Hervorgehoben

Preisausschreiben zur Reframing -Tour von L’AUPAIRE

Anlässlich der Reframing-Tour von L’AUPAIRE verlost Auf die Ohren einen wahnsinnig tollen Preis.

Gewinnspielfoto

Universal hat ein wertvolles Paket geschnürt und als Preis zur Verfügung gestellt.

Das Paket besteht aus einer limitierte Vinyl-Edition (Nr. 14/ 500). Es enthält  eine 180G Vinyl mit 10 Albumtracks und eine farbige 101 Inch Vinyl mit Coverversionen und einem kleinen Ölgemälde.

 Wie kannst du gewinnen?

Möglichkeit 1: Like die  Facebookseite Adohr Auf die Ohren (http://tinyurl.com/y3saha3u) und kommentiere das dort befindliche  Gewinnspielfoto (http://tinyurl.com/y5g726lc)

Möglichkeit 2: Schicke eine Mail mit dem Betreff „L’AUPAIRE“ an media@wolff.muenster.de . (Dies darfst du auch, wenn du bereits über Facebook mitgemacht hast.)

Teilnahmeschluss ist Freitag , der 04.10.2019.

Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Der Preis wird nur innerhalb Deutschlands verschickt und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Preisausschreiben ist unabhängig von Facebook.

Viel Erfolg!

L’AUPAIRE – Reframing Tour

Di., 08.10.2019-Leipzig, Naumann’s


Mi., 09.10.2019- Münster, Gleis 22


Fr., 11.10.2019- Erfurt, Kalif Storch


Sa., 12.10.2019- Köln, Luxor (Nachholshow)


So., 20.10.2019- AT-Wien, Chelsea


Di., 22.10.2019- Stuttgart, Im Wizemann


Mi., 23.10.2019- Mainz, KUZ 


Fr., 25.10.2019- Essen, Zeche Carl

Das Album 

Fast drei Jahre vergingen zwischen Robert Lauperts Debütalbum „Flowers“ und seinem zweiten Werk. Auf „Reframing“ (VÖ 23.08.2019) erzählt uns L‘aupaire, so Roberts Künstlername, wie es ihm in der Zwischenzeit ergangen ist. L‘aupaire ist erwachsen geworden , inzwischen 30 und Vater einer Tochter.

„Reframing“ besteht neben wunderschönen Balladen auch aus äußerst tanzbaren Songs wie „Cinderella“.

„Reframing“, das bedeutet Umgestaltung, „aus etwas Schlechtem etwas Gutes machen“. „Das geht wirklich“, findet L‘aupaire, „weil wir vieles selbst beeinflussen und Dinge verändern können, wenn wir das nur wollen“. So hat er den Rausch der Jahre, in denen er aus dem Koffer lebte und mit seinem ersten Album „Flowers“ von Auftritt zu Auftritt zog, hinter sich gelassen. Vorbei die Zeit, in der er auf der Bühne den ekstatischen Entertainer gab, aber nach der Show zu nichts mehr zu gebrauchen war und ins Bett ging, während seine Band um die Häuser zog. In den vergangenen drei Jahren, in denen er kein einziges Mal aufgetreten ist, hat er die für ihn persönlich „krasseste Entwicklung“ vollzogen, indem er gelernt hat, „bei mir selbst zu bleiben und mich von Meinungen abzuschotten“. Dem Berliner Radiosender FluxFM erzählte er, dass er das Malen für sich entdeckt hat, als es zu viel mit der Musik wurde und er die Pause brauchte.

Die Aufnahmen für „Reframing“ entstanden nicht nur in Berlin, sondern auch in Mannheim, Heidelberg und sogar auf Island. Unterstützung holte sich L’aupaire bei gut befreundeten Musikern.

Den Song „Whole Wide World“, eine ruhige, nur von Klavier begleiteten Ballade, schrieb er zusammen mit der irischen Songwriterin Wallis Bird. „Für mich ist das der persönlichste Song“, bekennt L‘aupaire freimütig, „ich beschreibe da eine Zeit in meinem Leben, in der ich an einem Tiefpunkt angekommen war. An dem es nicht mehr weiter ging“. Zeit für einen Perspektivwechsel.

Den Song „Truth“ -ein kunstvolles, elegisches Stück- nahm er in Island mit seinem dort lebenden Freund, dem Gitarristen Omár Gudjonsson auf. Bei dem eher ruhigen und sehnsuchtsvollen „Whoever You Are“arbeitete er L’aupaire mit dem schwedischen Indie-Sänger und Gitarristen Petter Ericson Stakee zusammen. Den Song widmete er seiner einjährigen Tochter.

Musikalisch klingt „Reframing“ nach einer Mischung aus Folkpop und Americana, auch sehr tanzbare Stücke wie „Cinderella“ sind darunter. Produziert hat L’aupaire „Reframing“ mit dem Mannheimer Jules Kalmbacher, der einer seiner besten Freunde ist. Und in allen Songs ist sein über hundert Jahre altes Klavier zu hören, das er in einem Laden in Berlin entdeckt hat. „Ich habe es gesehen, eine Note angeschlagen und gewusst: das ist der Klang, den ich haben will“. Und als es dann in seiner Wohnung stand, dieses alte Klavier, da war ihm klar, „dass es das Hauptelement meines neuen Albums sein wird“.

Dass das Leben nicht nur schwarz und weiß, sondern sehr komplex ist und dass Tiefe manchmal nur durch den Gegensatz zwischen Freude und Trauer entsteht, das sind zentrale Themen, die sich durch „Reframing“ ziehen. Und so hat L‘aupaire sich mit „Reframing“ tatsächlich eine eigene Welt erschaffen, nicht nur inhaltlich, sondern auch musikalisch und visuell, weil er fast alles selbst gemacht hat: so hat er beispielsweise das Cover selbst gestaltet und auch die Song zum großen Teil selbst geschrieben und co-produziert. „Man kann durch das Album in meine Welt reinschlüpfen“, sagt er, und das ist ein Angebot, das man nun wirklich nicht ablehnen sollte.

Foreign Diplomats am 21.09.2019 in Osnabrück – Kleine Freiheit

Ob Indie, Elektronisches, Pop oder Metal, dass Montreal eine pulsierende Musikszene vorzuweisen hat, ist seit einigen Jahren kein Geheimnis mehr. Seit ihrem Album „Princess Flash“ gehören die fünf Kanadier von  Foreign Diplomats mit ihren energiegeladene Liveshows und ihrem ausgefallenen Indie-Elektro-Pop zu den heißesten Acts. Das schien sich aber leider noch nicht ganz, bis nach Osnabrück durchgedrungen zu sein. Hier spielten die “auswärtigen Diplomaten” ihren  letzten von acht Live-Gigs (einschließlich Reeperbahn Festival Hamburg), bevor es auf ihrer Europa Tour weiter Richtung Belgien und Frankreich geht. Die Kleine Freiheit hätte durchaus etwas voller sein können. Die da waren, erlebten eine furiose Show von Emmanuel Vallières – dem lustigen Schlagzeuger, Antoine Lévesque-Roy- dem druckvollen Bass- und Fuß-Keyboard-Spieler, Charles Primeau – dem Gitarristen und Schwiegermuttertraum, Thomas Bruneau Faubert- dem hyperaktiven Keyboardspieler und Posaunisten sowie Élie Raymond- klein aber energiegeladen, Frontmann und Mittelpunkt, Gitarrist und (manchmal trauriger) Sänger.  Allein die Anzahl der Musiker auf der Bühne und Anzahl der verschiedenen Instrumente ( einschließlich Sample -Machine) sorgten für einen mächtigen Sound mit anspruchsvollen wechselnden Rhythmen. Jeder beherrschte seine Instrumente perfekt und steuerte (Backing-)Vocals bei. Dargeboten wurden Songs aus „Princess Flash“ und dem nagelneuen hitlastigen Album “Monami” Der Spannungsbogen bis zu den zwei Zugaben war perfekt. Die Band hatte ganz offensichtlich selbst größten Spaß auf auf der Bühne, der sich natürlich auf das Publikum übertrug. Anders kann man die quirligen Tanzeinlagen nicht erklären. Niemand da vorne stand still, insbesondere waren Frontmann Élie und Derwisch Thomas, der sein Keyboardtasten auch mal mit der Stirn bediente, nicht einzukriegen. 

Ich hatte schon früh geäußert, das Monami eines der besten Alben des Jahres sein könnte ( hier). Am Freitag habe ich definitiv die beste Live Show des Jahres gesehen.

Setlist und Fotos

Bethlehem Steel – Govt Cheese

Wer Musik in der klassische Besetzung mit 2 Gitarren, Bass und Schlagzeug mag, der ist bei den New Yorker Indie-Rocker von  Bethlehem Steel gut aufgehoben. Bethlehem Steel sind Rebecca Ryskalczyk (Gitarre Gesang), Christina Puerto (Gitarre Gesang), Patrick Ronayne (Bass) und Jonathan Gernhart (Drums). Letzten Freitag haben sie ihr selbstbetiteltes Album rausgebracht. Rockmusik, die nach vorn geht.

Das  Musikvideo,  bei dem Becca Ryskalczyk selbst Regie geführt hat, zeigt sie und die  Co-Sängerin der Band, Christina Puerto, in einer wütenden Tanzperformance, die für den am Anfang zu sehenden Mann schlecht ausgeht. „Ich wollte unbedingt einen Tanz für Christina choreografieren. Ich wollte zeigen, wie mich manchmal bestimmte männliche Beziehungen behinderten “, erklärt Ryskalczyk gegenüber Stereogum. „Wenn ich etwas davon loslasse, kann ich als Mensch wachsen und mehr Kraft in mir finden. Die Doppeltänzerinnen zeigen, wie wichtig gesunde Freundschaften und ein solides Unterstützungssystem sind, wenn du das Glück hast, dies zu finden.“

Femme Schmidt – Where Do We Go Now

Wenn von Femme Schmidt die Rede ist, dann werden gerne Vergleiche zu Amy Winehouse, Katie Melua oder Hope Sandoval (Mazzy Star) gezogen. Ich denke auch an Phoebe Killdeer. Das liegt sicher daran, dass Elisa Sophia Schmidt ihre zwischen Jazz und Indie-Pop changierenden Songs mit sinnlicher Unschuld und lasziv angehauchter Stimme vorträgt. Wie immer hinken Vergleiche und Schubladen wollen nicht passen. Sie selbst bezeichnet ihren Stil als „Pop Noir“ und hat damit ihren Signatur-Sound gefunden. Dieser gefällt auch offenbar Bryan Ferry, der Femme Schmidt in diesem Jahr als Special Guest auf seine US & Canada Tour mitnahm. Mit der Single Where Do We Go Now kündigt Femme Schmidt  ihr am 04.10.2018 erscheinendes Album The Luv Project an.

ELIAS – I Give You The Best

Jetzt wird es hymnisch. ELIAS heißt das 20-jähige Musiktalent mit der außergewöhnlichen Stimme. In Schweden gehört ELIAS zu den hoffnungsvollsten Newcomern und war mit seinem Debütalbum, das im vergangenen Jahr erschienen ist, bereits für den Schwedischen Grammy nominiert. Mit dem eindringlichen Song “I Give You The Best” präsentiert der schwedische Sänger und Songwriter sein Universal Music-Debüt. Der Song verbindet Soul, Gospel und R&B, Pop und Urban Sounds zu einem wundervollen Mix.

Halsey – Graveyard

Wenn man die Buchstaben des Vornamens Ashley ordentlich durcheinander mixt, so erhält man den Namen Halsey, einer U-Bahn-Station in New York. Eine coole Idee, um aus seinem Vornamen einen Künstlernamen zu basteln und zugleich einen Bezug zu Wahlheimat herzustellen, dachte sich wohl die in New York lebenden Sängerin Ashley Frangipane, als sie ein Pseudonym suchte.

Am Freitag veröffentlichte die wundervolle Halsey ihre neue Single „Graveyard„. Das dazu gehörende (Zeitraffer-)Video zeigt, dass sie nicht nur singen, sondern auch malen kann. Sie produziert ein überdimensionales Selbstportrait. Das blau geschlagene Auge lässt erahnen, dass es im Song um nicht Gutes geht.

Am 17. Januar 2020 kommt ihr neues Album „Manic

Und jetzt ist es offiziell, dass am 17. Januar 2020 ihr neues Album „Manic“ veröffentlicht wird. „Manic“ ist der Nachfolger des Chart-Bestsellers „Hopeless Fountain Kingdom”, das 2017 erschienen ist.

ILGEN-NUR — SILVER FUTURE

Bei der jungen Hamburgerin Ilgen-Nur Borali läuft es gerade sehr gut. Ihre erste EP „No Emotions“, produziert von Die Nerven-Sänger und Tausendsassa Max Rieger, enthielt den Song “17”, der als Soundtrack der deutschen Netflix- Coming of Age-Serie “How to sell drugs online (fast)“ verwendet und bekannt wurde. Das Ende letzten Monats, ebenfalls von Max Rieger produzierte Debütalbum „Power Nap“ wird von Popkritik und Publikum gleichermaßen gefeierten. Darauf ist der Song Silver Future zu finde. In dem geschmackvollen Video hat Falco einen Gastauftritt.

Zu sehen Sind: Dominique Sohns, Eren Akosman, Peimaneh Yaghoobifarah, Lina Burcu Panebianco, Paula Ziegler,
Emma Christie, Canan Öztekin, Andreya Casablanca, „Falco, der Hund“ und Ilgen-Nur Borali

Ilgen-Nur geht in Kürze auf Tour. Mit dabei ist ein Konzert in Münster (23.11. Gleis 22)

27.09.2019 Worms, Pop Up Festival

28.09.2019 Wolfsburg, Sauna Klub

12.10.2019 Nürnberg, Nürnberg.Pop Festival

15.10.2019 München, Import Export

29.10.2019 Essen, Weststadthalle

30.10.2019 Dresden, Groovestation

04.11.2019 Erfurt, Engelsburg

05.11.2019 Wiesbaden, Schlachthof

06.11.2019 Köln, Bumann & Sohn

07.11.2019 Bielefeld, Movie

08.11.2019 Braunschweig, Eule

09.11.2019 Paderborn, Wohlsein

14.11.2019 Heidelberg, Karlstorbahnhof

15.11.2019 Augsburg, Soho Stage

16.11.2019 Schorndorf, Club Manufaktur

23.11.2019 Münster, Gleis 22

27.11.2019 Bremen, Lagerhaus

30.11.2019 Hamburg, Molotow

06.12.2019 Chemnitz, Atomino

07.12.2019 Berlin, Berghain Kantine (Ausverkauft)

08.12.2019 Berlin, Berghain Kantine (Zusatzshow)

Green Day – Father Of All…

Gute Nachrichten für Post-Punnk-Fans. Die Ikonen Green Day veröffentlichen ihre neue Single „Father Of All…“ vom neuen gleichnamigen Studioalbum, das am 07. Februar 2020 via Warner Music erscheinen soll.

Green Day- Weltweite Stadientour

Die Rock-Ikonen kündigen zudem an, sich im kommenden Jahr auf eine globale Stadiontour mit Fall Out Boy und Weezer zu begeben. „Hella Mega Tour“ beginnt am 13. Juni in Paris und wird Städte quer durch Europa, UK und Nordamerika bereisen. Daneben werden Green Day eine Reihe von Solo-Dates in Europa und Asien spielen, darunter am 03. Juni in der Berliner Wuhlheide (mit Weezer).

American Idiot

2004 veröffentlichten Green Day die Rockoper American Idiot, die ihnen breite Aufmerksamkeit sicherte. Der Begriff hat heute eine andere Bedeutung bekommen. Gibt man American Idiot in die Google Bildersuche ein, erscheint ein Bild des atuellen amerikanischen Präsidenten. Warum bloß?

The Big Moon – Your Light

Ok, ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ich großer Fan der Musik von Haim bin. Daher spitze ich immer die Ohren, wenn eine Band in ähnlicher Besetzung auf den Plan tritt. Eine solche Band sind Songschreiberin Juliette Jackson und ihre Mitstreiterinnen Soph Nathan, Celia Archer und Fern Ford. Die vier Londonerinnen wurden 2017 mit ihrem Debütalbum “Love in the 4th Dimension” in die engere Wahl für den prestigeträchtigen Mercury-Preis gewählt. Nun sind sie wieder da und haben für den 20.01.2012 ihr zweites Album angekündigt. Dieses nennen sie ganz selbstbewusst Walking Like We Do. Daraus gibt es nun vorab die Single Your Light.

Zweites Album von The Big Moon im Januar

Mir gefällt die sommerlich leichte Musik mit Ohrwurmqualität. In Your Light macht sich Juliette Jackson Gedanken darüber, dass das Ende der Welt kommt, wenn wir (unseren Lebensstil) nicht stoppen, fragt sich aber, ob nicht jede Generation so gedacht hat..

„So maybe it’s an end ‚cause this don’t feel like a stop
But every generation probably thought they were the last“

Das Maskottchen dieses Blogs bittet, das Video bis zum Ende anzusehen, denn da tauchen flauschige Freunde von ihm auf.

Celeste – Strange

Vergesst eine Augenblick mal den Brexit und den den Polit-Horror-Clown Boris Johnson. Von der britischen Insel kommen auch angenehme Stimmen. Mit ihrer Ersten EP “Lately”hat Celeste bereits die ersten Fans und Kritiker erobert. Mit Veröffentlichung der EP konnte Celeste ihren Status als eine der vielversprechendsten Nachwuchssängerinnen in UK untermauern. Auch die deutschen Medien haben Celeste bereits für sich entdeckt, so urteilt der Stern (11. April): „Elton  John ist bereits Fan: Der Soulsängerin Celeste liegen derzeit viele zu Füßen.“ Und „Egal, was 2019 noch passiert mit ihr und ihrer göttlichen Stimme, die den Hörer umschließt wie eine Wolke aus Watte und Hingabe: Ihre Über-Single „Father’s Son“ wird in den Bestenlisten des Jahres landen.“ Beim ANCHOR – Reeperbahn Festival International Music Award, dem internationalen Prädikat für aufstrebende Musiktalente, gehört Celeste zu den fünf Nominierte.

Auf der nun erschienenen Single “Strange” kann man sich ein weiteres mal davon überzeugen, dass Celeste eine wahnsinnig aufregende Stimme hat.