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Videopremiere: MEINE ZEIT • DIE GUTEN GEWINNEN

Mal ehrlich, unsere Lieblingsfilme haben doch  immer die gleiche Struktur. Der Held oder die Heldin muss gegen allerlei Unbill ankämpfen und vielerlei Rückschläge hinnehmen, hinfallen, um wieder aufzustehen, schwach werden, um Stärke zu zeigen und am Ende siegt das Gute über das Böse. Damit können wir uns identifizieren, denn die Guten sind wir.

Die Guten werden die Gewinner sein 
Müssen uns nur von den schlechten Dingen befreien

DIE GUTEN GEWINNEN  handelt genau davon davon, denn es ist nichts Schlechtes daran, gute Vorbilder zu haben, die  nach dem Hinfallen mit neuer Kraft wieder aufzustehen. Und nicht vergessen, dass man als Gruppe zusammenhalten muss, um etwas zu erreichen. Der Song ist der dritte neue Song aus dem Jahr 2020 ( VÖ 04.12.2020) von MEINE ZEIT, der aufstrebenden Band aus Wesel in NRW. Epochale Drums, flächendeckende Pianosounds und treibender Chorgesang machen die Nummer zur eingängigen Hymne. Dazu gibt es nun das passende Video (Premiere 22.01. um 12:00Uhr).

DIE GUTEN GEWINNEN hat auch Aufnahme in die neue Deutschpop-Playlist Auf die Ohren – Ohrwurm gefunden.

KRAUS – SCHON SO LANG

Manche Künstler bekommen es hin, nicht nur einen ausgesproche hörenswerten Song zu kreiren, sondern diesen auch  noch ausgesprochen gelungen zu visualisieren. Dieses ist nun Kraus mit ihrem neuen Video geglückt.  Zu dem sehnsuchtsvollen Liebeslied „Schon so lang“ radelt der Frontmann Michael Kraus durch seinen Kiez im Hamburger Karo-Viertel – und wird auf seinem Weg zunehmend von Fahrradfahrer*Innen begleitet, die schließlich den Chor zum epischen Finale des Stücks beisteuern.

Der Song gehört auch aud die neue Playlist Auf die Ohren – Ohrwurm.

Lùisa – New Woman

In ihrer Empowerment-Hymne „New Woman„, singt Lùisa: „Change, breaking my cage, making mistakes, taking my stage/Feel like an new Woman today.“ Lùisa greift damit ihre Rolle als Frau in der immer noch deutlich männlich dominierten Musikindustrie auf, in der das größte Problem oft gar nicht mal unbedingt die mangelnde Akzeptanz von Frauen überhaupt ist, sondern ihre Festschreibung auf sexistische Klischeebilder: das „Mädchen mit der Gitarre“, „die liebliche Stimme“, „die Muse“, die „zarte Fee“. „Die feministischen Bewegungen der letzten Jahre haben mich total bestärkt, über diese Dinge zu sprechen“, sagt Lùisa. „Es geht um den Techniker, der sich nicht vorstellen kann, dass ich meine Loops selbst programmiere. Oder um die ganzen Leute, die mich fragen, ob ich nicht irgendwann auch noch mal was ›Vernünftiges‹ machen möchte. Männliche Musiker werden so was nie gefragt.“

Ihre Botschaft verpackt Luisa in einen groovenden von Bass, Schlagzeug, perlender Gitarre und Synths getragenen Achtzigerjahre-Sound und strahlt dabei das Selbstbewusstsein aus, dass sie die Queen of Pop ist. Man darf gespannt sein auf Lùisas drittes Album „New Woman“, das am 07. Mai 2021 erscheinen wird.

Emma McGrath stellt mit ihrerneue EP „Settled In Motion“ ihre Silent Minds- Trilogie fertig

2014 war die Britin Emma McGrath gerade mal 15 Jahre, als die Sendung ‚BBC Introducing‚ machte ihren  Song “Sit With Me” gleich zweimal zum “Track of the Week” machte. Dies war für die musikalisch hoch talentierte aber introvertierte Teenagerin, ihr Comming Out sorgte für eine verwirrende Jugend,sicher ein großartiger Durchbruch. 

2018 folgte die Silent Minds EP und eröffnete  eine EP-Trilogie in der Emma  in selbst geschriebenen Songs persönliche Erlebnisse verarbeitet. 2020 folgten die EP „Keep Your Eyes Open“ („Silent Minds Pt. 2“) und eine Akustik-Session davon, in der Emma McGarths dunkles Timbre besonders gut zur Geltung kommt.  Mit Settled In Motion (Silent Minds, Pt.3)“ komplettiert sie ihre Trilogie der „Silent Minds“ EPs. Die trilogie eröffnet die Möglichkeit, die Entwicklung der Künstlerin zu betrachten. Ihre stimme ist reifer geworden, die neuen Songs sind komplex produziert und haben Hit-Qualität, insbesondere meine Favoriten “Mad About It”  und “Stand By”. Die Klavierballaden “Say Something” und “Getaway Train” sind hymnisch . dennoch und gerade bei den Balladen hat sich Emma eine Intimität bewahrt, die sie uns Hörern vermittelt. 

Video zur neuen Single “Paradise” gewährt private  Einblicke

Die neue Single „Paradise“ ist ein weiterer Beweis ihres ehrlichen und überaus direkten Songwritings. Der Song erzählt vom schmalen Balanceakt zwischen ihrer Liebe für die Musik und ihrem Privatleben. Emma sagt dazu: „Über die Zeit habe ich ein Mindset entwickelt, indem die Musik oft zwischen mir und Freundschaften stand. Ich habe ständig Parties, Geburtstage, etc. verpasst und so den Kontakt zu einigen Leuten verloren. ‚Paradise‘ handelt davon sich zu verlieben, aber direkt die Angst zu spüren, dass es nicht funktionieren kann und du eh weißt wie es enden wird.“
Im Video zum Song gewährt Emma  ebenso tiefe Einblicke. Gedreht mit ihrer Freundin während des erneuten Lockdowns, zeigt es den inneren Kampf auf intime und sehr persönliche Weise.

Bevor die Akustik-EP „Blick ins Leise“ erscheint, veröffentlicht Jante die Single „Vielleicht“

Jante verbindet Indie-Folk mit eindringlichen deutschen Texten. Mit ihrer aktuellen EP „Blick ins Freie“ haben sie damit den Nerv getroffen und eine gehörige Hörerschar angesprochen. Auf die Ohren schrieb im April 2020: “Die  sechs Songs auf der EP versprühen ungemeine musikalische Leichtigkeit und vermitteln Vorfreude auf den Sommer (hoffentlich wieder mit vielen Konzerten).”

Aus den vielen Konzerten ist dann leider nicht geworden. Und Jante reagiert darauf. Jetzt, wo viele Menschen sich wetterbedingt und mangels kultureller Alternativen wieder in die eigenen vier Wände zurückziehen, veröffentlichen ihre gesamte EP unter dem Namen „Blick ins Leise“ noch einmal live und akustisch und mit komplett neuem Sound, sozusagen als Ersatz für das entgangene Live-Erlebnis.

Bei  der intimen Akustikversion von „Vielleicht“ haben Jante die ursprünglich stampfende Mitsing-Hymne in eine emotionale Klavierballade umgewandelt, die mit ihrer Intimität und Nähe besonders gut in die kalte Jahreszeit passt. Das zugehörige Video wurde bei schummrigem Licht in einer der schönsten Scheunen Mitteldeutschlands gedreht. 

Die Akustik EP „Blick ins Leise“erscheint am 12. Februar 2021.

Jante sind der Liedermacher Jan Thierfelder (Gesang, Gitarre, Mundharmonika) und seine musikalischen Mitstreiter Tim Bergelt (Gitarre, Ukulele, Mandoline), Margot Cichy (Schlagzeug) und Sebastian Rettig (Bass) aus Leipzig  und Chemnitz.  

„Vielleicht“in der Akustikversion ist auch auf der neuen Playlist Auf die Ohren – Ohrwurm.

Middle Kids – Questions

Middle Kids Hannah Joy mit ihre  beiden Mitstreiten  Tim Fritz und Harry Day haben sich nicht nur in ihrer Heimat Australien in den letzten Jahren zu einem angesagten Indie-Rock Act gemausert, wie u.a. diverse Auftritte In  US-TV-Shows wie Conan, Jimmy Kimmel und The Late Late Show with James Corden zeigen. Nachdem im Herbst bereits die Single „R U 4 Me“ erschienen war und sich die Gerüchte um das zweite Album verdichteten, feierte vergangene Nacht die neue Single „Questions“ beim australischen Indie-Radiosender triple-j Premiere und ist ab sofort weltweit verfügbar. Der Song bietet einen explosiven Rhythmus und findet seinen Höhepunkt mit einer atemberaubend orchestrierten Posaunenbläsergruppe (mit Pferd). Dazu gibt es ein sehr tolles One-Shot-Video.

Wie Hannah Joy ganz offen und ehrlich erklärt, handelt „Questions“ von den Irrtümern intimer Beziehungen: „Ich habe viel getrunken und in den meisten meiner früheren Beziehungen drehte es sich darum. Ich glaube nicht, dass ich die oder den Menschen jemals richtig kennen gelernt habe. Bei „Questions“ geht es darum, dass Menschen umeinander sind, aber nicht zusammen. Menschen, die in engen Beziehungen stehen, können aufhören, sich gegenseitig Fragen zu stellen, denn das ist unbequem und verwirrend.“

Mit dem Release gab die Band nun auch Details zu ihrem zweiten Album bekannt. „Today We’re The Greatest“  erscheint am 19.03..

Julien Baker – Hardline

Und hier noch ein kleines Video-Kunstwerk. Julien Baker (Foto: Alysse Gafkjen). hat ein Musikvideo für ihre neue Single „Hardline“ geteilt. Das detaillierte Stop-Motion-Bild wurde von Joe Baughman über einen Zeitraum von mehreren hundert Stunden erstellt. „Hardline“ ist die zweite Single von Julien Baker nächstem Album „Little Oblivions“. Zuvor teilte sie den Track „Faith Healer“.

Poststelle 308 – Zeichen

Hihat, Snare, eine funkige Bassline und eine angezeckte Fuzzgitarre. Wenn der Vocalist sein Babe ansingt, zieht das Zeilenende immer schön hoch. Dann ein Zwiegespräch zwischen Sänger und besagter Gitarre. Nein, Bilderbuch haben keine neue Single auf den Markt geworfen. Nicht nur die können lässigen Funk. Zeichen ist ein vor Coolness berstendes Werk der Berliner Poststelle 308, zu der es jetzt ein fein gemachtes Lyric -Video gibt. Es geht um eine typische Stresssituation in einer Beziehung.“Sag nichts, ich deute die Zeichen.” Manchmal braucht es keine vielen Worte. Mit dem Partner (also mit Babe) am Esstisch. Ein schiefer Blick, ein gehässig nach oben gezogener Mundwinkel – alles klar. Es reicht, die Bombe geht hoch.

Zeichen ist übrigens ab sofort in der neuen Deutschpop-Playlist „Auf die Ohren-Ohrwurm“

Social Media der Poststelle 308

Celeste – Love is Back

In diesem Jahr, am 23. Juli, jährt sich der Todestag von Amy Winehouse zum 10. mal. Mit ihrem Album Back To Black (2006) löste sie eine Welle des Retrosouls aus. In der Folge wurden dann Stars wie Adele und Lana del Rey groß. Eine sympathische junge englische Sängerin, die in die musikalischen Fußstapfen von Amy Winehouse treten kann, ist Celeste, die zum Ende des letzten Jahres die strahlende Soulnummer Love is Back herausgebracht hat. Mit einem groovigen Retro-Sound vermittelt der Track eine aufbauende Atmosphäre, die wir uns nach alledem für das Jahr 2021 erhoffen., Man darf auf das kommenden Album „Not Your Muse“ gespannt sein.

Etaoin -Bedroom Walls

Etaoin Rowe, die junge Londonerin mit irischen Wurzel,  hat musikalisches Talent. Schon als Kind nahm sie an Wettbewerben in allen Bereichen irischer Musik teil. Mit zehn gewann sie in allen Erwachsenenkategorien.

Dass sie auch das Songwriting beherrscht, beweist ihr erster öffentlicher Song bei Soundcloud aus dem Jahr 2017.  Pale Damp Cheeks erinnert vom Fingerpicking der Gitarre bis zum Gesang an ihr Vorbild Tracy Chapman. Jetzt mit einem Vertrag bei Made Records in der Tasche, ist ihr Stil deutlich poppiger. Ihre erste Single, den Sad-Girl-Heartbreak-Song Bedroom Walls, hat sie selbst geschrieben. Weitere Singles und eine EP sollen folgen. Für mich  klingt  Bedroom Walls  wie ein Song von Ed Sheeran, was ja nicht das schlechteste ist. Aber warum soll ich hinkende Vergleiche ziehen. Hier ist der Song.