juli 2005 veröffentlichten sie unter ihrem jetzigen Namen Editors ihr erstes Album „The Back Room„, welches auf Anhieb sehr erfolgreich war. Bis 2018 erschienen inzwischen 6 Alben. Der Sound der Editors hat sich ab dem dritten Album  „In This Light And On This Evening“ gewandelt ( sonst wären sie auch schon weg vom Fenster). Anstelle von Gitarren dominieren immer mehr Synthesiser. Zum Wandel hat weiter beigetragen, dass  Gitarrist Chris Urbanowicz  2015 ausgestiegen ist und durch zwei neue Mitglieder Justin Lockey (Gitarre) und Elliott Williams (Keys) ersetzt wurde, die sich perfekt in die Band einfügten.

Markenzeichen der Band ist die eher düstere Stimmung, zu der perfekt der Bariton von Tom Smith passt. Mein Lieblingsstück stammt aus den zweiten Album „An End Has A Start“ aus dem Jahr 2007. Der Sterbende im Krankenhaus ist verzweifelt, weil er keine Chance zum Neuanfang hat. Das Traurigste, was er je gesehen hat, sind die Raucher vor der Tür. (Weil diese ihre Chancen in Rauch aufgehen lassen?)

Smokers Outside the Hospital Doors

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